Zum Abschluss des Trainingslagers an der türkischen Riviera traf die Austria am frühen Dienstagabend auf Dynamo Kiew. Die Partie gegen den ukrainischen Spitzenklub, der sich schon länger an der türkischen Riviera aufhält, endete 2:2-Unentschieden.

Nachdem auf Seiten der Mader-Auswahl Lukas Fridrikas erst noch scheiterte, kam der Europa-League-Starter in Spielminute 13 zur ersten dicken Chance. Domenik Schierl konnte sich mit einem starken Reflex aber auszeichnen. Mit Fortdauer der ersten Hälfte fand Grün-Weiß immer besser ins Spiel und verzeichnete mehrere gute Angriffe über die beiden Seiten. Für das erste Highlight sorgte dann Lukas Fridrikas in der 26. Spielminute. Auf eine Kombination über Hakim Guenouche, Torben Rhein und Stefano Surdanovic fasste sich der Angreifer aus 25 Metern ein Herz und hämmerte das Leder unhaltbar unter die Latte. Fridrikas war es folglich auch, der zehn Zeigerumdrehungen später alleinstehend vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte und zum 2:0 einschoss.

In Abschnitt zwei startete Dynamo aggressiver und bekam in Spielminute 53 einen Freistoß am Sechzehnereck zugesprochen. Obwohl der Ball gesperrt war, führten die Ukrainer aus und durften den Anschlusstreffer bejubeln. Die Tatsache, dass der Pfiff des Schiedsrichters zur Ballfreigabe ertönte, als die Kugel in die Maschen kullerte zeigt, dass der Treffer nicht zählen hätte dürfen. Die richtige Antwort auf die strittige Situation lieferte wenig später beinahe Emrehan Gedikli. Sein Abschluss nach starker Guenouche-Hereingabe konnte vom gegnerischen Torhüter aber pariert werden. Nach knapp einer Stunde kamen die Gäste dann zum 2:2. Chancen auf den Sieg waren für beide Teams noch vorhanden, am Ende blieb es aber beim 2:2.

Mit dem Remis gegen Dynamo Kiew geht ein erfolgreiches Trainingslager in der Türkei zu Ende. Morgen Mittwoch kehrt der Tross der Austria wieder ins Ländle zurück und trifft schon am Freitag im letzten Testspiel vor dem Ligastart auf den FC Dornbirn.

Torfolge: 1:0 Lukas Fridrikas 26., 2:0 Fridrikas 35., 2:1 Gäste 52., 2:2 Gäste 59.

Aufstellung: Schierl (61. Helac) – Grujcic (61. Adriel), Maak (61. Diaby), Hugonet (84. Küng) – Guenouche (61. Berger), Rhein (84. Koc), Grabher (46. Tiefenbach), Türkmen (46. Cheukoua), Koudossou – Fridrikas, Surdanovic (84. Bacic)

Langsam aber sicher neigt sich das heurige Trainingslager in der Türkei dem Ende zu. Bevor die Mannen von Coach Markus Mader zum Abschluss der Türkei-Woche auf den ukrainischen Spitzenklub Dinamo Kiew treffen, standen am Montag weitere Einheiten auf Rasen an.

Bei erneut idealen Bedingungen mit perfektem Platz, 20 Grad und strahlendem Sonnenschein ging es nach dem Aufwärmen mit Co-Trainer Michael Nesler in zwei Gruppen ans Eingemachte. Taktische Spielformen und Abschlüsse standen auf der Agenda. Ganz so intensiv und so lange wie noch vor dem Essen ging es im zweiten Training am Nachmittag nicht mehr zu. 

Kurz bevor sich Sportkoordinator Alexander Schneider am Frühabend in Richtung Wien zur Bundesliga-Auftaktpressekonferenz verabschiedete, zog auch er ein kurzes Fazit: „Bislang kann man mit dem Trainingslager sehr zufrieden sein. Die Stimmung in der Mannschaft ist ausgezeichnet und alle zeigen, dass wir gemeinsam in dieser Saison noch viel vorhaben. Die perfekten Verhältnisse vor Ort helfen, uns bestmöglich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Hier gilt es sich auch beim Verein zu bedanken, der uns diese Rahmenbedingungen ohne Zögern ermöglicht hat.“

Den Schlussakkord an der türkischen Riviera setzt die Austria morgen Dienstag mit dem Testspiel gegen Dinamo Kiew. Anpfiff in Belek ist um 16:30 Uhr (MEZ +2).

Nach der gestrigen Doppeleinheit ging es für die Schützlinge von Coach Markus Mader am fünften Tag des Trainingslagers am Vormittag wieder auf den Platz. Der restliche Sonntag stand den Spielern anschließend frei zur Verfügung.

„Die Einheit am Morgen mit Zweikampfschulung und taktischem Verhalten war wirklich intensiv und dauerte fast zwei Stunden. Danach hatten sich die Spieler einen ersten freien Nachmittag verdient und konnten damit ihren privaten Ideen nachgehen. Einige sind in den Freizeitpark nach Belek gegangen, einige in die Stadt zum Shoppen und wiederum andere Spieler nutzten die Zeit zur Regeneration. Morgen stehen wieder zwei Trainings an, ehe dann am Dienstag der nächste Test gegen Dinamo Kiew folgt“, so Mader.

Anpfiff der Begegnung gegen den ukrainischen Top-Klub ist um 16 Uhr (MEZ +2). Gespielt wird erneut in Belek.

24 Stunden nach dem Testspiel gegen Roter Stern Belgrad stand für Grün-Weiß am Samstagvormittag die nächste Einheit an. Während es für die Spieler um Captain Matthias Maak wie gewohnt für eine weitere Einheit mit Life Kinetik, Passübungen und taktischen Spielformen auf den Hoteleigenen Sportplatz ging, absolvierten die Torhüter wenige Hundert Meter entfernt ein Training am Strand.

Unter der Leitung von Torwart-Trainer Mathias Nesler bestritten die vier Keeper Domenik Schierl, Ammar Helac, Simon Nesler-Täubl und Laurin Bodenlenz ein Training auf dem türkischen Sand. Eine kurzer Abstecher ins Meer durfte nach gespieltem Footvolley-Game nicht fehlen (Bilder in der Galerie).

Weil am Nachmittag draußen erstmals ein Unwetter aufzog, wurde die zweite Einheit kurzerhand in das Gym verlegt, ehe noch Schwimmen im Hotel-Pool auf der Agenda stand. Nach dem Abendessen ließen Austria-Kicker den Abend mit einem gemeinsamen Quiz ausklingen. Dabei setzte sich das Team um Yadaly Diaby, Jean Hugonet, Yuliwes Bellache, Michael Cheukoua und Hakim Guenouche in einem Herzschlagfinale durch.

Weiter geht’s am Sonntag mit dem nächsten Training am Vormittag. Impressionen und Berichte folgen.

Mit 2:3 musste sich die Austria im ersten Testspiel im Trainingslager Roter Stern Belgrad knapp geschlagen geben. In einer unterhaltsamen Partie in Belek setzte Chefcoach Markus Mader 22 Akteure ein.

Nachdem sich beide Mannschaften zu Beginn des Spiels noch abtasteten, verzeichnete Emrehan Gedikli die erste Chance für Grün-Weiß. Der Schuss des Winterneuzugangs landete aber ebenso am Außennetz wie ein Abschluss der Serben wenige Minuten später. In Spielminute 26 dribbelte Yadaly Diaby nach scharfem Zuspiel von Jean Hugonet in den gegnerischen Sechzehner und konnte schließlich nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte Augenblicke später unhaltbar ins Kreuzeck.

Auf der Gegenseite war es in Folge Keeper Ammar Helac, der sich mit zwei Paraden auszeichnen konnte. Fünf Zeigerumdrehungen vor der Pause war der 24-Jährige dann jedoch machtlos – nach einem Fehler im Aufbauspiel glichen die Serben in einer Druckphase zum 1:1 aus.

Zur Pause kamen bei der Austria gleich mehrere Spieler neu aufs Feld. Den besseren Auftakt in den zweiten Akt erwischte allerdings Roter Stern mit dem 1:2-Treffer nach einer Ecke. Das aber wohl schönste Tor des Tages folgte sieben Minuten später auf der anderen Seite: Pius Grabher schickte den ebenso eingewechselten Lukas Fridrikas perfekt in den Lauf. Fridrikas wiederum sah den mitaufgerückten Hakim Guenouche in der Mitte und bediente diesen per scharfem Stangerlpass. Hakim ließ sich nicht zweimal bitten und schloss staubtrocken zum Ausgleich ab. Kurz darauf hatte Emrehan Gedikli Pech, als er nach Zusammenspiel mit Cem Türkmen am Pfosten scheiterte.

Einmal sollte das Leder an diesem Tag die Torlinie aber doch noch passieren, kam das Team aus Belgrad nach einem Ballverlust im Umschaltspiel noch zum 2:3. Nichtsdestotrotz war die Leistung gegen den Europa-League-Starter ordentlich.

Torfolge: 1:0 Yadaly Diaby 26., 1:1 Kings Kangwa 40., 1:2 Stefan Lekovic 46., 2:2 Hakim Guenouche 54., 2:3 Stefan Mitrovic 81.

Aufstellung: Helac (64. Schierl) – Hugonet (77. Küng), Maak (46. Berger), Anderson (70. Adriel) – Guenouche (64. Grujcic), Surdanovic (46. Türkmen), Tiefenbach (46. Grabher), Gmeiner (46. Koudossou) – Diaby (46. Rhein), Gedikli (64. Koc), Cheukoua (46. Fridrikas)

Nach der erfolgten Anreise an die türkische Riviera ging es für Grün-Weiß am Donnerstag in Side erstmals auf den Platz. Am zweiten Tag des Trainingslagers standen am Vormittag und am Nachmittag Einheiten auf dem Rasen an. Dabei profitierten Pius Grabher und Co. von den perfekten Bedingungen in Side.

„Bei herrlichem Wetter mit Sonnenschein ging es für uns nach dem Frühstück auf die Rasenplätze des Hotels. Das Training am Vormittag mit Ballhalten, Spielformen und Torschüssen war intensiv. Nach Mittag ging es um 15 Uhr wieder auf die wirklich super präparierten Plätze, auf welchen wir die zweite Einheit mit Passübungen und Umschaltsituationen absolvierten. Obwohl in den Wochen vorher schon andere Teams darauf trainiert haben und wir im Vergleich zu Teams anderer Länder relativ spät im Trainingslager sind, herrschen hier ideale Verhältnisse. Ich bin jetzt schon lange dabei, aber solche Bedingungen habe ich noch nie vorgefunden. Wir werden die Zeit hier definitiv nutzen, um uns bestmöglich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten“, schildert Pius Grabher seine Eindrücke aus der Türkei.

Während nach den Trainings für viele Spieler Behandlungen anstanden, tauchten einige Akteure unter und nutzten das wenige Meter entfernte Meer zur Regeneration.  

Für die Austria steht morgen das erste Testspiel im Trainingslager an. Grün-Weiß trifft in Belek auf den serbischen Spitzenklub Roter Stern Belgrad. Anpfiff ist um 11:00 Uhr (MEZ +2).

26 Spieler und ein neunköpfiger Staff machten sich am Mittwochvormittag auf den Weg in den Süden. Wie schon im vergangenen Jahr absolviert der SC Austria Lustenau im Rahmen der Wintervorbereitung ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei.

Pünktlich um 9:30 Uhr ging es mit Bösch Reisen aus dem kalten Ländle in Richtung Flughafen nach Zürich, ehe der grün-weiße Tross knapp viereinhalb Stunden später in Richtung Antalaya abhob. Von dort aus stand eine Busfahrt nach Side an, bis die Mannschaft schließlich gegen 20:30 Uhr Ortszeit (MEZ +2) im Hotel Kameya Selin ankam. Dort wollen sich die Schützlinge von Coach Markus Mader während der nächsten Woche den Feinschliff für die anstehenden Partien in der ADMIRAL Bundesliga holen.

„Die Anreise war sehr angenehm. Wir freuen uns, nun wieder hier in Side zu sein und wollen die kommenden Tage bestmöglich nutzen. Wir hatten in Vorarlberg bisher nur Einheiten auf dem Kunstrasen, hier in der Türkei wollen wir nun auch endlich auf Rasen hart arbeiten. Dabei sollen auch die zuletzt angeschlagenen Spieler wieder voll mittrainieren.“

In dieselbe Kerbe schlug kurz nach der Ankunft auch Torben Rhein: „Die ersten Eindrücken sind super. Wir werden hier hart an uns arbeiten und zwei Spiele gegen starke Gegner haben. Wir sind sehr motiviert und freuen uns, morgen erstmals auf dem Platz stehen zu können.“

Bis auf Anthony Schmid, der sich aktuell von einem kleinen operativen Eingriff erholt und nach dem Trainingslager wieder einsteigt, waren alle Spieler mit an Bord. Physio Lucas Vidal reist wegen der Geburt seines ersten Kindes nach.

Aufgebot Trainingslager Türkei:

Tor: Bodenlenz Laurin, Helac Ammar, Nesler-Täubl, Simon Schierl Domenik

Verteidigung: Adriel Tadeu, Anderson Gomes, Berger Tobias, Gmeiner Fabian, Guenouche Hakim, Grujcic Darijo, Hugonet Jean, Küng Hannes, Maak Matthias

Mittelfeld: Bacic Angelo, Grabher Pius, Henri Koudossou, Rhein Torben, Surdanovic Stefano, Türkmen Cem, Tiefenbach Daniel

Angriff: Bellache Yuliwes, Cheukoua Michael, Diaby Yadaly, Fridrikas Lukas, Gedikli Emrehan, Koc Enes

Staff: Mader Markus (Trainer), Schneider Martin (Co-Trainer), Nesler Mathias (TW-Trainer), Nesler Michael (Co-Trainer), Schneider Alexander (Sportkoordinator), Sifkovits Beatrice (Teammanagerin), Vidal Lucas (Physio), Ebster Martin (Physio), Patschg Sarah (Physio), Schwärzler Samuel (Medien)

Von der Türkei werden täglich Berichte folgen. Noch mehr exklusive Einblicke gibt es zudem auf den Social-Media-Kanälen der Austria zu sehen.

Wenige Tage nach dem überzeugenden Auftritt gegen den SC Brühl St. Gallen musste sich der SC Austria Lustenau am Samstag einem anderen Team aus der Schweiz geschlagen geben. In Bregenz unterlag Grün-Weiß im dritten Testspiel des Jahres dem FC Aarau mit 0:3.

Obwohl Chefcoach Markus Mader in der Spitze erstmals auf Neuzugang Emrehan Gedikli setzen konnte und auch einige zuletzt angeschlagene Akteure in das Aufgebot zurückkehrten, blieb die Austria gegen den Zweitligisten aus dem Nachbarland blass. Besser machten es die Schweizer an diesem Tag die Schweizer, die sich auch am Ende verdient mit 3:0 durchsetzen konnten.

Die Niederlage gilt es in den nächsten Tagen aufzuarbeiten, ehe es am Mittwoch in das einwöchige Trainingslager nach Side geht.

Aufstellung: Schierl (46. Helac); Anderson, Maak (79. Küng), Berger (58. Cheukoua); Koudossou (79. Koc), Türkmen (46. Tiefenbach), Grabher (79. Bacic), Guenouche; Surdanovic (46. Diaby), Fridrikas (68. Gmeiner); Gedikli (68. Wund).

Der ORF Vorarlberg kürt auch heuer wieder das schönste Tor des Jahres. Bis zum 27. Jänner können Fans aus insgesamt zehn Treffern auswählen – mit Stefano Surdanovic schaffte es ein Lustenauer Kicker in die Abstimmung. Ebenso mit dabei sind die ehemaligen Austrianer Muhammed Cham und Bryan Teixeira mit ihren Toren für Grün-Weiß im Jahr 2022.

Seit seinem Wechsel im Sommer ins Ländle erzielte Surdanovic bis dato drei Treffer für die Austria. Sein traumhaftes Chip-Tor gegen Rapid im Zusammenspiel mit Bryan Teixeira steht bei der Wahl zum Tor des Jahres.

Teixeira ist mit seinem Derby-Treffer gegen Altach ebenso vertreten, ÖFB-Nationalspieler Muhammed Cham gelang der Sprung in die Wahl mit seinem Freistoß-Hammer gegen den FC Liefering. 

Hier zur Abstimmung

Vier Tage vor dem Abflug ins Trainingslager in der Türkei testet der SC Austria Lustenau am Samstag erneut im Ländle. Im dritten Testspiel der Wintervorbereitung trifft die Auswahl von Coach Markus Mader auf den FC Aarau. Damit bekommt es Grün-Weiß innert weniger Tage erneut mit einem Team aus der Schweiz zu tun. 

Zur Winterpause liegt die Mannschaft aus der 20.000-Einwohnerstadt in der zweithöchsten Spielklasse des Nachbarlandes mit 25 Zählern auf dem fünften Rang. Trainiert wird der FCA-Elf von Boris Smiljanic.

Die Partie wird in Bregenz ausgetragen. Anpfiff beim Sportplatz Neu Amerika ist um 14:00 Uhr – das Clubheim wird bewirtschaftet und hat damit geöffnet.  

Für die zweite Saisonhälfte in der ADMIRAL Bundesliga verstärkt sich der SC Austria Lustenau mit Emrehan Gedikli. Der 19-jährige Mittelstürmer wechselt leihweise vom türkischen Erstligisten Trabzonspor an den Rhein und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. 

Der in Oberhausen geborene und 1,87 Meter große Angreifer spielte von 2010 bis 2022 bei Bayer 04 Leverkusen, ehe er im Februar des letzten Jahres von Trabzonspor verpflichtet wurde. Vor seinem Engagement in der Türkei erzielte er für die Leverkusener U17- und U19-Mannschaften 56 Tore in 54 Spielen. Nach Einsätzen in der UEFA Youth League feierte Gedikli am 22. Mai 2021 gegen Borussia Dortmund sein Debüt in der deutschen Bundesliga. Zuvor kam er für das Top-Team aus dem Nachbarland dreimal in der UEFA Europa League zum Einsatz. Beim amtierenden Meister der Süper Lig blieb dem Deutsch-Türken der finale Durchbruch bis dato verwehrt.

Im letzten Jahr wurde der Rechtsfuß erstmals in die türkische U21-Nationalmannschaft einberufen, davor absolvierte er 23 Spiele bei den DFB-Junioren und erzielte dabei zehn Tore.

Statements:

Emrehan Gedikli: „Die Austria war schon im letzten Sommer an mir interessiert. Deswegen waren sie nun einen Schritt voraus. Ich hatte jetzt auch noch andere Angebote aus Deutschland, Holland, etc. aber habe mich bewusst für Lustenau entschieden. Ich habe hier mit Torben Rhein und Cem Türkmen auch zwei Kollegen, die ich schon lange kenne. Mit Torben habe ich lange in den DFB-Nachwuchsnationalmannschaften gespielt und Cem kenne ich aus meiner Zeit in Leverkusen. Beide haben mir erzählt, dass beim Verein alles sehr familiär ist und man sich hier in Lustenau als junger Spieler voll auf den Fußball konzentrieren kann. Ich habe einfach Bock zu kicken, will hier meine Tore schießen und dem Verein sowie der Mannschaft helfen.“

Alexander Schneider: „Wir sind sehr froh, dass die Leihe von Emrehan – nach der ersten Annäherung im vergangenen Sommer – nun quasi im zweiten Anlauf geklappt hat. Er stellt ein weiteres Puzzlestück in unserem Kader dar und erweitert unsere Offensive mit einem „klassischen Mittelstürmer“, der sich am liebsten im gegnerischen Sechszehner aufhält und unsere Durchschlagskraft im letzten Drittel verbessern wird. Zudem ist Emrehan ein weiterer junger hungriger Spieler, in welchem wir großes Potenzial sehen und der somit perfekt zu unserem eingeschlagenen Weg passt. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns seinen nächsten Karriereschritt gehen kann und uns gleichzeitig maßgeblich bei der Erreichung unseres großen Ziels „Klassenerhalt“ helfen wird.“

Unter Flutlicht holte der SC Austria Lustenau am Dienstagabend in Hohenems den ersten Sieg im Jahr 2023. Gegen den SC Brühl St. Gallen feierte Grün-Weiß einen 5:0-Erfolg und tankte damit erstmals Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben.

Zu Beginn der Partie hielt der Schweizer Drittligist noch gut dagegen, ehe der Austria-Motor nach gut zehn Spielminuten erstmals zündete. Nach einer Hereingabe von Pius Grabher jubelte Hakim Guenouche über den vermeintlichen Führungstreffer (11.), der aufgrund einer Abseitsposition aber nicht gegeben wurde. Vor allem über den Franzosen sowie Henri Koudossou, sein Pendant auf der anderen Außenverteidiger-Position, erzeugten die Austrianer viel Druck. Chancen für die Führung waren reichlich da, doch Lukas Fridrikas (14.), Yuliwes Bellache (18.) als auch abermals Guenouche (29.) brachten das Leder nicht im Tor unter so musste ein Elfmeter her, der denn Bann brach. Bellache ließ sich nicht zweimal bitten und markierte die verdiente Führung für die Mader-Auswahl. Wenig später musste der quirlige Algerier mit einer Muskelverletzung vom Platz und wurde von Testspieler Niklas Kaus ersetzt.

In Abschnitt zwei starteten Michael Cheukoua und Co. mit richtig Volldampf. Er unmittelbar nach Wiederanpfiff und Lukas Fridrikas zehn Minuten später sorgten mit zwei schönen Toren für den 3:0-Zwischenstand. Als sich später auch noch die beiden Joker Enes Koc und Bernhard Wund (1. Ballkontakt) in die Schützenliste eintragen konnten, war der gelungene Test gegen den SC Brühl perfekt.

Im nächsten Freundschaftsspiel trifft die Austria am Samstag um 14:00 Uhr in Bregenz auf den FC Aarau. Das Clubheim beim Sportplatz Neu Amerika ist bewirtschaftet. 

Torfolge: 31. 1:0 Bellache (Elfmeter), 48. 2:0 Cheukoua, 54. 3:0 Fridrikas, 80. 4:0 Koc, 81. 5:0 Wund

Aufstellung: Schierl – Anderson, Maak (60. Koc), Hugonet – Koudossou, Grabher (60. Tiefenbach), Rhein (80. Wund), Guenouche – Bellache (39. Kaus) – Fridrikas (65. Bacic), Cheukoua (70. Diaby)

Vier Tage nach dem Auftakt in die Testspielserie gegen den FV Illertissen trifft Grün-Weiß heute im nächsten Freundschaftsspiel abermals auf ein Team aus dem Ausland. Gegner auf dem Kunstrasenplatz beim Hohenemser Herrenriedstadion ist der SC Brühl St. Gallen.

In der 3. Schweizer Liga liegt die Mannschaft von Trainer Denis Sonderegger zur Winterpause mit 21 Punkten an zwölfter Stelle. Mit Felipe Dorta, Slobodan Mihajlovic und Boris Prokopic stehen beim SCB drei Österreicher unter Vertrag. Anpfiff der Begegnung ist um 18:30 Uhr.

Im ersten Testspiel des Jahres 2023 stand sich der SC Austria Lustenau am Samstagnachmittag dem FV Illertissen gegenüber. Auf dem Kunstrasenplatz in Hohenems setzte es gegen spritzige Gäste aus dem Nachbarland eine 1:3-Niederlage. Die schöne Nachricht des Tages: Daniel Tiefenbach feierte nach seiner langen Verletzungspause in der zweiten Halbzeit sein Comeback auf dem Platz. Doch erstmal eine Stunde zurück und die Partie von Beginn an. 

Chefcoach Markus Mader musste gegen den deutschen Regionalligisten auf mehrere angeschlagene Akteure verzichten. Wenige Minuten waren auf der Uhr, als die FVI-Kicker gefährlich vor dem Kasten von Austria-Keeper Ammar Helac auftauchten aber noch scheiterten. Zehn Minuten später hatten die Gäste ihr Visier nach einem Lustenauer Fehler im Aufbauspiel besser eingestellt und gingen in Führung. Das erste Ausrufezeichen auf Seiten der Austria setzte Yuliwes Bellache mit einem satten Fernschuss von der Strafraumgrenze. Sein Schuss konnte der gegnerische Torhüter jedoch parieren. Nachdem sich in Folge Ammar Helac (23.) in einer Eins-gegen-Einsatz-Situation auszeichnen konnte, eroberten die Deutschen im Mittelfeld erneut den Ball und stellten per Schuss ins Kreuzeck auf 0:2. Darauf kam die Austria besser in die Partie: Tobias Berger (30.) versuchte es aus der Distanz, eine scharfe Hereingabe von Michael Cheukoua (36.) fand keinen Abnehmer. Das Leder in die Maschen beförderte schließlich dann Lukas Fridrikas, der ein perfektes Hugonet-Zuspiel zum 1:2 verwertete.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff hätte der Angreifer beinahe den zweiten Treffer bejubeln dürfen, sein Kopfball verfehlte das Gehäuse der Bayern aber um Zentimeter. Eine Viertelstunde später wechselte Coach Markus Mader mehrmals – unter anderem feierte Daniel Tiefenbach nach langer Verletzungspause sein Comeback auf dem Platz. Nur Augenblicke nach seiner Einwechslung bediente der 23-Jährige per Hereingabe den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Hakim Guenouche, doch auch dieser scheiterte per Kopf wie ebenso später Anderson Gomes (65.). Zwar verzeichnete die Austria in der restlichen Spieldauer mehr Chancen, der vierte und letzte Treffer des Tages markierten aber die Kicker des FV Illtertissen und so stand am Ende eine 1:3-Niederlage zu Buche.

Weiter geht’s im nächsten Testspiel am Dienstagabend gegen den SC Brühl St. Gallen aus der Schweiz. Auch diese Partie wird in Hohenems ausgetragen.

Torfolge: 0:1 13. Gäste, 0:2 25. Gäste, 1:2 37. Lukas Fridrikas, 1:3 77. Gäste

Aufstellung: Helac - Hugonet, Maak (60. Anderson), Küng (60. Koc) - Berger, Surdanovic (60. Tiefenbach), Rhein (60. Grabher), Bellache, Kodoussou - Cheukoua (60. Guenouche), Fridrikas (60. Koc)

In Woche zwei der Wintervorbereitung 2023 absolvierte der Tross des SC Austria Lustenau am Mittwoch und Donnerstag ein Teambuilding im Bregenzerwald. In der Alpenregion ging es für die Kicker von Chefcoach Markus Mader wie schon im letzten Jahr unter anderem auf die Langlaufpiste.

Nach der Ankunft im Hotel Hirschen in Schopperau stand für Grün-Weiß am Mittwochvormittag erst eine Langlaufeinheit am Salober auf dem Programm. Dabei versuchten sich einzelne Spieler fast schon traditionell erstmals auf den Brettern. Am Nachmittag stand Krafttraining im Gym, Regeneration und Behandlung im Hotel an. Der Donnerstag startete mit einer Laufeinheit, ehe Trainer Markus Mader, Sportkoordinator Alexander Schneider, Vorstandsprecher Bernd Bösch sowie die drei Spieler Matthias Maak, Lukas Fridrikas und Daniel Tiefenbach bei einer Pressekonferenz die Fragen der versammelten Journalisten beantworteten. 

Um 14:00 Uhr ertönte folgend der Startschuss für den Sponsoren-Biathlon. Auch wenn dieser aufgrund Schneemangels nicht auf der Loipe über die Bühne gehen konnte, kamen die Teilnehmer voll auf ihre Kosten. Abgeschlossen wurde das Teambuilding im Bregenzerwald nach der Siegerehrung mit einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus Löwen.

Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern beim Biathlon sowie Vorstandsmitglied Stephan Muxel und seiner Familie für die tolle Organisation der beiden Tage. Die Austria und der Bregenzerwald – eine Beziehung, die noch lange nicht am Ende ist. 

Nach dem zweitägigen Teambuilding im Bregenzerwald steigt für den SC Austria Lustenau am Samstagnachmittag das erste Testspiel im Jahr 2023. Grün-Weiß trifft in Hohenems auf den FV Illertissen.

In der Regionalliga Bayern liegt die Mannschaft aus dem benachbarten Deutschland zur Winterpause an der 15. Stelle. Trainiert wird die Auswahl von Holger Bachthaler, der zuvor drei Jahre lang beim SSV Ulm an der Seitenlinie stand.

Anpfiff auf dem Kunstrasen beim Herrenriedstadion ist um 14:00 Uhr.

Wie schon in den vergangenen Jahren absolviert die Mannschaft des SC Austria Lustenau im Rahmen der Wintervorbereitung ein Teambuilding im Bregenzerwald. Am Mittwoch und am Donnerstag geht es für Grün-Weiß nach Au/Schoppernau.  

Während der beiden Tage gastieren Matthias Maak & Co. im Hotel Hirschen in Schoppernau und werden sich neben Laufeinheiten auch mit den Langlaufskiern auf den Loipen am Salober probieren.

Im Hotel Hirschen findet am Donnerstag, den 12. Jänner 2023, um 11:00 Uhr zudem eine öffentliche Pressekonferenz mit Cheftrainer Markus Mader, Sportkoordinator Alexander Schneider und sowie weiteren Profispielern statt.

Ein halbes Jahr nach dem Aufstieg in die ADMIRAL Bundesliga kann der SC Austria Lustenau den nächsten Meilenstein in der Vereinsentwicklung vermelden. Die Austria hat sich mit dem SK Sturm Graz auf einen Wintertransfer von Bryan Teixeira geeinigt und macht dadurch den Rekordtransfer der Vereinshistorie perfekt. Der 22-Jährige löst damit Raphael Dwamena ab, welcher im Januar 2017 zum FC Zürich wechselte.

Teixeira kam im Sommer 2021 im Zuge der Kooperation mit Clermont Foot 63 sowie Core Sports Capital ins Ländle und hatte mit zehn Torbeteiligungen wesentlichen Anteil am grün-weißen Aufstieg in die Bundesliga. Nach der Rückkehr ins Oberhaus wechselte der Rechtsfuß vergangenen Juli schließlich fix zur Austria und konnte in der zurückliegenden Rückrunde mit sechs Toren sowie sieben Assists in 16 Ligaspielen weiter voll überzeugen und so das Interesse zahlreicher Vereine auf sich ziehen. In seinen eineinhalb Jahr in Grün-Weiß kam Teixeira in 42 Partien zum Einsatz und war dabei an 23 Treffern direkt beteiligt.

Der in Clermont ausgebildete Nationalspieler der Kap-Verden wechselt für eine niedrige siebenstellige Ablösesumme in die Steiermark, welche sich durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen jedoch noch erhöhen kann. Über alle weiteren Transfer- und Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.


Statement Alexander Schneider:

„Dieser Transfer ist ein weiteres Highlight für Austria Lustenau. Selbstverständlich ist dieser Abgang ein sportlicher Verlust für uns, den wir zunächst verhindern wollten. Wir müssen jedoch zu jeder Zeit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Gesamtsituation des Vereins im Auge behalten und in unseren Entscheidungen berücksichtigen. Die Rahmenbedingungen des Transfers werden uns helfen die zukünftigen Herausforderungen besser zu bewältigen und die Austria nachhaltig zu entwickeln. Zudem bestärkt uns dieser Rekordtransfer in unserem Weg junge und ambitionierte Fußballer auch in Zukunft vom „Karriereschritt Austria Lustenau" zu überzeugen. 

Ich möchte mich bei Sturm Graz für die intensiven, aber zu jedem Zeitpunkt fairen Verhandlungen bedanken. Unser größter Dank gebührt aber Bryan selbst! Er hat sportlich - nicht nur durch seine für die Fans und den Verein unvergesslichen Tore in den Derbys - maßgeblich zum Aufschwung der Mannschaft beigetragen und hat zudem durch seine lockere Art neben dem Platz für viel Freude im Verein gesorgt. Wir wünschen Bryan nur das Beste für seine vielversprechende Karriere und die Türen in Lustenau werden ihm immer offen stehen."

Der SC Austria Lustenau und Cheftrainer Markus Mader haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Mader unterschreibt einen Vertrag bis mindestens 2024 und soll die sportliche Entwicklung des Vereins weiter vorantreiben.

Markus Mader übernahm das Traineramt im Juli 2021 und wechselte vom FC Dornbirn zu den Grün-Weißen. Gleich in seiner ersten Saison als Cheftrainer gelang ihm das Kunststück, welches zuvor zahlreichen Vorgängern nicht gelungen ist: Der Vorarlberger feierte am Ende der Saison 2021/22 mit seiner Mannschaft den Aufstieg in die Bundesliga und beendete damit die mehr als 20-jährige 2. Liga-Zugehörigkeit des SC Austria Lustenau.

Auch in der Bundesliga wusste die Mannschaft bislang zu überzeugen. Gemeinsam mit seinem Trainerteam führte Mader die Austria-Kicker in der laufenden Meisterschaft unter anderem zu zwei Derbysiegen gegen Altach und Achtungserfolgen gegen österreichische Großclubs wie Rapid Wien, LASK oder Austria Wien. In seiner bisherigen Bilanz als Trainer des SC Austria Lustenau erreichte der 54-Jährige in 50 Spielen 28 Siege. Nur zwölfmal ging man als Verlierer vom Platz, zehnmal spielte die Mannschaft unentschieden.

Markus Mader unterschreibt einen Vertrag mit Laufzeit bis mindestens 2024.

Statements

Markus Mader

Ein für mich toller Start ins neue Jahr. Ich bin sehr glücklich, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat. Ich bedanke mich für das Vertrauen unseres Sportgremiums und versichere unseren Fans, dem ganzen Verein, unseren Sponsoren und Gönnern, meinem Trainerteam und natürlich auch unserer Mannschaft, dass ich weiterhin mit 100%iger Energie alles versuchen werde, dass wir auch in den nächsten Jahren Bundesliga-Fußball in Lustenau erleben dürfen.

Alexander Schneider

Wir freuen uns sehr, den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg gemeinsam mit Markus weitergehen zu können. Markus verkörpert durch seine bodenständige, sympathische und authentische Art genau die Werte, für welche wir als Verein stehen wollen. In seiner bisherigen Amtszeit hat er die Mannschaft hervorragend geführt und wir durften gemeinsam viele großartige Momente erleben. Wir sind uns sicher, dass der Weg in dieser Konstellation jedoch noch lange nicht zu Ende ist und viele weitere solcher Erlebnisse dazukommen werden. Für uns hatte es oberste Priorität noch vor der Wiederaufnahme der Liga auf der wichtigen Position des Cheftrainers ein klares Zeichen für Kontinuität zu setzen, um jegliche Spekulationen im Keim zu ersticken und zudem unserer Zufriedenheit mit der Arbeit von Markus gebührend Ausdruck zu verleihen.

Am 3. Jänner 2023 nahm der SC Austria Lustenau die Vorbereitung auf das anstehende Frühjahr in der ADMIRAL-Bundesliga auf. Chefcoach Markus Mader durfte seine Spieler nach dem gemeinsamen Frühstück zur ersten gemeinsamen Einheit im neuen Jahr begrüßen.

Beim Trainingsauftakt in Hohenems waren alle Spieler mit an Bord, lediglich Adriel Silva und Daniel Tiefenbach absolvierten ein individuelles Programm. Mit Enes Koc war auch ein neues Gesicht mit von der Partie. Der 17-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs kam bereits im abschließenden Testspiel gegen die WSG Tirol zum Einsatz und wird nun weite Teile der Vorbereitung mitmachen.

Bis zum Liga-Auftakt am 11. Februar gegen den FC Salzburg stehen für die Austria sechs Testspiele, Biathlon-Tage in Au sowie ein Trainingslager der Türkei an.

Der grün-weiße Winterfahrplan im Überblick:

3. Jänner 2023: Trainingsstart

11. – 12. Jänner 2023: Biathlon in Au

14. Jänner 2023: Testspiel vs. FV Illertissen (Hohenems)

17. Jänner 2023: Testspiel vs. Brühl SG (Hohenems oder Lustenau)

21. Jänner 2023: Testspiel vs. FC Aarau (Hohenems oder Lustenau)

25. Jänner – 1. Februar 2023: Trainingslager in der Türkei (Side)

27. Jänner: Testspiel vs. Roter Stern Belgrad (Belek)

31. Jänner: Testspiel vs. Dynamo Kiew (Belek)

3. Februar: Testspiel vs. FC Dornbirn (Hohenems oder Lustenau)

*Kurzfristige Terminänderungen sind möglich.

Meistertitel in der 2. Liga, Rückkehr in die Bundesliga und dort zwei Derbysiege gegen Altach. Das Fußballjahr 2022 hatte es in sich. Lustenau-Urgestein Pius Grabher sowie Kapitän Matthias Maak mit ihren Eindrücken zu den vergangenen Wochen und Monaten.

Was für ein unglaubliches Jahr. Ohne zu Beginn viel Worte zu verlieren, teil uns deine Emotionen der zurückliegenden Monate mit, Pius.

Das Jahr 2022 geht natürlich in die Clubgeschichte ein. Für mich persönlich war es sportlich mit Sicherheit das schönste Jahr, seitdem ich Fußballspiele. Es hat schon im Herbst 2021 begonnen, wie dann die darauffolgenden Monate verlaufen sind, war einmalig. Wir haben im Verein zusammen Großes geleistet, hatten viel zum Feiern und erlebten viele unvergessliche Momente im Reichshofstadion. An dieser Stelle will ich mich bei allen Zuschauern, den Fans, den Sponsoren, dem Trainerteam und allen Ehrenamtlichen rund um die Mannschaft bedanken. Ohne sie wäre ein solches Jahr nicht möglich gewesen.

Matthias, als Kapitän hast du die Austria nach jahrelanger Zweitliga-Zugehörigkeit zurück ins Oberhaus geführt. Wie stolz machen die zurückliegenden Erlebnisse?

Es macht mich immer noch unglaublich stolz. Es war einfach ein unglaubliches Jahr. Wir haben in der letzten Saison von Anfang bis zum Schluss eigentlich alles in der Hand gehabt. Nach einer kleinen Schwächephase im März haben wir gleich wieder in die Spur gefunden und den Aufstieg eine Runde vor Schluss schon klargemacht. Was dann in Horn los war, das war wirklich cool und ist bis heute noch schwer zu beschreiben.

Für dich, Pius, dürfte der Aufstieg in die Bundesliga mit deinem Stammverein noch eine Spur spezieller gewesen sein. Dass du davon seit Kindheitstagen geträumt hast, ist klar. Nimm uns trotzdem mit. Wie hast du dich bei der Meisterfeier und anschließend bei deinem ersten Bundesliga-Einsatz gefühlt?

Das war einzigartig. Ich kenne so gut wie alle im Verein, mein nahes Umfeld sind faste alle Austrianer oder Austrianerinnen. Als Kind habe ich immer die Spiele der ersten Mannschaft angeschaut und gehofft, dass ich irgendwann mal im Eins spielen kann. Die Namen der ehemaligen Bundesliga-Mannschaft der Austria waren in der Gemeinde omnipräsent. Man hat immer von dieser Mannschaft geredet. Dass man jetzt ein Teil dieser Geschichte ist, macht einen schon stolz. Die Meisterfeier war unglaublich, aber der Moment beim Abpfiff in Horn waren noch eine Schippe drüber. Das war hochemotional. Da sind viele Tränen geflossen. Ein Großteil der Leute, die mit der Austria sehr eng verbunden sind, waren in Horn mit dabei. Dementsprechend waren das besondere Momente. Bis zur Meisterfeier konnten wir dann alles verarbeiten und das Ganze auch echt genießen, weil wir schon durch waren. Der Augenblick bei der Übergabe der Meisterschale auf der Bühne war auch noch sehr besonders. Da konnte ich alles nochmals Revue passieren lassen. Zu meinem ersten Bundesliga-Einsatz wenige Monate später: Ich habe mich enorm darüber gefreut. Weil ich doch schon 29 Jahre bin, konnte ich etwas lockerer an die Sache herangehen. Ich habe es nur genossen, mich fortan mit den besten Spielern aus Österreich zu messen.

Ihr beide habt in den Derbyspielen gegen den SCR Altach getroffen und damit für Ektase bei den grün-weißen Fans gesorgt. Wie sehr habt ihr für solche Momente gekämpft und was waren die schönsten Nachrichten, die ihr danach auf euren Handys empfangen habt?

Grabher: Wir haben uns das erste Tor beide gut aufgehoben. Für mich als Lustenauer, Maaki gegen seinen Ex-Verein. Daran werden wir uns sicher noch lange erinnern können, auch weil wir beiden Partien für uns entscheiden konnten. Da war die Freude am Ende dann doppelt groß. Der Moment war also perfekt. Schlussendlich weiß jeder Fußballer, dass man für solche Erfolge viel investiert. Besonders in einem jüngeren Alter ist ein gewisser Verzicht auf ein „normales Leben“ mit dabei. Aber wie gesagt, solche erfolgreichen Spiele sind dann der Lohn für die harte Arbeit. Weil der Großteil meiner Kollegen und auch die Familie bei den Partien immer anwesend sind, waren es bei mir eher die Nachrichten der ehemaligen Weggefährten, die ihren Teil in der Vergangenheit dazu beigetragen haben, dass wir Momente dieser Art erleben dürfen. Beispielweise ein Christoph Stückler, der mich zu Beginn meiner Karriere jahrelang begleitet hat, als Kapitän vorausgegangen ist und uns Jungen den Weg Profifußball auch in einer gewissen Weise vorgezeigt hat. Aber auch über die Nachrichten von ehemaligen Trainern freuen einen da sehr. Man erinnert sich dann gerne zurück an die ersten Schritte zurück.

Maak: Das erste Derby in Altach war für mich was ganz Spezielles. Meine Eltern waren im Stadion, meine Freunde aus der Heimat auch und dann machst du dein erstes Bundesliga-Tor für die Austria. Das war schon sehr schwer zu toppen. Ich habe viele schöne Nachrichten voller Glückwünsche erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. Am meisten hat es mir aber bedeutet, dass wir gewonnen haben und meine Eltern sowie meine Jungs im Stadion waren. Das hab ich schon sehr genossen.

Gibt es nach diesem Jahr überhaupt noch was, was in euren Karrieren noch fehlt?

Grabher: Es gibt noch sehr vieles. Ich bin aber realistisch und weiß, dass einiges nicht mehr möglich sein wird. Wir wollen den Klassenerhalt schaffen, das wäre ein riesiger Erfolg für die Austria. Was ein wenig weiter weg ist, aber wovon ich immer noch träume: Mit der Austria irgendwann einmal international zu spielen. In Österreich ist der Weg nicht ganz so lange wie in anderen Ländern. Das wäre noch so ein Traum, den ich mit meinem Heimatverein noch hätte.

Maak: Das Jahr war überragend und ist natürlich schwer zu überbieten. Natürlich habe ich aber noch Ziele, die ich erreichen will. Aber wenn man als Sportler oder generell als Mensch keine Ziele hat, dann läuft irgendwas falsch. Ich will mit der Austria noch einiges erreichen, schaue da aber von Tag zu Tag.

Gibt es abschließend noch ein paar Worte von euch?

Grabher: Es würde noch sehr viele Worte geben. Ich habe es Eingangs schon erwähnt, dass es vielen oftmals nicht bewusst ist, wie wichtig jedes einzelne Rädchen im Verein ist. So ein erfolgreiches Jahr wie wir es jetzt hatten, kommt nicht von irgendwo. Da steckt sehr viel mehr dahinter wie die 22 Partien auf dem Platz. Das Umfeld ist einfach unglaublich wichtig. Wir Spieler haben gespürt, dass jeder alles gibt. Sei es der ehrenamtliche Helfer, ein Vorstandsmitglied, der heikle Situationen löst oder die Zuschauer, die auch in schwierigen Zeiten immer ins Stadion gekommen sind. Darauf können wir Austrianer richtig stolz sein. Man merkt, dass wir alle mit einer breiteren Brust durch das Ländle gehen. Wir werden weiter eng zusammenstehen und hart weiterarbeiten.

Maak: Ohne unsere Fans, ohne die Stimmung, die wir bei fast jedem Spiel gehabt haben, wäre das alles sicher nicht möglich gewesen. Man hat speziell während der Corona-Zeit gemerkt, wie es laufen kann, wenn die Fans nicht im Stadion sind. Die letzten eineinhalb Jahre haben wir den Spieß umgedreht und es ist bis auf ein paar Ausnahmen wie am Schnürchen gelaufen. Wir blicken schon jetzt auf die ersten Spiele 2023, freuen uns auf euren Support im neuen Jahr und wünschen schöne Weihnachten! 

Gleich in seiner ersten Saison als Trainer des SC Austria Lustenau schaffte Markus Mader, was etlichen Vorgänger verwehrt blieb: mit Grün-Weiß durfte der 54-jährige Übungsleiter in seiner Premierensaison im Reichshofstadion gleich den Meistertitel in der 2. Liga und damit die Rückkehr in die Bundesliga bejubeln. Im Interview spricht der gebürtige Bregenzer über das Jahr 2022, das für alle Austrianer noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Hand aufs Herz, Markus – hättest du dir vor einem Jahr erträumt, wohin deine Reise mit der Austria bisher gegangen ist?

Natürlich nicht, das war auch nicht so zu erwarten. Aber ich habe mich damals sehr auf die Aufgabe Austria Lustenau gefreut und bin auch dankbar, dass mich unser Sportgremium für diese Aufgabe ausgesucht hat.

Noch ein Blick etwas weiter zurück. Am 13. Mai beim Auswärtsspiel in Horn durftet ihr den langersehenten Aufstieg in das Oberhaus feiern. Wo habt ihr deiner Meinung nach den Grundstein dafür gelegt?

Also in der Herbstsaison haben wir einfach drauf los gespielt und herzerfrischenden Offensiv-Fußball gezeigt. Dann haben wir offen ausgesprochen, dass wir aufsteigen wollen, wussten aber auch, dass es noch ein langer Weg wird. Nach den Niederlagen gegen FAC und Wacker war sich jeder sicher, dass wir es schon wieder verbocken. Aber nicht wir, denn dann kam Amstetten und von dort an haben wir bis auf ein Remis gegen Blau-Weiß Linz alles gewonnen. Da kann man nur stolz sein, was unser Team da geleistet hat.

Eine Woche später folgte im Reichhofstadion vor Tausenden von Fans die Meisterfeier. Wie hast du den Tag erlebt und was waren das für Gefühle für dich?

Der Tag und die Spielvorbereitung verlief eigentlich wie immer, dann haben wir Videos von der Stimmung außerhalb des Stadions gesehen und dann ist diese Stimmung ins Stadion übergeschwappt – und das war einzigartig und erzeugte ein richtiges Gänsehaut-Feeling. Wir gewannen souverän und dann konnte die Party losgehen. Das war schon richtig cool wie alle Fans, Freunde, Gönner und Austrianer mit uns gefeiert haben!

Angekommen im Oberhaus seid ihr mit erfolgreichen Auftritten gestartet, was mit dem Derbysieg in Altach gipfelte. Hättest du deiner Mannschaft einen solchen Start zugetraut?

Wir wussten, dass die Auslosung eigentlich gar nicht so schlecht für uns ist. Aber dass es so gut geht, haben wir nur im insgeheimen gehofft. Und dann hatten wir auch oft das Glück auf unserer Seite. Aber wenn man gesehen hat, wie die Jungs trainiert haben und mit welchem Spaß sie ihrer Arbeit nachgegangen sind, war das nicht nur Zufall.

In Folge gab es einige Partien, in denen es knapp zu keinen Punkten reichte. Der vierte Saisonsieg gelang ausgerechnet am letzten Spieltag des Jahres erneut gegen die Altacher. Was ziehst du für ein Fazit für das erste Halbjahr in der Bundesliga?

Das wir auch oft verlieren werden, haben wir gewusst – zumindest war es mir klar – und so ist es auch gekommen. Aber wir haben von 16 Spielen zehnmal nicht verloren, das kann sich schon sehen lassen. Somit fällt das Fazit positiv aus, nicht zu vergessen die Spiele bei Rapid vor 18.000 Zuschauern oder die beiden gewonnenen Derbys.

Abschließend noch der Blick in die nahe Zukunft – was sind deine Ziele mit Team für das Frühjahr?

Wir haben von Beginn weg die Ziele klar definiert: kurzfristig wollen wir immer das nächste Spiel gewinnen – mittelfristig wollen wir den Klassenerhalt schaffen und langfristig wollen wir uns in der Bundesliga etablieren und auf Jahre hinaus dortbleiben!

4:3-Erfolg im Test gegen die WSG Tirol

Donnerstag, 24 November 2022

Im letzten Testspiel vor der Winterpause stand sich der SC Austria Lustenau am Donnerstagnachmittag der WSG Tirol gegenüber. Die Partie gegen den Ligakontrahenten aus dem benachbarten Bundesland konnte Grün-Weiß mit 4:3 für sich entscheiden.

Chefcoach Markus Mader mischte seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Ligaspiel ordentlich durch und gab vielen Spielern, die zuletzt weniger Einsatzzeit hatten die Möglichkeit, sich zu beweisen. Im Tor startete Ammar Helac, in der Mittelfeldzentrale agierte Angelo Bacic neben Stefano Surdanovic, während an vordester Front mit Viktor Drocic ein Testspieler stürmte. Nach nicht einmal drei Spielminuten konnte sich Helac im Kasten der Austria bereits zum ersten Mal auszeichnen, als er einen Schuss der Tiroler mit dem Bein bravourös klärte. Bei einem Abschluss von Julius Ertlthaler 15 Minuten später war der 24-Jährige jedoch machtlos und die Gäste durften die Führung bejubeln. Auf Seiten der Austria verzeichnete der quirlige Yadaly Diaby den ersten Schuss und war auch in Folge bei einer weiteren guten Aktion beteiligt, als er Cheukoua perfekt bediente, der allerdings am Schlussmann der Gäste seinen Meister fand. Das Visier besser eingestellt hatten darauf abermals die Tiroler, die nach knapp einer halben Stunde auf 0:2 stellten. In Abschnitt eins hatten Drocic und Diaby noch gute Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Letzterer scheiterte mit einem gefühlvoll angetragenen Freistoß allerdings am Pfosten.

Zur Halbzeit kamen erst Hannes Küng und Torben Rhein in die Partie, ehe 15 Minuten später Fabian Gmeiner, Anthony Schmid und der 17-jährige Enes Koc von den Amateuren folgten. Nach Seitenwechsel zeigte sich die Austria offensiv zielstrebiger und so dauerte es nicht lange, bis Yuliwes Bellache mit seinem Treffer auf 1:2 verkürzte. Kurz nachdem Schmid per Weitschuss wenig später den Ausgleich markierte, zog Yadaly Diaby nach innen, fasste sich ein Herz und hämmerte das Leder an die Kreuzecklatte. Der aufgerückte Henri Koudossou schaltete am schnellsten und drehte die Partie per strammen Schuss ins Eck zum 3:2. Das vierte und letzte Tor der Austria erzielte Pius Grabher aus kurzer Distanz. Zwar kamen die Silberberger-Schützlinge nochmals heran, am Ausgang der Begegnung änderte sich aber nichts mehr und so stand am Ende eines erfolgreichen Jahres für den SC Austria Lustenau ein Testspielsieg gegen die WSG Tirol zu Buche.

Helac – Berger (85. Cheukoua), Hugonet (45. Küng), Grujcic (45. Rhein), Koudossou – Bacic (60. Gmeiner), Surdanovic – Cheukoua (60. Koc), Bellache (74. Grabher), Diaby – Drocic (60. Schmid)

Torfolge: 0:1 17. Gäste, 0:2 30. Gäste, 1:2 57. Bellache, 2:2 64. Schmid, 3:2 71. Kodoussou, 4:2 80. Grabher, 4:3 86. Gäste

Genau elf Tage nach dem letzten Bundesliga-Spiel steigt für den Tross des SC Austria Lustenau am Donnerstag die letzte Formüberprüfung im Jahr 2022. Grün-Weiß trifft im Testspiel auf die WSG Tirol. Gespielt wird gegen die Tiroler im Rheinvorland, Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

Nach der Partie gegen Ligakontrahenten geht es für die Spieler um Kapitän Matthias Maak, der wegen seiner Bänderverletzung noch außer Gefecht ist, in den wohlverdienten Winterurlaub bis zum 3. Jänner 2023.

 

Für den SC Austria Lustenau stand Cem Türkmen in dieser Bundesliga-Saison bisher in allen 16 Runden auf dem Platz. In den vergangenen Tagen kamen für sein Heimatland Türkei nun zwei weitere Nationalteam-Einsätze dazu.

Sowohl beim 1:1-Unentschieden letzte Woche gegen die Alterskollegen aus Österreich als auch bei der 2:3-Niederlage gegen Polen spielte Türkmen in der Mittelfeldzentrale der türkischen U21-Auswahl durch und machte seine Sache dabei gut. Beide Partien fanden im kroatischen Pula statt.

Damit hält er nun bei insgesamt vier Nachwuchsnationalteam-Einsätzen für die Türkei. Sein Debüt für das U21-Team gab Cem im September dieses Jahres, 2019 spielte der Rechtsfuß bereits einmal in der U17.

Beim vielumjubelten zweiten Derbysieg gegen den SCR Altach kam Hannes Küng in den Schlussminuten für die Austria im Oberhaus zum Einsatz und durfte damit erstmals Bundesliga-Luft schnuppern. Weil der junge Vorarlberger seine fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert und das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhielt er im Anschluss an das letzte Pflichtspiel des Jahres den Debüt-Award der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Im Leben eines Fußballers gibt es viele denkwürdige Momente: entscheidende Tore, besonders hart umkämpfte Spiele, bittere Niederlagen und hoffentlich auch Titelgewinne, die es zu bejubeln gilt. Ist die Karriere lang und abwechslungsreich genug, wird so manches Spiel oder Tor vielleicht sogar in Vergessenheit geraten. Aber eigentlich jeder Spieler wird sich auch Jahrzehnte nach seinem Karriereende noch an seinen ersten Einsatz in der Bundesliga erinnern – sei es ein überraschendes Startelf-Debüt oder einige Minuten am Ende des Spiels.

Im Sinne des Ausbildungsgedankens verleiht die Österreichische Fußball-Bundesliga seit der vergangenen Saison all jenen Debütanten, die ihre fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert haben, den Debüt-Award. Aus den Reihen der Austria durfte Tobias Berger zu Beginn der Spielzeit als erster Akteur die Auszeichnung entgegennehmen, nun folgt ihm mit dem 19-jährigen Hannes Küng ein weiterer Kicker nach.

Kriterien Debüt-Award:

  • Spieler muss das 1. Mal in einer höchsten Spielklasse eingesetzt werden.
  • Darf das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Muss mindestens drei Jahre insgesamt und eines davon ab der U15 bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.
  • Muss mindestens zwei der drei Saisonen vor seinem Debüt bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.

Wir gratulieren Hannes zu seinem Debüt im heimischen Oberhaus!

 

Am anstehenden Donnerstag steigt für den SC Austria Lustenau gegen die WSG Tirol ein letztes Freundschaftsspiel in diesem Jahr. Noch zuvor waren vergangene Woche drei Spieler der U18-Mannschaft der Vorarlberger Fußballakademie im Training der grün-weißen Profimannschaft zu Gast.

Von Mittwoch bis Freitag durften Luca Wieser, Erkin Yalcin und Damjan Kovacevic ihr Talent unter Beweis stellen und mittrainieren. „Alle drei Jungs haben das super gemacht. Sie haben sich gleich gut eingefügt und gezeigt, welches Potential in ihnen steckt“, so Coach Markus Mader.

Die Austria bedankt sich bei der heimischen Akademie für den Besuch der drei jungen Spieler und wünscht für die weitere Saison in der U18-ÖFB-Liga alles Gute.

Ende September dieses Jahres durfte sich Cem Türkmen über seinen ersten Auftritt in der türkischen U21-Nationalteam freuen. Beim 1:0-Testspielsieg gegen die Alterskollegen aus Georgien stand der 20-Jährige über die volle Spieldauer auf dem Platz. Nun darf er auf weitere Einsätze für sein Heimatland hoffen.

Am Donnerstagnachmittag um 14:45 Uhr trifft Türkmen im kroatischen Medulin auf das ÖFB-U21-Team, am anstehenden Montag folgt schließlich das zweite Spiel gegen Polen.

Für die Austrianer im Ländle standen nach dem Derbysieg gegen den SCR Altach diese Woche Shuttle-Runs und Leistungstests im Olympiazentrum in Dornbirn an. Das Testspiel gegen den VfB Hohenems musste wegen Personalmangel beim Eliteligisten abgesagt werden. Damit ist das Freundschaftsspiel gegen die WSG Tirol (Donnerstag, 24. November, 14:30 Uhr) die letzte Formüberprüfung vor der Winterpause.

Nach Beendigung der letzten Partie in diesem Kalenderjahr hat die Österreichische Bundesliga nun die ausstehenden Spiele im Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga-Saison 2022/23 fixiert.

Los geht’s für Grün-Weiß am Samstag, den 11. Februar, um 17:00 Uhr auswärts beim FC Salzburg. Das erste Heimspiel steigt Sonntag, den 19. Februar, gegen die Wiener Austria. Weitere Partien im Reichshofstadion gegen den SK Sturm Graz und den SK Austria Klagenfurt folgen im März. 

Alle Spiele im Überblick:

Samstag, 11. Februar, 17:00 Uhr: FC Salzburg – SC Austria Lustenau

Sonntag, 19. Februar, 14:30 Uhr: SC Austria Lustenau – FK Austria Wien

Freitag, 24. Februar, 20:30 Uhr: LASK – SC Austria Lustenau

Samstag, 4. März, 17:00 Uhr: SC Austria Lustenau – SK Sturm Graz

Sonntag, 12. März, 17:00 Uhr: Wolfsberger AC – SC Austria Lustenau

Sonntag, 19. März, 17:00 Uhr: SC Austria Lustenau – SK Austria Klagenfurt

 

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Schon zum zweiten Mal in dieser Saison durfte Grün-Weiß im Vorarlberger Bundesliga-Derby über den Sieg jubeln. Chefcoach Markus Mader sowie Pius Grabher mit ihren Stimmen zum vielumjubelten 3:0-Sieg gegen Altach.  

Markus Mader: „Wir mussten uns jetzt acht Wochen lang immer wieder anhören, dass wir nicht gewinnen können, dass wir in einer Krise sind. Ich muss aber sagen, dass wir in den 15 Spielen der Bundesliga neun nicht verloren haben. Das ist nicht so schlecht. Wenn man aber dauernd liest, die können nicht gewinnen und die sind in einer Krise, dann macht es auch etwas mit einer Mannschaft. Ich bin froh, dass sie heute ganz Österreich zeigen konnten, dass sie siegen können, und sie haben sich den Sieg zu hundert Prozent verdient."

Pius Grabher: „Wir sind einfach eine Mannschaft, wo es über die Emotionen kommen kann. Wir wissen genau, was das für den Verein bedeutet. Wir sind auch schon ein bisschen länger in dieser Konstellation zusammen. Unter der Woche hat man schon ein gewisses Kribbeln gemerkt. Jeder weiß, worum es geht, und ab der ersten Minute haben wir das auch gezeigt, dass wir es mehr wollen. Es hat einfach so ausgesehen, als wären wir giftiger in den Zweikämpfen, Da kann ich nur der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Nach so einer Phase ist es nicht so einfach ein Derby zu spielen. Wir freuen uns riesig."

Highlights von Sky Sport Austria:

Austria gewinnt Derby klar mit 3:0

Samstag, 12 November 2022

Die Austria bleibt weiterhin sportlich die Nummer 1 im Ländle. Im zweiten Saisonduell setzte sich das Team rund um Pius Grabher hoch verdient mit 3:0 durch. Bryan Teixeira (2x) und Pius Grabher trafen für Grün-Weiß. Damit beendet die Austria die sieglose Serie.

Markus Mader schickte mit Anderson, Jean Hugonet und Adriel eine völlig unerprobte Dreierkette ins Rennen, jedoch dankten ihm es alle drei mit starken Leistungen. Ansonsten änderte der Austria-Coach seine Startelf nur auf einer Position und ließ Fridrikas anstelle von Diaby stürmen. Von Beginn an weg, machte die Austria klar, dass hier nichts verschenkt wird. Angetrieben von einer sehenswerten Choreo der Nordtribüne presste man die Altacher früh an, die so nie ins Spiel fanden. Die Austria hatte das Spiel im Griff und ging mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung. Auf der rechten Seite setzte sich zunächst Bryan Teixeira stark gegen Strauss druch und bediente Hakim Guenouche, der in der Mitte Fridrikas fand. Dessen Abschlussversuch wurde geblockt, doch der Angreifer schaltete schnell, fand im Rückraum Pius Grabher und das Lustenauer Urgestein erzielte mit einem platzierten Schuss die Führung. Es war gleichzeitig das erste Bundesliga-Tor des Lustenauers, der an diesem Tag auch die Kapitänsbinde in Vertretung für Matthias Maak am Arm trug. Mit dem Tor im Rücken verfolgte die Austria weiterhin ihren Plan, war bissig in den Zweikämpfen und ließen den Altachern keinen Raum zum Atmen. Die Rheindörfler brauchten bis zur 30. Minuten, ehe sie erstmals gefährlich in Richtung des Austria-Tors kamen. Doch Tibidi scheiterte an Domenik Schierl. In Folge hatten die Altacher ihre besten Minuten, doch sowohl erneut Tibidi (35.) als auch Jan Jurcec (38.,42.) konnten die Möglichkeiten nicht nutzen. Umso passender, dass in die stärkste Phase der Gäste der zweite Treffer für Grün-Weiß fiel. Nach einem geblockten Schuss der Altacher lief der Konter über Bryan Teixeira, der im Laufduell gegen Strauss vom Altacher nur per Foul zu stoppen war. Schiedsrichter Grobelnik zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und schickte Altachs-Goalie Casali in die falsche Ecke (44+7).

Altach Coach Miroslav Klose reagierte zur Pause und brachte mit Forson neue Offensivkräfte, doch die Austria war an diesem Tag einfach im Derby-Modus.Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff gehörte aber den Gästen, doch Schierl sowie Adriel retteten gegen Tibidi und Bischof (51.). Mit der ersten Offensivaktion der Grün-Weißen war dann auch schon der Deckel auf der Partie. Torben Rhein servierte dem einlaufenden Hakim Guenouche per Lupfer ideal den Ball, der Außenverteidiger leitete den Ball direkt zur Mitte weiter, wo Bryan Teixeira nur noch den Fuß hinhalten musste (52.). Definitiv ein Kandidat für das Tor des Monats. Die restliche Partie ist dann schnell erzählt. Nach einer Stunde hatten die Altacher-Fans wohl schon genug und vernebelten das Reichshofstadion mit Pyro-Rauch, SR Grobelnik unterbrach deswegen die Partie für etwas mehr als fünf Minuten. Die beste Chance auf den vierten Treffer hatte dann noch Lukas Fridrikas nach Zuspiel von Teixeira, doch der Angreifer konnte den Ball nicht kontrolliert aufs Tor bringen (78.). In der Nachspielzeit hatte Nuhiu auf Altacher-Seite seine einzige echte Chance, doch sein Kopfball war zu ungenau (90+1). Ansonsten war der Altach-Stürmer an diesem Tag völlig abgemeldet. Am Ende durfte sich Domenik Schierl noch einmal gegen Thurnwald auszeichnen und sich somit über sein nächstes "zu null"-Spiel freuen (90+7).

Die Austria überwintert damit vor Altach und hat nun drei Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten aus dem Ländle. Weiter geht es für die Austria dann am 10. Februar - dabei trifft man auswärts auf den FC Red Bull Salzburg. Die Austria-Kicker haben jetzt noch zwei Wochen Training ehe es in den wohlverdienten Urlaub geht.

Bevor es in die Winterpause geht, kommt es im Reichshofstadion zum wohl besten Duell der Liga. Der SC Austria Lustenau empfängt den Rivalen, den SCR Altach. Beide Teams trennt in der Tabelle lediglich die Tordifferenz und auch auf dem Platz treten beide Mannschaften auf dem selben Niveau an. Zwar reden die Altacher das Derby immer wieder klein ("Wir denken nur von Spiel zu Spiel"), doch auch im Umfeld des Dorfclubs wird schon länger immer wieder auf das Derby geblickt. Im Grunde ist es aber egal wie lange wer schon daran denkt, am Samstag zählt es und wie wir alle wissen am Ende hat ein Derby immer eigene Gesetze und vor allem der nötige Mut und Wille werden entscheidend sein.

Der Gegner - SCR Altach
Bei den Rheindörflern zeigte die Leistungskurve zuletzt nach oben. Gegen Sturm Graz gab es zuletzt einen Punkt, davor holte man gegen Hartberg und den WAC jeweils drei Punkte, nur gegen die großen Teams, Red Bull Salzburg und Austria Wien, musste man als Verlierer vom Platz. Trainer Miroslav Klose hat mittlerweile seine Stammelf gefunden und die Spieler auch weiterentwickelt. Bestes Beispiel ist hier Atdhe Nuhiu, der mit acht Treffern zu den besten Schützen der Liga zählt. "Die Altacher sind seit dem letzten Derby deutlich gefestigter und treten mit einem klaren Plan auf. Sie befinden sich in einem Aufwärtstrend und sind sicher top-motiviert, da sie sich sicherlich für die Niederlage im August revanchieren möchten", analysiert Trainer Markus Mader die Rheindörfler. "Sie sind sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert und wollen die Punkte mitnehmen, um vor der Austria zu überwintern". Die Altacher müssen im Derby auf Edokpolor verzichten, der eine Gelb-Sperre absitzt. Laut Altach-Webseite ist auch Bakary Nimaga fraglich, jedoch wird das in der Vorbereitung der Austria keine Rolle spielen.

Unsere Austria
Denn Grün-Weiß legt wie immer den Fokus auf sich selbst und überlässt das große Reden anderen. Ziel der Austria ist es, auch im letzten Spiel vor der Winterpause Leistung abzurufen und Zählbares mitzunehmen. Ob es am Ende für drei oder nur einen Punkt reichen wird, darüber entscheidet die Tagesform. Seit drei Spielen ist die Austria unbesiegt, jedoch wartet man seit zehn Ligaspielen auf einen Sieg. Da kommt das Derby genau richtig, denn es war das letzte Spiel, das man gewinnen konnte. Daher sind natürlich alle auf eine Wiederholung aus. "Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert sein und bis zur letzten Minute alles geben. Es sind einige Umstellungen notwendig, aber wir arbeiten im Training hart an Möglichkeiten und Varianten für Samstag. Wir haben die Qualität im Kader die Ausfälle zu kompensieren und stellen uns der Herausforderung", erklärt Mader. Die Leistung gegen Hartberg hat den Trainer nicht überzeugt, er erwartet sich mehr von seiner Mannschaft. "Im Offensivspiel waren wir gegen Hartberg zu harmlos und in der Schlussphase hätten wir beinahe auch noch den Punkt hergegeben. Das darf uns am Samstag nicht passieren, wir müssen uns steigern und den Kampf annehmen", so der Trainer weiter. Wie schon angesprochen sind Umstellungen zwingend notwendig, denn Matthias Maak (verletzt) und Darijo Grujcic (Sperre) fallen definitiv aus. Es wird also ein oder zwei neue Partner für Jean Hugonet in der Innenverteidigung gesucht. Dazu Markus Mader: "Wir haben mehrere Varianten erarbeitet und wir werden uns davon nicht unterkriegen lassen".

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr. Das Derby ist seit Wochen restlos ausverkauft. Die Fans treffen sich bereits ab 11 Uhr beim Austria Café, jeder ist herzlich eingeladen, sich gemeinsam auf das Derby einzustimmen. Wer nicht im Stadion sein kann, die Partie wird natürlich wie üblich von SKY übertragen.

Der Countdown läuft, die Anspannung steigt: Am Samstag trifft Grün-Weiß im Reichshofstadion auf den SCR Altach. Austria-Urgestein Pius Grabher spricht im Interview von seinen eigenen Erwartungen und erzählt von seinem letzten Heimderby vor acht Jahren.

Hallo Pius! Im abschließenden Ligaspiel des Jahres wartet auf dich und deine Teamkollegen mit dem Derby gegen den SCRA ein absolutes Highlight in dieser Saison. Wie sehr sehnst du dich nach der Begegnung?

Die Vorfreude bei uns allen ist riesig. Die zuletzt angeschlagenen Spieler sind wieder im Training, das gibt uns mehr Optionen. Die Partie wird ein toller Abschluss eines aufregenden Jahres. Wir werden natürlich alles dafür geben, dass wir den Derbysieg am am Samstag in Lustenau feiern können.

Im Hinspiel konntet ihr Mitte August im Schnabelholz einen vielumjubelten 2:1-Sieg feiern. Was waren das für Gefühle für dich nach dem Schlusspfiff?

Das war ein sehr spezielles Spiel für uns. Nach gefühlten Ewigkeiten endlich wieder ein Bundesliga-Derby im Ländle. Der Spielverlauf hätte auch nicht schöner sein können: Das späte Siegestor direkt vor unseren Fans, das war einfach nur unglaublich. Diese Bilder wollen wir jetzt wieder aufsaugen und mit vollen Emotionen am Samstag ins Spiel gehen.

Am Wochenende werden die Karten neu gemischt. Das Derby ist seit Wochen ausverkauft. Was erwartest du für ein Spiel am Samstag?

Jeder einzelne Spieler von uns bekommt durchgehend Anfragen, ob es noch irgendwo Tickets gibt. Das spricht Bände und zeigt, wie sehr sich auch ganz Fußball-Vorarlberg auf diese Partie freut. Sportlich erwartet uns ein Gegner, der Fußball spielen. Sie haben auch noch eine Rechnung mit uns offen. Nichtsdestotrotz wissen wir, dass es unser Stadion ist. Dadurch haben wir mit Sicherheit einen Vorteil.

Vom jetzigen Austria-Kader bist du als einziger beim letzten Liga-Heimspiel gegen die Altacher vor acht Jahren auf dem Platz gestanden. An was kannst du dich noch erinnern?

An den hohen Sieg (Anm. 5:0) kann ich mich noch erinnern. Die Brisanz ist heute jedoch wesentlich höher. Altach hat sich damals in die Bundesliga verabschiedet und stand schon als Aufsteiger fest. Jetzt sind beide im Oberhaus und haben gleich viel Punkte auf dem Konto. Das ist also die perfekte Ausgangslage für ein spannendes Derby. Die Tabellensituation gibt es her, dass noch mehr Emotionen im Spiel sein werden wie vor acht Jahren. Der Ausgang der Partie könnte von mir aus aber wieder in die Richtung gehen.

Und was bedeutet es für dich, als waschechter Lustenauer solch ein Spiel bestreiten zu dürfen?

Extrem viel. Als Eigengewächs bekommt man alles mit und verspürt das Drumherum noch ein wenig mehr wie die anderen. Du weißt, was das Spiel für den Verein, für die Region und für die Menschen bedeutet. Ich bin demütig, freue mich einfach nur auf die Begegnung und will die eigenen Farben stolz machen.

Hast du abschließend noch ein paar Worte, die du an die Fans richten willst?

Ich will mich im Namen der Mannschaft bei euch Fans für ein unglaublich tolles Jahr bedanken. Es war herausragend, wie ihr uns 2022 durch ganz Österreich begleitet habt. Auch die Heimspiele im Reichshofstadion waren Highlights und ohne Zweifel ein Mitgrund für die Erfolge. Jetzt wollen wir den Fans am Samstag was zurückgeben und dann zusammen mit euch im Austria-Dorf feiern.

Ländle-Derby restlos ausverkauft

Dienstag, 08 November 2022

Mit Spannung wird der kommende Samstag erwartet, wenn der SC Austria Lustenau im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres den SCR Altach empfängt. Auch weil sich die Anfragen in den letzten Tagen wieder häuften, nochmals kurz die Klarstellung: Karten für das Ländle-Derby stehen seit mehreren Wochen nicht mehr zur Verfügung.

Auch am Spieltag wird es beim Eingang keine Restkarten geben, der Zutritt zum Reichshofstadion zur zweiten Halbzeit bleibt ebenso verwehrt. Kinder ab 7 Jahren brauchen ein gültiges Ticket.

An das letzte Aufeinandertreffen zuhause gegen das Team aus dem Rheindorf erinnern sich die grün-weißen Anhänger gerne zurück: Am 9. Mai 2014 konnte damals noch in der 2. Liga ein 5:0-Sieg gefeiert werden. 

 

Remis in Hartberg

Sonntag, 06 November 2022

Gegen das Tabellenschlusslicht Hartberg erreicht die Mannschaft ein 1:1 Remis. Hakim Guenouche brachte Grün-Weiß in der ersten Halbzeit in Führung, ehe die Hartberger im zweiten Durchgang ausgleichen konnten.

Trainer Markus Mader war im Vergleich zum Rapid-Spiel zu Umstellungen gezwungen, denn mit Tobias Berger (Sehnenentzündung), Anthony Schmid (Knöchelprellung) und Matthias Maak (Knöchelverletzung) musste man gleich drei Spieler vorgeben. Zusätzlich nützte der Austria-Coach seine Optionen und ließ Lukas Fridrikas dieses Mal auf der Bank. In den ersten Minuten fehlte es der neu formierten Austria-Elf ein wenig an Abstimmung, doch das wurde mit Fortdauer der Partie besser. Die Hartberger agierten zu Beginn der Tabellensituation entsprechend etwas verunsichert, hatten aber durch Okan Aydin (5.). den ersten Abschluss der Partie, den Domenik Schierl sicher parierte. Grün-Weiß kam dann in der 21. Minute zur ersten Chance - eine Flanke von Torben Rhein wurde abgefälscht und musste so von Rene Swette geklärt werden. Die nächste gute Offensivaktion brachte dann die Führung für die Austria. Nach einem Vorstoß über Bryan Teixeira landete die Hereingabe des Austria-Angreifers beim aufgerückten Haki Guenouche und der Franzose erzielte mit einem schönen Distanzschuss die Führung und damit auch sein erstes Bundesliga-Tor (29.). In den letzten 15 Minuten passierte dann wenig, sodass es mit der Führung für die Austria in die Kabinen ging.

Hartberg-Trainer Schmidt reagierte zur Pause und brachte mit einem Doppeltausch neuen Schwung, der auf dem Platz auch deutlich spürbar war. Dennoch blieb die Partie weiterhin chancenarm, oftmals neutralisierten sich die Teams schon im Mittelfeld. Die Austria hatte eine gute Konter-Möglichkeit durch Teixeira und Diaby, doch in diesen Situationen agierte die Austria zu unkonzentriert. Mit der ersten guten Offensivaktion kamen die Steirer dann zum Ausgleich. Ein geblockter Schuss von Almog landete direkt vor den Füßen des eingewechselten Providence und der Franzose erzielte das 1:1 (58.). Die Partie kam aber durch den Ausgleich nicht wirklich in Fahrt, die Zuschauer bekamen sehr zähe Fußballkost zu sehen. Die Schlussphase gehörte den Hausherren, die durch Tadic noch zu zwei guten Möglichkeiten: zunächst blockte Fabian Gmeiner (89.) einen Schuss des Hartberg Angreifers und in der Nachspielzeit hielt Domenik Schierl (90.+4) mit einer Glanzparade nach einem Freistoß von Tadic den Punkt für Grün-Weiß fest.

Damit steht die Austria vor dem letzten Spiel vor der Winterpause auf dem achten Tabellenrang und hält zur roten Laterne den Abstand von 4 Punkten. Nun steht vor der Winterpause nur noch das Ländle-Derby gegen Altach an. Dieses findet am Samstag, 12. November, um 17:00 Uhr statt. Das Spiel ist bereits ausverkauft, die Partie kann auf SKY live verfolgt werden.

Das letzte Auswärtsspiel vor der Winterpause steht an. Am Samstag trifft der SC Austria Lustenau in der Steiermark auf den TSV Hartberg. Beide Teams trennen lediglich zwei Punkte und für beide Mannschaft wäre ein Sieg sehr wertvoll. Man darf gespannt sein, wer sich am Ende durchsetzen kann.

Unser Gegner - TSV Hartberg
Die Hartberg stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und die Stimmung in der Steiermark ist angespannt. Stimmen aus dem Umfeld fordern bereits, dass Trainer Klaus Schmidt entlassen wird. Umso wichtiger wäre also für die Steirer, dass sie gegen die Austria drei Punkte holen. Das Hinspiel ging mit 2:1 an die Grün-Weißen, wobei die Hartberger speziell in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel hatten. Der TSV Hartberg konnte die letzten vier Spiele nicht mehr punkten, davor gelang ein Überraschungssieg gegen den LASK (3:0 aus Sicht der Steirer). Daher warnte Trainer Markus Mader auch vor den Hartbergern: "Wir müssen uns auf bissige Hartberger einstellen. Es ist ein ganz wichtiges Spiel für sie, denn natürlich wollen sie gegen den Aufsteiger gewinnen. Mit drei Punkten würden Sie uns auch überholen, daher ist klar, dass sie topmotiviert sein werden". Mit Okan Aydin, Mario Kröpfl, Dario Tadic und Dominik Frieser verfügen die Steirer über erfahrene Bundesliga-Kicker, die eigenständig Spiele entscheiden können. "Wir werden mit allen Mitteln dagegenhalten und unsere Qualität ausspielen, um selbst zu punkten", lautet Maders Matchplan.

Unsere Austria
Bei der Austria herrschte nach dem Heimspiel eine etwas eigenartige Stimmung. Hätte man vor dem Spiel einen Punkt gegen den Rekordmeister sicherlich unterschrieben, war der eine oder andere Austria-Anhänger nach Abpfiff enttäuscht, dass man nicht mit etwas Glück einen "dreckigen" Dreier eingefahren hat. In der Nachspielzeit fielen drei Tore, das letzte Tor von Burgstaller erst nach 100 Minuten. Im Anschluss an das Spiel sprach Trainer Markus Mader von einer ansprechenden Leistung, was er auch im Interview kurz vor der Partie gegen Hartberg wiederholte: "Wir konnten mit einem Top-Club Österreichs mithalten und darauf dürfen wir stolz sein. Die Spieler haben die richtige Mentalität gezeigt. Unsere Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten hat gepasst und in der zweiten Halbzeit konnten wir auch spielerisch Akzente sehen. Das stimmt uns optimistisch". Der Trainer fand aber natürlich auch kritische Worte. "Wenn man drei Tore gegen Rapid schießt und dann nicht belohnt wird, dann tut das natürlich weh. Am Ende ist der Punkt aber sicher gerecht und wir nehmen ihn gerne mit. Bei den Gegentoren haben wir es Rapid leider zu einfach gemacht und dann kommen auch noch individuelle Fehler hinzu. Das reicht dann einfach nicht", so Mader. Daran hat die Mannschaft auch unter der Woche gearbeitet, denn das Ziel vor der Winterpause sind weitere Punkte. "Wir wollen unbedingt noch Punkte sammeln, ehe die lange Winterpause beginnt. Wenn wir mit der gleichen Leidenschaft wie gegen Rapid auftreten und unsere individuelle Qualität abrufen können, dann ist alles möglich. Entscheidend wird erneut sein, dass wir die wenig sich bietenden Chancen auch nützen", erklärt Mader abschließend. Kadertechnisch steht endlich Michael Cheukoua wieder zur Verfügung, der Kameruner ist wieder voll im Training und brennt auf einen Einsatz. Verzichten muss der Austria-Coach aller Voraussicht nach auf Tobias Berger und Anthony Schmid, die mit Sehnenentzüngung bzw. einer schweren Prellung ausfallen. 

Gespielt wird am Samstag, 05. November, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es wie üblich auf SKY.

3:3 Remis gegen den SK Rapid Wien

Montag, 31 Oktober 2022

Die Zuschauer im Reichhofstadion bekamen am Samstag eine Wahnsinnspartie zu sehen. Nach knapp 100 Minuten trennten sich die Grün-Weißen und der Rekordmeister mit 3:3. Dabei fielen drei Treffer erst in der Nachspielzeit.

Aber von vorne, Trainer Markus Mader setzte erneut auf die Dreierkette mit Hugonet, Maakund Grujcic und die Austria versuchte die Rapidler weit vom Tor fernzuhalten, doch die Wiener erwischten einen guten Start, doch die ersten Versuche von Burgstaller (6. & 18.) und Dibon (18.). verfehlten ihr Ziel oder Domenik Schierl packte sicher zu. Die Führung erzielten aber die Hausherren. Nach einem tollen Eckball von Torben Rhein wurde Stefano Surdanovic sträflich alleine gelassen und der Austria-Spielmacher köpfte stark zur Führung ein (36.). Das Führungstor gab den Austria-Kickern Mut und Selbstvertrauen und so wurde man offensiv deutlich stärker. Lukas Fridrikas Abschluss nach einem Querpass von Anthony Schmid wurde noch geradeso geklärt (44.) und nur wenige Sekunden später musste Goalie Niklas Hedl einen Distanzschuss von Tobias Berger klären (45.).

Auch im zweiten Durchgang waren die Rapidler jene Mannschaft, die den Ton angab, die Austria lauerte auf Konterchancen. Doch die Hütteldorfer nutzten ihre erste echte Chance zum Ausgleich. Guido Burgstaller war zur Stelle und verwehrtete nach 59 Minuten eine Hereingabe aus kurzer Distanz. Mader reagierte und brachte mit Bryan Teixeira und Hakim Guenouche zwei neue Kräfte. Teixeira war es dann auch der mit seiner zweiten Ballberührung die erneute Führung erzielte. Anthony Schmid hatte den Austria-Angreifer ideal bedient (66.). Die letzte Viertelstunde bzw mit Nachspielzeitgerechnet 25 Minuten hatten es dann wirklich in sich. Zunächst konnten Bryan Teixeira und Stefano Surdanovic gute Möglichkeiten nicht nützen, dann folgte eine Minute darauf der Ausgleich durch Pejic. Doch der VAR erkannte eine Abseitsposition von Burgstaller und so zählte der Treffer nicht (76.). Auf der Gegenseite hätte Hakim Guenouche die Entscheidung herbeiführen können, doch ein Kopfball aus kurzer Distanz knallte an die Latte (80.). Bereits in der Nachspielzeit, Schiedsrichter Ciochirca hatte fünf Minuten angezeigt, erzielte Burgstaller den Ausgleich. Die Austria ließ aber nicht nach und erhielt nach einem Foul an Türkmen einen Elfmeter zugesprochen. Erneut prüfte der VAR lange, doch er konnte keine klare Fehlentscheidung erkennen, sodass Teixeira vom Punkt das 3:2 erzielte (90. +5). Eigentlich hätte die Partie damit zu Ende sein sollen, doch Schiedsrichter Ciochirca ließ weitere fünf Minuten nachspielen - fraglich aus welchen Gründen. Diese Extrazeit konnte Rapid noch für den 3:3 Treffer nützen durch Zimmermann nutzen (90. +10).

Die Austria verpasst damit die Sensation, darf sich aber erneut zu einem kämpferischen Auftritt gratulieren lassen. Vor der Winterpause stehen nun noch zwei Spiele an, zunächst ist Grün-Weiß bei Hartberg zu Gast ehe zum Abschluss am 12. November das Derby gegen Altach wartet.

Sechs Tore, drei davon in der Nachspielzeit. Die Partie gegen den SK Rapid Wien hatte es ordentlich in sich. Chefcoach Markus Mader und Torben Rhein mit ihren Aussagen nach dem packenden 3:3-Remis.

Markus Mader: „Es war ein tolles Spiel, beste Werbung für den Fußball. Wenn man die ganze Partie betrachtet, können wir mit dem Punkt leben. Am Schluss hatten wir die Nase zwar vorne, aber ein Spiel dauert so lange, bis der Schiedsrichter abpfeift und da hat er sich dieses Mal sehr viel Zeit gelassen. Nach unserem 3:2 haben ich den vierten Offiziellen gefragt, wie lange es noch geht. Er sagte eine Minute. In dieser einen Minute gab es noch zwei Ecken und einen Einwurf. Diese eine Minute waren vier Minuten und nicht eine. Das geht nicht. Entweder hat man eine klare Linie oder nicht.“

Torben Rhein: „Der Ausgang der Partie war brutal. So was hab ich noch nie erlebt. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wir haben aber gesehen, dass wir dagegenhalten können. Daran werden wir anknüpfen und nächste Woche wieder angreifen“.

Highlights von Sky Sport Austria:

 

Am 15. April 2000 war der SK Rapid Wien das letzte Mal im Rahmen einer Bundesliga-Partie zu Gast im Reichshofstadion. Damals ging der Sieg mit 0:1 knapp an die Wiener. Am Samstag möchte die Austria im ersten Aufeinandertreffen seit 22 Jahren den Rekordmeister ärgern und die Punkte in Lustenau behalten.

Unser Gegner - SK Rapid Wien
Die Hütteldorfer blieben in der bisherigen Saison doch ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach nur 12 Runden wurde Trainer Ferdinand Feldhofer entlassen und Sportchef Zoran Barisic übernahm das Amt interimistisch. Mit dem Wechsel im Coaching fand Rapid ein wenig zur Stabilität zurück und überzeugte zuletzt mit deutlichen Siegen gegen die WSG (4:1) und Hartberg (5:1). Dazwischen gab es aber eine 0:1 Niederlage gegen die Austria aus Klagenfurt. Die Austria aus Lustenau möchte das natürlich dem Namensvetter am liebsten nachmachen. "Wir wissen, was Rapid kann. Da muss man nicht auf die Tabelle blicken", erklärt Markus Mader. "Sie sind Rekordmeister in Österreich und verfügen über einen starken und großen Kader. Hinzu kommt, dass der Trainerwechsel bereits positive Effekte zeigt. Durch den neuen Input sind neue Ideen entstanden und es ist nicht leicht, sie auszurechnen". Zoran Barisic hat es geschafft, den Spielern wieder Selbstvertrauen zu geben und dadurch ist Rapid natürlich die zu erwartende schwere Aufgabe für die Grün-Weißen aus Lustenau.

Unsere Austria
Bei der Austria herrschte nach dem erstmaligen Halten der berühmten Null im Spiel gegen die SV Ried durchaus Freude. "Natürlich ist es ein gutes Gefühl einmal nicht in Rückstand zu geraten. Wir haben sehr gut verteidigt und kaum etwas zugelassen. Darauf dürfen die Jungs stolz sein", so Mader. Der Trainer selbst setzte gegen die Rieder auf eine Dreier- bzw. Fünferkette und brachte mit Tobias Berger und Darijo Grujcic zwei neue Defensiv-Akteure, die mit ihren Auftritten zu überzeugen wussten. Dennoch fand der Trainer natürlich auch kritische Worte, denn im Angriff lief bei der Austria zu wenig zusammen. "Im Angriffsdrittel waren wir leider zu harmlos bzw. zu unpräzise. Neben der Null wollten wir auch vorne effektiv sein und unsere Chancen nützen, das ist uns leider nicht gelungen. Daran müssen wir jetzt arbeiten", betont der Austria-Coach. Kadertechnisch kann Mader fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, nur Michael Cheukoua ist nach wie vor verletzt und braucht noch Zeit. Auf die Frage wie der Matchplan gegen den Rekordmeister aussieht, antworte Markus Mader schlicht und einfach: "Wir müssen gut verteidigen und vorne Tore schießen. Also dort weitermachen, wo wir gegen Ried aufgehört haben".

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es wie immer auf SKY.

Mitten in seinem geliebten Fußballspiel stand das Herz von Omer Rehman plötzlich still. Omer hat sich mit riesigem Engagement und mit ganz viel Herzblut für den FC Lustenau d für den Lustenauer Fußball engagiert.

Wir wünschen seiner Familie und dem FC Lustenau in der traurigen Zeit des Abschiednehmens viel Kraft. Wir trauern mit euch!

Mit herzlicher Anteilnahme

der SC Austria Lustenau

 

Das für Mittwoch angesetzte VFV-Cupspiel unserer zweiten Mannschaft an der Holzstraße wurde deswegen abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. 

Gegen die SV Ried konnte Grün-Weiß am Sonntag endlich wieder anschreiben und einen Punkt holen. Nach dem spannenden Spiel zogen Chefcoach Markus Mader sowie Angreifer Anthony Schmid ihr Fazit. 

Markus Mader: „Ich bin sehr erfreut, dass wir endlich wieder gepunktet haben und dazu hinten noch ohne Gegentor geblieben sind. Mit dem Unentschieden kann ich sehr gut leben, am Ende haben sich auch die Rieder das Remis erkämpft und verdient. Die Umstellung hat gefruchtet, wir haben bis auf ein paar einzelne Aktionen alles wegverteidigt.“

Anthony Schmid: „Es war kein einfaches Spiel. Beide Mannschaften wollten gewinnen und haben drauf losgespielt. Ich habe alles versucht, aber wenig Ballaktionen gehabt. Solche Spiele gibt es. Jetzt gilt der ganze Fokus dem Spiel gegen Rapid.“

Higlights von Sky Sport Austria: 

0:0-Unentschieden gegen die SV Ried

Sonntag, 23 Oktober 2022

Gegen die SV Ried konnte der SC Austria Lustenau nach zuletzt vier Niederlagen in Serie wieder punkten. Die Partie am Sonntagnachmittag im Reichshofstadion endete torlos 0:0-Unentschieden.

Chefcoach Markus Mader stellte seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche ordentlich um. An vorderster Front begann Anthony Schmid, etwas weiter hinten feierten Darijo Grujcic und Tobias Berger ihre Startelfdebüts in der Österreichischen Bundesliga. Letzterer war es dann auch, der nach nur 67 Spielsekunden auf Zuspiel von Yadaly Diaby abzog und per strammen Schuss nur knapp verpasste. In dieser Tonart ging es dann weiter: Die Austria startete explosivartig und verzeichnete viele Szenen im gegnerischen Sechzehner. Einmal rettete Ried-Keeper Samuel Sahin-Radlinger im letzten Augeblick vor dem heranstürmenden Diaby, nur drei Minuten später fand erneut Berger im Schlussmann der Gäste seinen Meister. Ganz so furios ging es danach nicht mehr weiter, wobei Grün-Weiß klar spielbestimmend war und wesentlich mehr von der Partie hatte. Noch vor der Pause köpfte Yadaly Diaby das Leder nach Teixeira-Hereingabe schließlich aber doch über die Linie und das Reichshofstadion stand Kopf. Zum Leidwesen der heimischen Anhänger wurde der Treffer aufgrund eines Foulspiels von Anthony Schmid an Julian Turi nicht gegeben und so ging es torlos in die Kabinen.

In Hälfte zwei traten die Rieder nach Systemumstellung mutiger auf kamen durch den eingewechselten Seifedin Chabbi zu guten Möglichkeiten. Erst scheiterte der Ex-Lustenauer per Fallrückzieher, ehe er per Außenrist nur die Stange traf. Eine spannende Schlussphase geprägt mit hitzigen Situationen blieb ohne Treffer auf beiden Seiten und so stand am Ende ein doch gerechtes Remis auf der Anzeigetafel.

Schon am nächsten Samstag um 17:00 Uhr steigt für die Austria das nächste Heimspiel. Zu Gast im Ländle ist der SK Rapid Wien. Tickets für das Spiel gegen die Hütteldorfer sind noch verfügbar.

Die Austria ist seit vier Spielen ohne Punkt. Nach zwei knappen Auswärtsniederlagen soll es nun zuhause endlich wieder mit Punkten klappen. Doch mit der SV Ried kommt eine Mannschaft ins Reichshofstadion, die aktuell im Lauf ist. Das bedeutet, die Austria muss über 90 Minuten alles abrufen.

Unser Gegner - SV Ried
Die Rieder haben ihre letzten beiden Liga-Spiele gewonnen und zudem unter der Woche im UNIQA ÖFB Cup spät aber doch den Aufstieg in die nächste Runde fixiert. Die Rieder verfügen über eine starke Truppe mit viel Erfahrung, das weiß auch Markus Mader. "Ried ist aktuell sehr gut in Form und kommt mit einer erfahrenen und spielstarken Truppe nach Lustenau. Dennoch wollen wir ihre kleine Serie reißen lassen", so der Austria Coach. Auch bei den Riedern gibt es nicht den einen klassischen Goalgetter. Bisher konnten sich fünf Rieder in die Torschützenliste eintragen, keiner schaffte bisher mehr als zwei Treffer. Das bedeutet die Austria-Kicker müssen wirklich alle Gegner gut im Auge behalten und dürfen sich defensiv nichts erlauben.

Unsere Austria
Die Austria musste auch im Spiel gegen die WSG einem Rückstand nachlaufen und geriet bereits im ersten Durchgang mit 0:3 in Rückstand. Ein Umstand, der das Trainerteam und natürlich auch die Spieler ärgert. "Wir wissen, dass die erste Halbzeit gegen die Tiroler überhaupt nicht gepasst hat. Individuell haben wir wieder Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Da gibt es nichts schön zu reden. Das gilt es zu verbessern", erklärt Mader. Dennoch hat dem Trainer das Auftreten in der zweiten Halbzeit gefallen. "In den zweiten 45 Minuten haben wir deutlich besser agiert, darauf können wir aufbauen" ergänzt der Austria-Coach abschließend. Kadertechnisch sind alle Spieler an Board, Pius Grabher ist mit vier gelben Karten vorbelastet.

Spielbeginn ist am Sonntag um 14:30 Uhr. Vor dem Spiel findet im Reichshofstadion eine Lehrlingsmesse mit den verschiedenen Unternehmen statt. Das Spiel gibt es wie üblich live auf SKY.

 

Nach Markus Mader zu Saisonbeginn war diese Woche auch Austria-Sportkoordinator Alexander Schneider beim DAB | Der Audiobeweis von Sky Sport Austria zu hören.

Im Podcast sprach der 29-Jährige unter anderem über die bisherige Spielzeit, die tägliche Zusammenarbeit mit Kooperationsverein Clermont Foot 63 sowie seinen persönlichen Werdegang.

Hier reinhören!

 

Erneut mit einem Treffer Unterschied musste sich Grün-Weiß in der Österreichischen Bundesliga geschlagen geben. Die Partie bei der WSG Tirol endete knapp mit 2:3. Cheftrainer Markus Mader und Pius Grabher mit ihren Stimmen zum Spiel am Tivoli. 

Markus Mader: „Es ist nicht akzeptabel und nicht bundesligatauglich, was von uns erste Halbzeit am Platz passiert ist. Dann ist es für Wattens natürlich einfach, wenn sie Fußball spielen können. Dann kann jeder Fußball spielen. Aber wenn wir nicht bundesligatauglich wären, hätten wir nicht zwölf Punkte. Das muss man auch einmal ganz klar sagen. Es ist aber schon so, dass wir zu viele Gegentore bekommen und diese zu leicht fallen. Das kostet uns immer wieder Punkte. Was die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gezeigt hat, war aber hervorragend und fantastisch. Wir haben Druck ausgeübt, haben zwei Tore gemacht und hatten noch weitere Chancen. Das war sehr stark und auf der können wir auch aufbauen. Die erste Halbzeit war zum Vergessen.“

Pius GrabherIn der ersten Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz. Das war ein blutleerer Auftritt von uns. Nach der Pause war es dann aber schon wesentlich besser. Der Anschlusstreffer zum 2:3 kam leider zu spät.“

Highlights von Sky Sports Austria:

Im Duell mit der WSG Tirol muss die Austria ohne Punkte die Heimreise antreten. Nach einem 0:3 Rückstand zur Pause kämpfte sich das Team noch einmal zurück, jedoch kamen die Treffer zum 1.3 und 2:3 zu spät, sodass die Punkte im Tirol bleiben.

Beinahe hätte die Partie mit einem herben Dämpfer für die Austria begonnen. Nach 85 Sekunden war der Ball bereits wieder im Tor, doch zum Glück stand Ogrinec im Abseits. Lustenau bekam in den ersten 45 Minuten kaum Zugriff auf die Partie die Tiroler waren die deutlich agilere und aggressivere Mannschaft. Nach einem Eckball gingen die Gastgeber dann in Führung. Erneut passte in der Austria-Defensive die Zuordnung nicht, Dominik Stumberger konnte völlig freistehend zur Mitte köpfen, wo Kofi Schulz schon lauerte und den Ball ins Tor köpfte (14.). Mit dem Gegentreffer wurde die Austria etwas besser, doch  nach einer halben Stunde erhöhte die WSG Ogrinec auf 2:0, aber das Tor des WSG-Angreifer hätte erneut nicht zählen dürfen. Matthias Maak wurde in der Entstehung des Tors klar von Sabitzer gefoult und so aus dem Tritt gebracht. Zuvor hatte Fabian Gmeiner einen langen Ball unterschätzt und so konnte Sabitzer bedient werden, der Hugonet aussteigen ließ und aus der Drehung abschloss. Zwar konnten Domenik Schierl und Hakim Guenouche den Ball abwehren, doch den Abstauber versenkte Ogrinec (28.). Auf eine echte Torchance der Austria hofften die mitgereisten Austria-Fans vergebens, es lief nichts zusammen. Oftmals agierte man zu eigensinnig bzw. zu ungenau. Kurz vor der Pause stand dann erneut der VAR im Mittelpunkt. Nach einem Handspiel von Surdanovic meldete er sich bei Harald Lechner und der entschied auf Elfmeter, den Sabitzer souverän verwandelte (37.). In den Schlussminuten vor der Pause hätten Ogrinec und Müller schon für die endgültige Entscheidung sorgen können, so blieb es aber beim 0:3 aus Austria-Sicht.

Mader reagierte und änderte das System auf Dreierkette. Dieser Mut wurde dann gleich durch den Anschlusstreffer von Anthony Schmid belohnt, der einen Fehler durch Bacher eiskalt ausnützte (48.). Es war nun die Phase der Austria, als nächstes klopfte Anderson mit einem Kopfball an (51), doch der Ball ging knapp drüber. Nach einer Stunde hätte dann Teixeira das 2:3 machen müssen, doch der Abschluss verfehlte das Ziel (61.). Langsam lief der Austria die Zeit weg, die Wattener agierten nun sehr defensiv und ließen lange nichts mehr zu. Erst in der Nachspielzeit fiel noch das 2:3 durch Anderson. Sein Schuss wurde von einem Wattener Verteidiger unhaltbar abgefälscht (90+2). Am Ende begann die Aufholjagd zu spät, Grün-Weiß wurde für die Leistung in den ersten 45 Minuten bestraft.

Damit wartet die Austria seit vier Spielen auf einen Punkt. Gegen Ried am kommenden Sonntag (23. Oktober) muss einiges besser funktionieren, denn es wird Zeit für Punkte!

Am Samstag trifft das Team von Trainer Markus Mader im Innsbrucker Tivoli auf die WSG Tirol. Das Spiel ist die erste Partie der Rückrunde. Im Hinspiel konnte die Austria das Heimspiel mit 2:1 gewinnen, Anderson und Schmid erzielten die Treffer. Diesen Erfolg möchte die Austria natürlich gerne wiederholen.

Unser Gegner - WSG Tirol
Die Tiroler haben da natürlich etwas dagegen und wollen unbedingt siegen, denn mit einem Dreier würden die Tiroler an der Austria vorbeiziehen. Derzeit trennt nur ein Punkt die beiden Teams auf dem achten und neunten Tabellenplatz. Die Wattener überraschten vor drei Runden mit einem deutlichen 4:1 Erfolg auswärts beim LASK, darauf folgten aber zwei Niederlagen gegen Rapid (0:5) und Sturm Graz (1:2). Somit ist auch die WSG unter Zugzwang und wird alles für einen Sieg tun. "Wattens hat eine gute Mannschaft - angefangen beim routnierten Torwart über die robuste Abwehr bis hin zu den temporeiche Offensivspieler. Wattens spielt offensivorientiert und ist sehr lauf- und zweikampfstark. Da müssen wir unsere Top-Leistung abrufen und Effizient agieren" erklärt Markus Mader. Mit Tim Prica, Nik Prelec und Lautaro Rinaldi stehen gleich drei Angreifer zur Verfügung, die Spiele alleine entscheiden können. Nach der Hinspiel-Niederlage, die für die Tiroler etwas überraschend kam, will sich das Team von Thomas Silberberger sicherlich anders präsentieren und die Punkte behalten.

Unsere Austria
Bei der Austria ärgerte man sich zuletzt nicht unbedingt über die Leistung der Spieler, sondern eher die vergebenen Chancen bzw. die ungünstigen Spielverläufe. Immer wieder muss das Team einem Rückstand nachlaufen und hat bei guten Offensivaktionen wie zuletzt beim starken Freistoß von Torben Rhein Pech. "Die Leistung gegen Klagenfurt war ok, das Ergebnis hingegen enttäuschend", bringt es Mader auf den Punkt. "Wir haben zwischen den beiden Strafräumen guten Fußball gezeigt, doch im eigenen 16er bzw auch auf der Gegnseite waren wir nicht effizient und konsequent genug. Das wird in der Bundesliga bestraft und für Punkte reicht das einfach nicht". Seit dem Derby gegen Altach wartet die Austria auf einen vollen Erfolg, seid drei Spielen gelang leider gar kein Punkt mehr. "Wir haben das Spiel analysiert und abgehakt. Jetzt nach 11 Runden stehen wir dort, wo zu Beginn der Saison viele erwartet hätten, dass wir stehen werden. Das wissen alle. Jetzt müssen wir hart arbeiten und wollen im Tirol anfangen, wieder Punkte zu holen. Wir wollen die Trendwende schaffen - Ziel ist es, kein Gegentor zu bekommen und mindestens einen Punkt zu holen", zeigt sich Trainer Markus Mader kämpferisch. Kadertechnisch kann der Austria-Coach aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind gesund, lediglich Daniel Tiefenbach trainiert weiterhin individuell. "Die Spieler und das gesamte Team herum arbeitet jeden Tag intensiv, um optimal auf Wattens vorbereitet zu sein. Wir wissen aber auch, dass wir einen Top-Tag brauchen", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag, 15. Oktober 2022, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es in voller Länge auf SKY, viele Austrainer werden außerdem direkt vor Ort unsere Mannschaft unterstützen. Neben Fanbussen werden auch einige Privat-PKWs den Weg nach Innsbruck aufsichnehmen. Hoffentlich kann sich das Team mit Punkten dafür bedanken.

Chefcoach Markus Mader und Mittelfeldspieler Pius Grabher standen nach der bitteren Niederlage in Klagenfurt Rede und Antwort und analysierten die Partie am Wörthersee.

Markus Mader: „Es war eine ausgezeichnete Leistung von uns. Der Unterschied waren die Standardsituationen, da haben wir gewusst, dass sie Stärken haben. Ansonsten habe ich nicht viel vom Gegner gesehen. Schlussendlich gewinnt aber der, der die Tore macht. Es gilt nach vorne zu blicken, die Mannschaft aufzurichten und dann geht es nächste Woche gegen die WSG Tirol schon wieder weiter.“

Pius Grabher: „Die Stimmung nach einer Niederlage ist natürlich nie prickelnd. Wir wollen das Spiel schnell abhaken. Aus der Partie können wir aber sehr viel mitnehmen. Wir können von Klagenfurt lernen, wie man effektiv Fußball spielt und in den richtigen Momenten zur Stelle ist.“

Highlights von Sky Sports Austria: 

Im Auswärtsspiel bei der SK Austria Klagenfurt blieb der SC Austria Lustenau am Samstsagabend ohne Punkte. In Kärtnen am Wörthersee setzte es für Grün-Weiß eine knappe 1:2-Niederlage. 

Markus Mader setzte in Klagenfurt größtenteils auf sein etabliertes Stammpersonal, nahm aber doch zwei Veränderungen. Anderson kehrte nach seine Rot-Sperre zurück und ersetzte den erkrankten Fabian Gmeiner in der Defensive. Lukas Fridrikas rückte außerdem in die Startelf und ersetze Yadaly Diaby am Flügel. Die Austria hätte dann beinahe den perfekten Start erwischt. Nach neun Minuten ließ Torben Rhein sein Können aufblitzen und setzte einen Freistoß an die Latte. Wäre dieser Ball reingegangen, wäre das Tor des Monats wohl schon festgestanden. Leider fehlten die berühmten Zentimeter und auch beim Nachschuss konnte der Kärtner Abwehrspieler Gkezos sich dazwischenstellen. Dieser ging benommen zu Boden, konnte aber weiterspielen und ausgerechnet er brachte dann die Gastgeber auch in Führung. Die Austria verteidigte einen Eckball schlecht und so konnte Gkezos völlig freistehend einköpfen (15.). Wie schon so oft in dieser Saison musste Grün-Weiß also wieder versuchen, einen Rückstand wettzumachen. Das wäre Lukas Fridrikas in der 28. Minute beinahe geglückt, doch nach einem tollen Sololauf entschied sich der Angreifer für den Querpass auf Stefano Surdanovic und der Austria-Spielmacher, heute als Sturmspitze aufgeboten, konnte Klagenfurt-Goalie Menzel nicht überwinden, der mit einer starken Parade zur Stelle war. Auf der Gegenseite hätte Wimmer in der 37. Minute das 2:0 machen können, doch der Abschluss landete nur im Außennetz.

Auch im zweiten Durgang war die Austria aus Lustenau spielbestimmend und hatte mehr vom Spiel, doch es fehlte an der nötigen Durchschlagskraft im letzten Drittel. Die beste Chance ergab sich nach einem schönen Steilpass von Jean Hugonet auf Lukas Fridrikas, doch der Austria-Angreifer konnte den Ball nicht verarbeiten. Die Klagenfurter wurden erneut durch einen Eckball gefährlich und nützen diesen zum 2:0. Erneut wurde Gkezos zu wenig eng gedeckt und der kopfballstarke Innenverteidiger köpfte zum Doppelpack ein (64.). Nur wenige Minuten später hätte Top-Torjäger Markus Pink auf 3:0 erhöht, doch Domenik Schierl hielt die Austria im Spiel. Die zwingerenden Chancen hatten jetzt die Klagenfurter, die in der 80. Minute eigentlich das 3:0 durch Arweiler hätten machen müssen. Doch am Ende kam noch einmal Spannung auf, als Anthony Schmid in der 87. Minute nach schöner Vorarbeit von Diaby einen Stanglpass über die Linie drückte. In den Schlussminuten konnte sich die Austria aber keine echte Chance mehr auf den Ausgleich erarbeiten, die beste Chance hatte Bonnah für die Kärntner, doch der vergab aus kurzer Distanz (93.).

So muss die Austria weiter auf einen vollen Erfolg warten, mittlerweile steht das Team auf dem achten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag gastiert Grün-Weiß in Innsbruck bei der WSG Tirol. Beide Teams trennt nur ein Punkt und die Austria muss es irgendwie schaffen voll zu punkten, um nicht weiter in der Tabelle zurückzufallen.

Die Austria ist nun zweimal in der Fremde gefordert. Nach dem Heimspiel gegen den WAC ist der grün-weiße Tross beim Namensvetter aus Klagenfurt zu Gast. Danach geht es weiter mit dem Spiel gegen Wattens.

Unser Gegner - SK Austria Klagenfurt
Zunächst aber der Fokus auf den Violetten aus Kärten. Die Klagenfurter präsentieren sich in bestechender Form und liegen derzeit auf dem fünften Tabellenplatz mit vierzehn Punkten. Die letzten beiden Spiele konnte das Team von Peter Pacult gewinnen und überzeugten mit gutem Offensivfußball. "Klagenfurt hat eine körperlich extrem starke Mannschaft. Die Spieler sind alle großgewachsenen und überzeugen mit viel Einsatz. Das macht es für uns extrem schwer", erklärt Mader die Ausgangslage. "Sie verfügen zusätzlich über schnelle Spieler auf den Außenbahnen und sind zweikampfstark. Wir müssen hier wirklich alles reinlegen, um dagegen zu halten". Mit Markus Pink läuft am Samstag auch der aktuell Führende in der Torschützenliste auf, ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen. 

Unsere Austria
Die Austria hat sich nach der Niederlage gegen den WAC zunächst der Aufarbeitung des Spiels gewidmet. Im Endeffekt war die Leistung der Mannschaft durchaus ansprechend, dennoch fehlte es am Ende an der nötigen Chancenverwertung und der Kompromisslosigkeit im Verteidigen gegen den Ball. "Wir haben gegen den WAC klar gezeigt bekommen, dass wir in der Bundesliga auf Top-Niveau agieren müssen, um am Ende Zählbares mitzunehmen. Wir waren in der Defensive zu weit weg vom Gegner und offensiv haben wir unsere Chancen nicht genützt. Dennoch dürfen wir mit der Leistung bis zum 1:2 zufrieden sein. Gehen wir mit 2:1 in Führung könnte die Partie am Ende auch 3:1 für uns enden", so der Austria-Coach. Dennoch erwartet sich Mader im kommenden Spiel eine Reaktion seines Teams. Ziel ist, lange die Null zu halten und im Idealfall selbst in Führung zu gehen. "Wir müssen versuchen den Spielverlauf in unsere Richtung zu bewegen. Wenn es uns gelingt selbst in Führung zu gehen, ergeben sich Räume, die wir dann nützen können". Kadertechnisch kann Markus Mader mit seinem Team fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Fabian Gmeiner wird die Reise aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung nicht mitantreten. "Ich freue mich auf eine spannende Partie. Am Ende wird die individuelle Qualität entscheiden, wer punkten wird. Daher müssen wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Samstag, 08. Oktober 2022, um 17:00 Uhr. Die Partie wird live von SKY übertragen.

Diesen Sommer wechselte Stefano Surdanovic vom FC Admira Wacker ins Ländle. Bei der Austria erkämpfte sich der 23-Jährige sofort einen Stammplatz und ist aus der grün-weißen Mannschaft derzeit nicht mehr wegzudenken. Im Interview spricht der Rechtsfuß über das vergangene Spiel und sagt auch, was er in seiner Freizeit so macht.

Hallo Stefano! Am Samstag hast du gegen den WAC deinen zweiten Ligatreffer in dieser Saison erzielt. Zu Punkten reicht es am Ende aber nicht – was hat deiner Meinung nach gefehlt?

Der zweite Treffer hat mich persönlich natürlich gefreut, aber am Ende haben wir die drei Punkte leider liegengelassen. Wir haben in der Offensive unsere Torchancen nicht genutzt oder haben diese nicht gut fertiggespielt, defensiv müssen wir als Einheit besser verteidigen. Für die Zukunft müssen wir schauen, dass wir nicht immer in Rückstand geraten, sondern auch endlich mal selbst in Führung gehen.

Mit drei Siegen aus den ersten fünf Spielen bist du mit der Mannschaft überaus erfolgreiche in die Bundesliga gestartet. Zuletzt setzte es für euch allerdings zwei Niederlagen. Wo gilt es in den kommenden Partien den Hebel anzusetzen?

Es ist wichtig, dass wir jetzt die Ruhe bewahren und die vergangenen Spiele gut analysieren. Wir wissen, was wir können, müssen aus unseren Fehlern aber lernen. Mit unserer individuellen Qualität nach vorne sind wir immer für Treffer gut. Ich bin voll davon überzeugt, dass wir die nächsten Spiele erfolgreich bestreiten werden.

Du kannst gleich mehrere Positionen bekleiden. Zuletzt bist du von Chefcoach Markus Mader als Solospitze aufgeboten worden. Welche Position spielst du am liebsten und mit welchem Top-Star würdest du dich vergleichen?

Natürlich ist es für einen Spieler gut, wenn man vielseitig einsetzbar ist und mehreren Positionen spielen kann. Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Am Wochenende war es an vorderster Front, ansonsten sehe ich mich auf der Zehn. Vergleichen würde ich mich mit Dusan Tadic von Ajax Amsterdam. Er ist ein Kapitän mit viel Mentalität. Auch er ist körperlich gut veranlagt und kann offensiv fast alles spielen.

Egal auf welcher Position, du übernimmst trotz deinen 23 Jahren immer Verantwortung und hast dich sofort in die Mannschaft gespielt. Warum hat die Eingewöhnungszeit für dich bei der Austria so gut geklappt, wo musst du dich persönlich aber noch verbessern?

Es freut mich, dass ich als Führungsspieler anerkannt werde. Ich möchte das praktizieren und auch Verantwortung übernehmen. Die jungen Spieler will ich weiterbringen und sie auf und neben dem Platz puschen. Die Mannschaft hat mich von Beginn an super aufgenommen und hat mir die Integration sehr einfach gemacht. Wo ich mich noch verbessern will, sind die Scorerpunkte. Ich möchte nicht nur immer gut spielen, sondern auch mehr Tore und Assists liefern. Das ist mein Ziel für die nächsten Wochen, wobei das wichtigste am Ende des Tages immer die Leistung ist.

Nun eine Frage abseits des Platzes. Social Media ist ein fixer Bestandteil bei den Spielern aus dem Profifußball geworden. Auf welchen Kanälen bist du so unterwegs und wie siehst du die aktuelle Entwicklung?

Die Entwicklung nimmt man natürlich wahr. Ich bin auf Instagram, Facebook und Co. vertreten und versuche mich da so gut es geht zu repräsentieren. Ich sehe, dass Social Media auch bei mir immer präsenter wird. Die Follower-Zahlen gehen hoch, die Profil-Aufrufe dementsprechend ebenso. Wenn ich die Playstation benutze, bin ich hin und wieder auch auf Twitch.

Vor deinem Engagement im Ländle hast du unter anderem bei der Admira und Blau-Weiß Linz gespielt. Wie gefällt es dir hier in Vorarlberg und was machst du in deiner Freizeit?

Ich war im Laufe meiner Karriere in Ried, in Linz und in Wien. In jeder Stadt konnte ich mich gut einleben. Hier im Ländle ist alles ein wenig kleiner, aber es ist sehr schön und ruhig. Man kann sich darauf konzentrieren, warum man hier ist. Die Leute hier in Vorarlberg sind sehr nett. Ich genieße es hier und unternehme in der Freizeit gerne Sachen mit meiner Freundin und mit meinen Teamkollegen, gehe Fahrradfahren und wenn es das Wetter zulässt, schwimmen.

Zum Abschluss ein kurzer Wordrap.

Meine Lieblingsspeise ist: Lachs mit Reis

Die Austria ist: eine Topstation für jeden Fußballer

Diesen Film sah ich zuletzt im Kino: Spidermann no way Home

Damit macht man mir eine Freude: wenn im Umfeld jeder glücklich ist

In fünf Jahren: möchte ich eine glückliche Familie aufbauen und es im Fußball soweit wie möglich nach oben schaffen

Obwohl Grün-Weiß auch gegen den Wolfsberger AC einen frühen Rückstand egalisierte, stand die Austria am Ende ohne Punkte da. Cheftrainer Markus Mader äußerte sich im Anschluss an die 90 Spielminuten auf dem Rasen. 

„Der Gegner hat sehr effektiv gespielt. Bis zum 1:2 haben wir eine relativ gute Partie abgeliefert. Wir sind wieder mal einen frühen Rückstand nachgelaufen und haben es geschafft auszugleichen. Dann waren wir auch recht gut im Spiel und hatten das Gefühl, dass wir alles im Griff haben. Gegen so einen Gegener darfst du dann einfach keine Fehler machen. Wir haben dann Fehler im Spielaufbau gemacht und da verlierst du dann den Ball und solche Stürmer lassen sich dann solche Chancen nicht entgehen. Wir werden daraus lernen und weiterarbeiten, dass es wieder besser wird.“ 

Am Montagabend ist Mader im Sky-Format „Talk & Tore" zu Gast. Frei empfangbar ab 20:15 Uhr auf Sky Sport Austria 1. 

Highlights von Sky Sports Austria: 

 

 

Austria verliert 1:3 gegen den WAC

Samstag, 01 Oktober 2022

Keine Punkte für Grün-Weiß im ersten Spiel nach der Länderpause. Gegen den WAC musste man früh einen Rückstand wett machen und in der zweiten Halbzeit nutzten die Kärtner ihre Chancen sehr effizient. Am Ende stand ein 1:3 für die Gäste aus Wolfsberg auf der Anzeigetafel.

Trainer Markus Mader veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen Sturm Graz auf zwei Positionen. Torben Rhein übernahm die Rolle des Spielmachers und Stefano Surdanovic agierte als Solospitze. Den gesperrten Anderson ersetzte auf der rechten Verteidiger Position Fabian Gmeiner. Die Partie begann wie schon zu oft in dieser Saison mit einem frühen Rückstand. Bereits nach drei Minuten konnte Thierno Ballo mit einem Schuss aus der Drehung die Führung erzielen (3.). Die Austria steckte aber nicht auf und kam durch Torben Rhein zur ersten Chance. Doch der Freistoß vom linken Flügel konnte pariert werden, den Nachschuss von Surdanovic kratzen die Wolfsberger von der Torlinie (17.). Rhein, der sich in der Länderspielpause für die Startelf empfiel, blieb auffälligster Austrianer und hatte in der 25. Minute mit einem Weitschuss die nächste gute Möglichkeit, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei (24.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätten dann die Gäste beinahe schon auf 0:2 erhöht, doch Domenik Schierl und Matthias Maak sowie die fehlende Genauigkeit der Wolfsberger vereitelten eine Dreifachchance (32.). Diese ausgelassene Top-Möglichkeit bestrafte dann Stefano Surdanovic kurz vor der Pause mit dem Ausgleich (40.). Nach einer von Diaby eingeleitete Aktion wolte Torben Rhein Bryan Teixeira anspielen, doch der geblockte Querpass wurde von Surdanovic genutzt und eiskalt zum Ausgleich verwertet.

Mader reagierte zur Pause und brachte mit Lukas Fridrikas und Yuliwes Bellache neue Kräfte, die sich auch gleich durch gute Aktionen ins Team einfügten. Doch Bellache ließ zwei gute Chancen ungenützt (53. & 56.). Der WAC auf der anderen Seite zeigte an diesem verregneten Samstagnachmittag seine Effizienz. Ein schneller Ball in die Spitze ermöglichte es Baribo, einen Schlenzer im langen Eck zu versenken (63.). Der Austria fehlte im zweiten Durchgang die Durchschlagskraft und die Wolfsberger hätten schon früher den Deckel auf die Partie drauf machen können, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug. In der 77. Minute jubelten die Austria-Fans dann über den Ausgleich, doch dieser wurde zurecht durch den VAR und Schiedsrichter Fluch aberkannt.  In der 80. Minute gelang es dann dem eingewechselten Thorsten Röcher das 1:3 zu erzielen und die Partie endgültig zu entschieden. Viel zu frei konnte der erst eingewechselte Spieler der Kärntner im Strafraum der Austria agieren und nützte dies zum Treffer (80.).

Trainer Markus Mader zeigte sich nach der Partie deutlich enttäuscht und fand auch klare Worte: "Wenn wir dem Gegner solche Räume und Möglichkeiten anbieten, dann wird man bestraft. Erneut geraten wir viel zu schnell in Rückstand und müssen uns wieder herankämpfen. Das hat das Team auch gemacht und verdient den Ausgleich erzielt. Aber am Ende war der WAC sehr effektiv und hat alle unsere Fehler eiskalt ausgenutzt".

Die nächste Chance auf Punkte hat die Austria nun zweimal in der Ferne. Zuerst gastiert man bei der Austria aus Klagenfurt (Samstag, 08.10.), danach ist man zu Gast bei der WSG Tirol (Samstag, 15.10.).

Am kommenden Samstag rollt der Ball wieder in der Bundesliga. Nach der Länderspielpause hat die Austria sich selbst das Ziel gesetzt, wieder zu punkten und die Position in der Tabelle zu verteidigen. Dazu ist aber gegen den WAC eine bärenstarke Leistung notwendig.

Unser Gegner - Wolfsberger AC
Denn die Wolfsberger präsentierten sich vor der Pause selbst in herausragender Form und konnten die letzten beiden Spiele jeweils mit 3:1 gewinnen. Gegner waren dabei Rapid Wien und Hartberg. Zu Saisonbeginn lief es für die Kärntner nicht so ideal, lange fand man sich am Ende der Tabelle wieder, doch Trainer Robin Dutt hat die Mannschaft immer besser in Form gebracht. "Der WAC verfügt über eine routinierte Mannschaft mit einer starken Offensive. Sie spielen gerne mit zwei Stürmern und das müssen wir in den Griff bekommen", analysiert Trainer Markus Mader den Gegner. Als Schlüsselfigur sieht Mader unter anderem Maurice Malone, der Deutsche kam kurz vor Transferschluss und konnte bereits seine Qualität in der Offensive präsentieren. "Wenn wir es schaffen, Malone zu neutralisieren, ist am Samstag alles möglich. Wir sind selbst immer für ein Tor gut", so Mader.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß hieß es ab Dienstag bereits volle Konzentration auf den WAC. In der ersten Woche der Länderspielpause wurde fleißig trainiert und zusätzlich ein Testspiel gegen den FC Augsburg absolviert. In erster Linie kamen jene Spieler zum Einsatz, die bisher nur wenige Spielminuten in den Beinen hatten. Trotz der 2:5 Niederlage zeigte sich Mader mit den Erkenntnissen zufrieden: "Es war ein guter Test, vor allem um allen ein wenig Spielzeit zu geben. Die Jungs haben das gut gemacht und uns gezeigt, dass wir einen breiten Kader haben, mit dem wir auch Ausfälle mal kompensieren können". Erfreut zeigte sich Mader auch über die Einberufungen von Cem Türkmen (U21 Türkei), Yuliwes Bellache (U23 Algerien) und Bryan Teixeira (A-Team Kap Verden). "Es ist schön, wenn Spieler aus dem eigenen Team für internationale Aufgaben ausgewählt werden. Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht und sind natürlich jetzt umso motivierter für den Ligaalltag", erklärt Mader. Generell hat die Mannschaft weiterhin eine gute Chemie, die trainingsfreien Tage in der Länderspielpause wurden erneut für Heimatbesuche genutzt. "Auszeiten sind auch im Profisport wichtig, die Spieler haben sich das auch verdient und sind wenn sie zurückkehren umso motiviert und engagierter". In die Karten für den Matchplan lässt sich Mader natürlich nicht blicken, dennoch ist die Aufgabenstellung eindeutig. "Wir wollen gegen den WAC unsere Qualitäten auf den Platz bringen. Das ist uns gegen Sturm Graz nicht gelungen. Das muss am Wochenende besser funktionieren, nur so können wir uns Chancen auf Punkten ausrechnen", so Mader abschließend. Mit einem Sieg könnte die Austria sich ein wenig Luft gegenüber den Verfolgern verschaffen, vier Teams lauern mit nur einem Punkt Rückstand auf die Austria auf den fünften Tabellenplatz. Umso wichtiger wären am Samstag drei Punkte.

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr, das Stadion wird um 15:30 Uhr geöffnet. Die Partie gibt es natürlich live auf SKY Sport.

Während der Ball in der heimischen Bundesliga am vergangenen Wochenende ruhte, befanden sich in den zurückliegenden Tagen drei Akteure des SC Austria Lustenau auf Länderspielreise.

Mittelfeldspieler Cem Türkmen wurde Mitte September erstmals in seiner Karriere in das Aufgebot der türkischen U21-Nationalmannschaft berufen, sein erfolgreiches Debüt folgte am Dienstagabend. Gegen die Alterskollegen aus Georgien stand der 20-Jährige über 90 Minuten in der Mittelfeldzentrale auf dem Rasen und bejubelte mit seinen Teamkollegen einen 1:0-Erfolg.

Für Yulliwes Bellache ging es nach Algerien, wo er für die U23-Nationalelf nominiert wurde. Der Offensivmann, der seit seinem Wechsel von Clermont Foot 63 zur Austria bis dato viermal das grün-weiße Trikot überstreifte, feierte mit der algerischen U23 einen 2:0-Erfolg gegen Sudan und erzielte dabei einen Treffer.

Schon am Samstag stand Bryan Teixeira erneut für das Nationalteam für Kap Verde auf dem Rasen. Der 22-jährige Angreifer kam beim 2:1-Erfolg seines Heimatlandes gegen Bahrain in der zweiten Hälfte auf den Platz.

Über einen Einsatz im A-Nationalteam durfte sich auch Ex-Austrianer Muhammed Cham freuen. Der Linksfuß wurde von ÖFB-Coach Ralf Rangnick gegen Kroatien nach knapp einer Stunde eingewechselt und feierte damit sein Debüt in Rot-Weiß-Rot.  

Vor dem spielfreien Wochenende stand sich die Austria am Donnerstagabend dem FC Augsburg gegenüber. Gegen den deutschen Bundesligisten setzte es im Rosenaustadion eine 2:5-Niederlage.

Im Testspiel gegen den deutschen Bundesligisten feierte Michael Cheukoua nach seiner Verletzung sein Comeback in der Startelf. Der Offensivspieler startete ebenso von Beginn an wie auch Henri Koudossou. Die Leihgabe des FCA war es auch, der in Spielminute zwei mit rechts abschloss und den gegnerischen Keeper Daniel Klein erstmals prüfte. In Führung gingen in Folge aber die Augsburger: Nach einem Flankenball war Mergim Berisha zur Stelle und stellte auf 1:0. Der ehemalige Salzburg-Angreifer erhöhte mit einem Chipball (27.) und einem weiteren Treffer (38.) noch vor der Pause auf 3:0. Kurz darauf konnte sich in den Reihen der Austria Torben Rhein (43.) nach Koudossou-Vorlage in die Schützenliste der Austria eintragen.

Die beiden letzten Torschützen aus Abschnitt zwei traten auch nach Seitenwechsel wieder in Erscheinung. Während Berisha ein viertes Mal jubeln durfte (52.), scheiterte Rhein am eingewechselten Augsburger Goalie Tomás Koubek. Von diesem Zeitpunkt an zeigte sich Grün-Weiß mutiger und kam von Minute zu Minute zu mehr Chancen sowie Abschlüssen. Das Leder über die Linie befördern konnte im Trikot der Austria allerdings nur Koudossou, der ausgerechnet gegen seinen Stammverein traf. Wenige Zeigerumdrehungen zuvor traf Mads Pedersen für die Deutschen ins Netz und so stand am Ende eine 2:5-Niederlage auf der Anzeigetafel im Rosenaustadion.

Nach der Länderspielpause geht es für die Schützlinge von Coach Markus Mader vor eigener Kulisse gegen den Wolfsberger AC wieder ans Eingemachte. Anpfiff am Samstag, den 1. Oktober, im Reichshofstadion ist um 17 Uhr.

Donnerstag: Testspiel beim FC Augsburg

Mittwoch, 21 September 2022

Wie am vergangenen Wochenende schon angekündigt, nutzt der SC Austria Lustenau die Länderspielpause für ein Testspiel. Grün-Weiß trifft am Donnerstag auswärts auf den FC Augsburg aus der deutschen Bundesliga. Anpfiff im Rosenaustadion ist um 18 Uhr.

Tickets für die Partie sind über die FCA-Geschäftsstelle erhältlich oder können direkt an der Tageskasse im Rosenaustadion erworben werden. Für Vollzahler kostet der Eintritt zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Die Kollegen vom FC Augsburg übertragen das Freundschaftsspiel live - zum Livestream

Bruno Gala: Muhammed Cham ausgezeichnet

Dienstag, 20 September 2022

Nach der erstmaligen Einberufung in das österreichische Nationalteam hatte Muhammed Cham am gestrigen Abend in Wien erneut Grund zur Freude. Für seine herausragende Saison im Trikot des SC Austria Lustenau wurde der 21-Jährige mit dem Bruno als bester Zweitligaspieler der Spielzeit 2021/22 ausgezeichnet.

Im Rahmen der Verleihung äußerte sich der Linksfuß auch kurz zur Austria: „Ich bin stolz, was sie in der Bundesliga zeigen“.

Der SC Austria Lustenau gratuliert Mo zur Auszeichnung und drückt weiterhin die Daumen! 

Muhammed Cham beim SC Austria Lustenau:

Saison 2021/22: 31 Spiele – 15 Tore, 14 Assists

Bei amtierenden Vizemeister SK Sturm Graz unterlag die Austria am Sonntag trotz couragiertem Auftritt am Sonntag mit 0:2. Chefcoach Markus Mader sowie Mittelfeldspieler Pius Grabher standen nach dem Spiel Rede und Antwort. 

Markus Mader: „Wir müssen uns jetzt nicht schämen für den Auftritt. Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen, bei dem Sturm Graz mehr Torchancen kreiert hat und diese einfach auch genutzt hat. Das hat uns gefehlt.

Pius Grabher: „Wenn wir so weitermachen, geht es in die absolut richtige Richtung und wir müssen uns vor keinem verstecken. Auch heute haben wir das wieder gezeigt und es es gut, dass wir mit so einer Mannschaft auswärts phasenweise mithalten können. Vorne hinein müssen wir noch effektiver werden und das müssen wir dazulernen.“

Die Highlihts von Sky Sports Austria:

Austria verliert beim SK Sturm Graz

Montag, 19 September 2022

Nichts zu holen gab es für die Austria gegen den SK Sturm Graz. Der Vizemeister der vergangenen Saison agierte defensiv in bestechender Form und erzielte in der Offensive die notwendigen Tore. Grün-Weiß darf dennoch nicht ganz unzufrieden mit dem Auftritt sein, auch wenn die Chancenerarbeitung nicht optimal verlief.

Trainer Markus Mader musste kurz vor der Partie auf Fabian Gmeiner verzichten, er zog dafür Anderson zurück in die Viererkette und Yadaly Diaby übernahm auf der Außenbahn. Stefano Surdanovic kehrte außerdem nach seiner Sperre wieder in die Startelf zurück. Die Austria begann mutig und kam durch Bryan Teixeira zur ersten Möglichkeit, doch nach einem starken Solo fiel der Abschluss etwas zu ungenau aus, sodass Jörg Siebenhandl im Tor mit einer starken Parade zur Ecke klären konnte (13.). In Folge wurde dann Sturm Graz stärker und kam durch Jon Stankovic zur ersten Chance, doch den Kopfball aus gut sechs Metern konnte Domenik Schierl sicher parieren (16.). Beim Gegentor in der 24. Minute war Schierl dann aber machtlos. Nach einem Einwurf war der Klärversuch zu kurz und landete im Rückraum bei Alexander Prass, der den Ball mit einer Direktabnahme perfekt im Winkel versenkte (24.). Mit der Führung im Rücken agierten die Grazer nach deren Pleite in der Europa League gegen Feyenoord etwas selbstbewusster und kamen durch Sarkaria (28.), Boving (33.) und Affengruber (37.) zu weiteren Torchancen, die aber allesamt ungenützt blieben. Bei Grün-Weiß lief offensiv nicht viel zusammen vor der Pause hatte Yadaly Diaby mit einem Freistoß die beste Chance, doch der Ball ging knapp am Keuzeck vorbei (40).

Nach dem Seitenwechsel war die Austria deutlich stabiler und verhinderte, dass Strum Graz zu weiteren guten Möglichkeiten kam. Doch auch selbst tat man sich schwer Chancen zu kreieren, da die Grazer in der Defensive sehr kompakt und kompromisslos agierten. Die beste Möglichkeit erarbeitete Hakim Guenoche, doch seine Flanke nach einem Konter war für Lukas Fridrikas knapp nicht erreichbar (59.). Sturm Graz hatte eine Doppelchance durch Hierländer und Stankovic (60.), doch die Grazer konnten erst in der Schlussphase den Sack zu machen. Mohammed Fuseini nützte eine unfreiwillige Vorlage der Austria-Abwehr (Jean Hugonet wurde unglücklich angeschossen) zum 2:0 (83.). In den letzten Minuten hätte Fuseini noch auf 3:0 erhöhen können, doch Anderson verhinderte mit einer starken Aktion den Doppelpack des Grazer Angreifers. In der 90. Minute dann noch ein negativer Höhepunkt für den Brasilianer. Nach einem Ballverlust musste Anderson die Notbremse auspacken und sah dafür die rote Karte. Trainer Markus Mader sprach nach dem Spiel von einem hochverdienten Sieg der Grazer: "Sie haben es gut verteidigt. Wir haben hier heute gegen die zweitbeste Mannschaft Österreichs gespielt und uns zu wenig Chancen erarbeitet. Das reicht dann leider nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen".

In der Länderspielpause testet die Austria gegen den FC Augsburg, danach wartet das Heimspiel gegen den Wolfsberger AC. Eine wichtige Partie, denn mit einem Sieg könnte man sich etwas Luft gegenüber den Steirern verschaffen, die aktuell in der Tabelle nur einen Punkt hinter der Austria auf Platz 6 liegen.

Wenige Tage nach dem sich Ex-Lustenauer Muhammed Cham über seine erste Nominierung für das österreichische A-Nationalteam freuen durfte, wurden gleich drei Akteure aus dem aktuellen Austria-Kader für Länderspiele in der kommenden Woche einberufen.

Zum einen steht Cem Türkmen erstmals im Aufgebot der türkischen U21-Nationalmannschaft. Der 20-jährige Mittelfeldspieler trifft mit seinen Teamkollegen am 27. September in Istanbul auf Georgen.

Bryan Teixeira darf nach seinem Debüt für das Nationalteam von Kap Verde auf einen weiteren Einsatz am kommenden Donnerstag im Freundschaftsspiel gegen Bahrain hoffen. Clermont-Leihgabe Yuliwes Bellache, der bis dato drei Einsätze für die Austria verbuchen konnte, wurde für die U23 von Algerien nominiert.

Bundesliga, Runde 9 steht an. Am Sonntag, um 14:30 Uhr trifft die Austria auf Sturm Graz. Die Grün-Weißen treffen damit auf den vierten Top-Club in Folge. Die bisherigen Duelle gegen die Top-Teams haben sich bisher für die Austria durchaus positiv gestaltet (die Lehrstunde gegen Salzburg ausgenommen) und gerne möchte man diesen Trend auch in Graz fortsetzen.

Unser Gegner - SK Sturm Graz
Doch wie auch schon in den letzten Runde wird das keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Markus Mader. Die Grazer liegen verdient auf dem dritten Tabellenplatz (3 Punkte vor der Austria) und sind diese Jahr in der Europa League vertreten. Seit vier Spielen (Liga & Cup) ist das Team von Christian Ilzer ungeschlagen und gilt am Sonntag  auch deshalb als Favorit. "Wie auch in den bisherigen Spielen ist die Ausgangslage klar. Wir treffen am Sonntag auf den amtierenden Vizemeister der Bundesliga und da sind wir ganz klar der Underdog", erklärt Markus Mader. Sturm hat zu Beginn der Saison mit Ramus Höjlund ihren Top-Stürmer abgegeben und eine Rekordsumme kassiert. Dieses Geld wurde zum Teil in neue Spieler investiert und ermöglicht den Grazer so mehr Flexibiltät in ihrem System und in ihrem Auftreten. "Sturm Graz zieht ihr Spiel durch und ist vor eigenem Publikum eine noch größere Herausforderung. Aber andere Teams haben schon gezeigt, dass man in Graz durchaus punkten kann. Da möchten wir uns ein Beispiel nehmen", lautet die kleine Kampfansage nach Graz.

Unsere Austria
Die Austria hat am vergangenen Wochenende mit dem Punkt gegen den LASK ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der Mannschaft ist anzumerken, dass sie aus ihren Fehlern lernt und sich immer weiter verbessert. "Wir arbeiten jede Woche hart an uns und wollen uns verbessern. Wir haben uns am Sonntag über den Punkt gegen die Linzer gefreut. Die Mentalität hat gepasst und auch die Leistung gegen diese Top-Mannschaft. Das darf ruhig so weitergehen", erzählt Markus Mader. Der Trainer war auch über die Leisung der Neuzugänge Yadaly Diaby, Henri Koudossou und Yuliwes Bellache erfreut. "Wir konnten die Jungs schnell integrieren und sie haben nicht viel Eingewöhnungszeit gebraucht. Yadaly hat eine starke Partie gespielt und auch mit Henri und Yuliwes ist noch einmal neuer Schwung gekommen. Sie sind eine Bereicherung für den Kader, zeigt sich Mader zufrieden. Am Sonntag erhält der Austria-Coach mit Stefano Surdanovic eine weitere Option zurück. Der Austria-Kicker hat seine Sperre abgesessen und brennt auf einen Einsatz. Auch Michael Cheukoua befindet sich wieder im Mannschaftstraining und könnte am Sonntag im Kader sein. "Es ist schön die Qual der Wahl zu haben, aber das macht es natürlich nicht leicht. Wir sind aktuell von Verletzungen verschont, es gibt maximal hie und da ein kleineres Wehwehchen, das ist aber normal", so Mader. Die finale Entscheidung fällt wie immer nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist in Graz um 14:30 Uhr. Die Partie gibt es wie immer auf SKY.

Wie schon gegen den SK Rapid Wien und gegen den FK Austria Wien holte die Austria gegen den LASK einen Zähler. Chefcoach Markus Mader, Torschütze Lukas Fridrikas und der wegen einer Gelbsperre nicht auf dem Platz stehende Stefano Surdanovic zogen nach dem Spiel ihr Resumée. 

Markus Mader: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Punkt gemacht haben. Es war schon wieder einmal beeindruckend, mit welcher Scheißegal-Mentalität die Jungs in der zweiten Halbzeit gestürmt sind und unbedingt diesen Ausgleich erzielen wollten. Man hat gesehen, dass unsere Stärken im Umschalten liegen, vor allem über die Seiten haben wir sehr gute Angriffe gestartet. Wenn der LASK einmal anfängt auf Zeit zu spielen kurz vor Schluss, dann sagt das alles über unsere Leistung. Hut ab, ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft.“

Lukas Fridrikas: „Wir waren vielleicht nicht ganz so gut im Spiel und sind sehr viel nachgelaufen. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit ein paar Chancen und genauso in der zweiten. Im Endeffekt belohnen wir uns und was wir auch dazugelernt haben, ist, dass wir keine leichten Tore mehr bekommen. Dementsprechend waren wir nur 0:1 hinten und das hat uns im Spiel gehalten. Offensiv sind wir richtig gut aufgestellt und können so aus dem Nichts ein Tor schießen. Man hat gesehen, wie sehr ich mich über das Tor gefreut habe. Die Tanzeinlage war relativ spontan.“

Stefano Surdanovic: „Bisher schlagen wir uns richtig gut. Wir haben die Mehrheit der Chancen, aber der LASK hat einfach die Qualität, dass sie mit einem Torschuss ein Tor machen und so sind wir jetzt hinten. Wir müssen uns weiter die Chancen erarbeiten und dann mit etwas Glück auch das Tor schießen. Wir wissen, was wir können und wir sind einfach eine geile Mannschaft. Der LASK ist auf jeden Fall schlagbar.“

Highlights von Sky Sports Austria: 

Grün-Weiß jagt dem nächsten Top-Club einen Punkt ab. Gegen den LASK erzielt Lukas Fridrikas kurz vor Schluss den verdienten Ausgleich. Die Linzer zeigten immer wieder, wieso sie in der Liga noch ungeschlagen sind, doch auch die Austria wusste zu begeistern. Das Top-Spiel hiellt was es vom Papier her versprach und den 4.277 Zuschauern im Reichshofstadion wurde viel Spannung geboten.

Die Linzer hatten die erste Möglichkeit und das gleich doppelt. Aber sowohl Zujl und Michorl scheiterten mit ihren Abschluss an Matthias Maak, der wie ein Fels in der Brandung beide Schüsse blockte (6.). Die Austria näherte sich in der 13. Minute erstmals dem Linzer Tor an, eine Flanke von Anderson wurde abgefälscht, doch Alexander Schlager packte sicher zu. Im Gegenzug wieder die Linzer über Zujl, der nur ganz knapp an einer Flanke von Nakamura vorbei segelte (13.). Yadaly Diaby wurde von Trainer Markus Mader gleich von Beginn an gebracht und kam in der 15. Minute zu seiner ersten Möglichkeit, doch aus spitzem Winkel konnte er Schlager nicht überwinden. Die Linzer wurden speziell immer wieder über die rechte Seite gefährlich, so auch beim Führungstor in der 23. Minute als Keito Nakamura über Umwege an den Ball kam und souverän einnetzte. Die Austria wie so oft in dieser Saison in Rückstand steckte aber nicht auf und es folgten die stärksten Minuten der Austrianer. In der 27. Minute wurde der vermeindliche Ausgleich durch Fridrikas wegen Abseits nicht gegeben. Auf eine Prüfung mit digitaler Linie verzichteten Schiedsrichter Heiss und der VAR, was im Stadion zu viel Verwunderung führte (27.). Vier Minuten später stand wieder Schiedsrichter Heiss im Mittelpunkt als er ein Foul von Filip Stojkovic an Bryan Teixeira nur mit Gelb andete. Der Linzer-Verteidiger war klar letzter Mann und verhinderte eine Torchance. Das hätte Rot sein müssen (31.). Den Freistoß nach diesem Foul trat Lukas Fridrikas scharf, sodass Schlager den Ball mit Mühe zur Ecke ablenken musste. Kurz vor der Pause hatten dann noch Teixeira und Guenouche Abschlüssmöglichkeiten, doch diese waren zu ungenau oder der Querpass wäre die bessere Option gewesen.

Trainer Markus Mader stellte nach der Pause um, Diaby agierte nun als Mittelstürmer, Bryan Teixeira rückte auf seine Lieblingsposition auf der linken Seite und Fridrikas durfte als 10er agieren. Zunächst sollte die Umstellung keine große Veränderung im Spiel bringen. Die Linzer hatten mehr Ballbesitz und kamen zur ersten Chance, wo der Ball auch im Tor landete, aber Zujl stoppte den Ball mit der Hand herunter (57.). Weitere echte Torchancen suchte man in der zweiten Halbzeit vergebens, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Nach 68. Minuten brachte Mader Koudossou und Bellache und damit kam noch einmal richtig Schwung in die Austria. Das System wurde auf 4-4-2 verändert und Grün-Weiß traute sich nun wieder etwas mehr zu. Den ersten Warnschuss gab der eingewechselte Yuliwes Bellache ab, doch dieser konnte zur Ecke geblockt werden (71.). Es folgte die beste Austria-Phase, nur wenige Sekunden später ein schöner Konter über Grabher, der Fridrikas ideal bediente, doch der Austria-Angreifer brauchte zu lange, um den Abschluss zu suchen und so konnte der Ball geklärt werden. Bei der folgenden Ecke kam Jean Hugonet völlig frei zum Kopfball, doch der aufgerückte Verteidiger brachte keinen Druck hinter den Ball (73.). Zehn Minuten später jubelte dann das ganze Reichshofstadion. Anderson Gomes setzte sich stark gegen zwei LInzer durch und brachte dadurch Bryan Teixeira ideal ins Spiel und der Austria-Angreifer bediente Lukas Fridrikas ideal, der per Innenpfosten den Ausgleich erzielte (83.). Die Linzer waren nicht mehr im Spiel und wankten, auch deswegen weil Filip Stojkovic wegen unsportlcihem Verhalten Gelb-Rot sah (84.). Die letzte Möglichkeit auf den Sieg hatte erneut Bellache, doch dem Abschluss fehlte die nötige Schärfe.

Am Ende ein verdientes Unentschieden und die Austria holt gegen einen weiteren Top-Club einen Punkt. Man bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz. Das nächste Spiel steht für das Team von Markus Mader in Graz an, dort trifft man auf Sturm Graz.

Heimspiel gegen den LASK

Donnerstag, 08 September 2022

In der Bundesliga bleibt nicht viel Zeit, sich auszuruhen. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel gegen Austria Wien, wartet mit dem LASK die nächste schwere Aufgabe auf die Grün-Weißen. Mit einer beherzten Leistung und den Fans im Rücken, möchte die Austria natürlich am liebsten wieder punkten.

Unser Gegner - LASK Linz
Das wird aber keine leichte Aufgabe, denn die Linzer sind in topform. Sie sind der einzige Club, der noch keine Niederlage einstecken musste und stehen sehr verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. "Der LASK ist eien Top-Mannschaft, die eine hohe Qualität hat und sehr diszipliniert gegen und mit dem arbeitet", analysiert Markus Mader im Vorfeld der Partie den Gegner. "Sie sind eine riesige Herausforderung, sie spielen oft mit der selben Formation, daher stimmen die Abläufe und sie sind perfekt aufeinander abgestimmt". Dennoch ist Linz Trainer Didi Kühbauer zu Umstellungen gezwungen. Mit Marin Ljubicic fehlt am Sonntag der Top-Scorer der Linzer und auch der Führende in der Torjägerliste der Liga. Doch das sei Laut Mader kein echter Vorteil, da die Mannschaft der Linzer solche Ausfälle aufgrund der Größe und Qualität im Kader locker abfedern können. "Sie haben die Qualität, Ausfälle und Sperren zu kompensieren, darauf können wir uns nicht verlassen. Sie werden dennoch ihr Spiel durchziehen", weiß Markus Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria war man nach dem Punktgewinn in Wien sehr glücklich. Nach einer starken ersten Halbzeit konnte man im zweiten Durchgang mit viel Einsatz und dem nötigen Glück das 2:2 über die Zeit retten. "Das Unentschieden ist in meinen Augen verdient, wir waren in der ersten Halbzeit besser, hätten noch mehr Tore machen können. In der zweiten Hälfte waren dann die Wiener besser und haben verdient ausgeglichen. Am Ende ist das Remis eine gerechte Sache", so Mader. Die Mannschaft rund um Lukas Fridrikas und Anderson Gomes hat damit die richtige Reaktion auf die Niederlagen gegen Salzburg und den Wiener Sportclub gezeigt. Der mutige Beginn und das fruchtlose Agieren könnten auch gegen den LASK die richtigen Mittel sein, auch wenn man immer im Hinterkopf behalten muss, nicht ins offene Messer zu laufen. Seit Dienstag trainieren auch die Neuzugänge Yadaly Diaby und Henri Koudossou mit der Mannschaft, die auch gleich überzeugen konnten. "Henry und Yadaly haben im Training gleich einen positiven Eindruck hinterlassen. Sie bringen viel individuelle Qualität und Tempo mit, sie sind eine Bereicherung für den Kader. Der erhöhte Konkurrenzdruck tut gut, man merkt in den Trainings, wie alle Vollgas geben", erklärt Mader. "Kein Spieler kann sich eine Ruhepause gönnen, man muss ans Limit gehen, sonst fällt man zurück". Auf die Frage, ob die beiden für Sonntag schon Optionen seien, da Mader auf Stefano Surdanovic verzichten muss (Gelb-Rot-Sperre), antwortete der Austria-Coach, dass es gut möglich sei, dass sie im Kader oder sogar in der Startelf stehen. Die Entscheidung über den Kader fällt natürlich wie immer erst nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist am Sonntag, 11. September 2022, um 14:30 Uhr. Das Stadion öffnet um 13:00 Uhr. Die Partie gibt es wie üblich auch in voller Länge auf SKY.

 

 

Am letzten Transfertag stießen vergangene Woche mit Henri Koudossou und Yadaly Diaby noch zwei neue Gesichter zur Austria. Während Koudossou vom FC Augsburg geliehen wurde, wechselte Diaby von Kooperationsverein Clermont Foot 63 bis nächsten Sommer an den Rhein. Nachdem die beiden am letzten Spieltag bei der Wiener Austria noch nicht im Aufgebot standen, ging es für das Duo am Dienstag auf dem Platz erstmals los. 

„In Lustenau habe ich die Chance mich auf bestem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Ich werde jeden Tag hart arbeiten, um die Mannschaft bei der Erreichung unserer Saisonziele zu unterstützen, mich täglich zu verbessern und dann im nächsten Sommer beim FCA wieder voll anzugreifen“, so Koudossou.

Diaby meinte: „Es haben schon einige Spieler wie beispielsweise Mo, Brandon und Bryan gezeigt, dass diese Partnerschaft zwischen Clermont Foot 63 und Austria Lustenau sehr viel Positives für die Vereine aber auch die Spieler bringt. Ich will ein Teil davon sein und kann es kaum erwarten mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen.“

 

 

Bei der Wiener Austria erkämpfte Grün-Weiß am Samstag verdient einen Punkt und verteidigte damit den vierten Platz in der Österreichischen Bundesliga. Chefcoach Markus Mader und Stefano Surdanovic blicken auf die Partie in der Hauptstadt zurück. 

Markus Mader: „Wenn man die erste Hälfte anschaut, dann wäre mehr möglich gewesen. Wenn man aber die zweite Hälfte anschaut, können wir das Spiel dann auch verlieren. Ich denke, es war ein hochinteressantes, rassiges Spiel, mit einem gerechten 2:2. Ich denke, die Zuschauer haben Spaß gehabt, vier wunderschöne Tore gesehen. So soll es sein.“

Stefano Surdanovic: „Die erste Halbzeit war sehr gut von uns, nach der Pause haben wir allerdings nur sehr schwer ins Spiel gefunden. Am Ende war der Punkt in meinen Augen verdient.“

Highlights Sky Sports Austria:

Die Austria nimmt aus Wien einen Punkt mit und ärgert die Veilchen. Lukas Fridrikas und Anderson drehen die Partie für die Grün-Weißen nachdem die Wiener zunächst in Führung gingen. In der zweiten Halbzeit drückten die Veilchen, kamen auch verdient zum Ausgleich. In der Schlussphase hatte die Austria aus Lustenau auch etwas Glück und darf sich daher über einen Punkt und vorübergehend Platz 4 der Tabelle freuen.

Die Austria begann druckvoll und kam schon nach zwei Minuten durch Lukas Fridrikas zur ersten Chance. Nach einer Hereingabe von Anderson versuchte Fridrikas per Hacke Früchtl im Wiener Tor zu überlisten, doch der Keeper konnte den Ball sichern (2.). Auf der anderen Seite nützten die Veilchen ihre erste richtige Möglichkeit zur Führung. Ein zu kurz abgewehrter Ball wurde von Reinhold Ranftl von der Strafraumgrenze im rechten unteren Eck versenkt (4.). Die folgenden Minuten gehörten den Violetten, die Grün-Weißen taten sich schwer und brauchten nicht ganz 20 Minute ehe man sich vom Druck etwas befreien konnte. Das Spiel lief vor allem über Anderson und Fridrikas. Zunächst scheiterte Anderson mit einem Kopfball (17.), zehn Minuten später bereitete er mit einem schönen Lochpass den Ausgleich durch Lukas Fridrikas vor (27.). Die Austria war jetzt am Drücker und kam durch den stark agierenden Fridrikas zu einer guten Doppelchance nach etwas mehr als 30 Minuten. Doch er verpasste knapp eine Gmeiner-Hereingabe (32.) und dann landete ein Kopfball nach Anderson Vorarbeit am Pfosten (33.). In der besten Phase der Lustenauer Austria half dann ausgerechnet Haris Tabakovic seinem Ex-Club. Fabian Gmeiner nützte einen Fehlpass des ehemaligen Austria-Goalgetters und setzte im Anschluss Anderson perfekt ein, der Früchtl zwischen den Beinen erwischte und zum 2:1 traf (35.).

Mit der Führung im Rücken ging es in die Pause, Austria Wien veränderte ihr System und wurde druckvoller. Tabakovic verfehlte nach 52 Minuten mit einem Abschluss nur knapp das Gehäuse. Fünf Minuten später jubelten die Veilchen, nach einem Weitschuss musste Domenik Schierl prallen lassen, den Abstauber nützt Aleksandar Jukic zum Ausgleich (57.). Die Austria wollte über Konter noch einmal gefährlich werden, zogen sich daher ansonsten etwas zu zurück, was die Wiener natürlich für weitere Angriffswellen nutzten. Die beste Konterchance vergab dann Bryan Teixeira, der bei seiner guten Aktion aus spitzem Winkel den Abschluss suchte anstatt quer zu legen (61.). In den Schlussminuten hatten die Grün-Weißen dann wirklich Glück und auch starke Abwehrszenen. In der 83. Minute lenkte Matthias Maak einen Abschluss mit einer starken Grätsche an die Latte und in der 88. Minute setzte Matthias Braunöder einen Freistoß an die Unterkante der Latte. Am Ende blieb es aber beim 2:2 Unentschieden und die Austria bleibt auch gegen den zweiten Wiener Großclub ohne Niederlage.

Grün-Weiß ist am Wochenende zuhause gegen LASK Linz gefordert. Die nächste Highlight-Partie, denn es treffen der Zweitplatzierte und der Viertplatzierte aufeinander. Spielbeginn ist am Sonntag, 11.09.2022, um 14:30 Uhr.

Jeder kennt das Wiener Derby, aber Ende der 90er hatte auch das Austria-Derby einen besonderen Stellenwert in der Bundesliga. Wenn die violette auf die grün-weiße Austria traf, beide Mannschaften von einem bekannten Tabakproduzenten gesponsert, ging es um die Vorherrschaft unter den Austrias, auch wenn die Rollenverteilung schon damals klar war. Mittlerweile finden sich in der BuLi sogar drei Austrias, doch das ursprüngliche Austria-Derby ist und bleibt jenes zwischen Lustenau und Wien. Nach 22 Jahren kommt es endlich wieder zu diesem Aufeinandertreffen, erneut mit klarer Rollenverteilung.

Unser Gegner - FK Austria Wien
Auch wenn die Austria aus Wien derzeit nur auf dem achten Tabellenplatz liegt, gilt sie am Samstag als Favorit. Mit 3 Punkten Abzug in die Saison gestartet, hat sich das Team von Trainer Manfred Schmid bereits nach vorne gearbeitet, ist seit vier Spielen (3x Liga, 1x Cup) unbesiegt und auf Tabellenrang 8. Die Formkurve stimmt also bei den Veilchen und natürlich möchten sie auch gegen den Aufsteiger die Punkte mitnehmen. "Die Rollen sind klar verteilt, wir sind aber natürlich nicht nach Wien gereist, um die Punkte einfach so abzugeben", erklärt Markus Mader. "Die Wiener verfügen über einen starken Kader und wir müssen höllisch aufpassen. Wichtig wird es sein, dass wir sie mit diszipliniertem Abwehrverhalten zur Verzweiflung bringen, dafür müssen wir ihre schnellen Außenspieler neutralisieren. Und natürlich müssen wir Haris in den Griff bekommen". Für Haris Tabakovic wird es sicherlich eine besondere Partie. Traf er in der letzten Saison noch für Grün-Weiß, geht er nun für die Violetten auf Torjagd. In dieser Saison hat er bisher zweimal getroffen und er wird sicherlich nicht davor zurückschrecken auch gegen seinen Ex-Club zu treffen. Mit Jean Hugonet und Matthias Maak stehen ihm aber zwei Spieler gegenüber, die ihn bestens kennen. Man darf sich also auf spannende Zweikämpfe freuen.

Unsere Austria
Bei Grün-Weiß gab es nach dem Cup-Aus gegen den Wiener Sport-Club Redebedarf, denn der Auftritt der Grün-Weißen hat keine Freude ausgelöst, vor allem nicht bei Markus Mader, der bereits im Interview nach dem Spiel deutliche Worte fand und auch im Vorfeld der Austria-Partie Klartext sprach: "Wenn man als Bundesligist gegen einen Regionalligisten ausscheidet, tut das immer weh. Wir haben erneut individuelle Fehler gemacht und sind dafür bestraft worden. Von diesem frühen 0:2 Rückstand haben wir uns nicht mehr erholt". Die Austria ist nach dem Cup-Spiel in Wien geblieben und bereitet sich dort auf das Wochenende vor. "Wir haben das Spiel analysiert und dann auch abgehakt. Die Spieler haben das Erlebte richtig einsortiert und die Stimmung im Team passt. Wir freuen uns einfach auf die nächste coole Partie in der Bundesliga, erneut in einem großen Stadion", führt Mader aus und ergänzt: "Wir wissen aber auch, dass wir uns auf allen Linien verbessern müssen, um eine Chance, auf den einen oder andern Punkt zu haben". Michael Cheukoua fällt aufgrund einer Bänderverletzung aus, der restliche Kader ist fit und brennt auf einen Einsatz. Die beiden Neuverpflichtungen Henri Koudossou und Yadaly Diaby werden noch nicht dabei sein. "Es wird am Samstag eine große Herausforderung, wir nehmen sie aber gerne an", gibt sich Markus Mader kämpferisch.

Spielbeginn ist am Samstag, 03.09.2022, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es natürlich wieder in voller Länge auf Sky Sport Austria. Die Nordtribüne organisiert erneut eine Fanfahrt nach Wien. Anmeldung unter +4367764060672 oder über die Social Media Kanäle der Nordtribüne.

Mit Yadaly Diaby von Clermont Foot 63 verstärkt ein weiterer Spieler des Kooperationspartners die Grün-Weißen und ist neben der Leihe von Henri Koudoussou (FC Augsburg) der zweite leihweise Transfer am letzten Tag dieser Transferperiode.

Yadaly Diaby ist zusätzlich zum permanenten Transfer von Bryan Teixeira zur Austria, der dritte Spieler, der diese Saison im Rahmen der Kooperation mit dem französischen Ligue 1 Club leihweise in Grün-Weiß bestreitet.

Der 22-jährige Franzose wurde beim FC Adrézieux-Bothéon ausgebildet, ehe er 2021 zu Clermont Foot 63 wechselte. Dort führte ihn sein Weg über die zweite Mannschaft zum Profiteam. In der vergangenen Saison kam der Spieler fünfmal in der Ligue 1 und einmal im Coup de France zum Einsatz. Diese Saison gehörte er durchgehend dem Profikader an.

Yadaly Diaby unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2023.

Alexander Schneider
„Mit Yadaly bekommen wir einen weiteren Offensivspieler für unseren Kader, der in der Zeit in Clermont schon spannende Ansätze gezeigt hat und auch bereits erste Minuten in der Ligue 1 schnuppern durfte. Unser Ziel ist es in dieser Saison erfrischend und mutig in der Bundesliga aufzutreten und speziell in der Offensive sehr variabel und mit viel Tempo zu agieren. Mit dieser Verpflichtung haben wir dafür eine Option mehr.“

Yadaly Diaby
„Ich bin sehr glücklich zu einem so ambitionierten Verein wechseln zu können und Teil dieses Projekts sein zu dürfen. Ich werde alles geben was ich kann, damit der Verein in der Bundesliga bleibt und den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann. Es haben schon einige Spieler wie beispielsweise Mo, Brandon und Bryan gezeigt, dass diese Partnerschaft zwischen Clermont Foot 63 und Austria Lustenau sehr viel Positives für die Vereine aber auch die Spieler bringt. Ich will ein Teil davon sein und kann es kaum erwarten mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen.“

Am letzten Tag des diesjährigen Sommer-Transferfensters hat der SC Austria Lustenau Henri Koudossou vom FC Augsburg ausgeliehen.

Mit Henri Koudossou wechselt ein weiterer Spieler von einem deutschen Bundesligisten leihweise nach Lustenau. Der 22-Jährige kommt vom FC Augsburg zum SC Austria Lustenau und fühlt sich positionstechnisch auf der rechten Seite am wohlsten. Dort kann er sowohl den offensiven als auch den defensiven Part bekleiden.

Koudossou wurde bei Ismaning und Memmingen ausgebildet, es folgte eine Station beim SV Pullach. Im Sommer 2020 wechselte er dann zur zweiten Mannschaft des FC Augsburg, wo er sich speziell in der letzten Saison mit 4 Toren und 11 Assists zu einem der auffälligsten Spieler der Regionalliga Bayern entwickelte. In diesem Sommer unterschrieb Henri Koudossou einen Profivertrag beim FC Augsburg und gehörte seitdem zum Profikader der Augsburger.

Koudossou hat einen Vertrag bis zum Sommer 2023 unterschrieben.

Alexander Schneider
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Henri einen weiteren jungen vielversprechenden Spieler in unseren Reihen begrüßen können. Er verfügt über ein sehr hohes Tempo, und ist auf der rechten Seite sehr variabel einsetzbar. Er hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und sowohl der FC Augsburg als auch wir sehen diese Entwicklung noch lange nicht am Ende. Wir sind uns sicher, dass er unserem Spiel weitere Variabilität und neue Möglichkeiten verleiht, die es Gegnern schwer macht, sich auf unser Spiel einzustellen.“

Henri Koudossou
„Ich freue mich riesig, dass die Leihe in die österreichische Bundesliga zu Austria Lustenau auf den letzten Metern funktioniert hat und bedanke mich beim FCA und Austria Lustenau für diese tolle Möglichkeit. In Lustenau habe ich die Chance mich auf bestem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Ich werde jeden Tag hart arbeiten, um die Mannschaft bei der Erreichung unserer Saisonziele zu unterstützen, mich täglich zu verbessern und dann im nächsten Sommer beim FCA wieder voll anzugreifen.“

Das Spiel im Cup hatte sich die Mannschaft von Trainer Markus Mader sicherlich anders vorgestellt. Nach 90 durchwachsenen Minuten musste man sich dem Wiener Sport-Club mit 2:0 geschlagen geben.

Markus Mader veränderte seine Startelf auf fünf Positionen, die Formation mit einer Raute im Mittelfeld und zwei Stürmern behielt er bei. Die Austria hatte deutlich mehr Ballbesitz, aber jubeln durften die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Wiener schnell um und kamen über die rechte Seite Richtung Strafraum. Die flache Hereingabe wurde in der Mitte zu kurz abgewehrt und Ivan Andrejevic verwertete souverän. Der Jubel war noch nicht verklungen, da stand es 2:0. Wie schon beim ersten Treffer lief ein Angriff über die rechte Seite, die Hereingabe wurde nicht verteidigt und erneut sagte Andrejevic "Danke". Ein nächster Nackenschlag war dann die Verletzung von Michael Cheukoua, der bereits nach einer halben Stunde durch Lukas Fridrikas ersetzt wurde. Die Austria selbst kam kaum zu zwingenden Chancen und die wenigen Abschlüsse aus guter Position gingen entweder nicht auf das Tor oder wurden von bissigen Wiener Abwehrspieler geblockt bzw. von Wien Goalie Florian Prögelhof entschärft.

Nach dem Seitenwechsel veränderte Mader das System auf 3-4-3, doch die Austria fand weiterhin nicht ins Spiel. Dann hätte Bryan Teixeira der Mannschaft neues Leben einhauchen können, doch er setzte einen Handelfmeter in der 50. Minute an die Latte. Mit einem Anschlusstreffer wäre vielleicht noch einmal etwas möglich geworden. Die Austria musste in Folge immer offensiver agieren, was natürlich den Wienern Räume für Konter ermöglichte. Die Gastgeber ließen aber gute Chancen auf das 3:0 liegen und somit blieb Grün-Weiß immer noch die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Doch ein Abschluss von Bryan Teixeira wurde auf der Linie geklärt (80.) und Matthias Maak konnte einen Abpraller nach einem Eckball nicht verwerten (90+1.). An diesem Abend sollte es einfach nicht sein. Markus Mader bilanzierte nach dem Spiel mit klaren Worten: "Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und hätten kein Tor gemacht. Der Wiener Sport-Club hat hochverdient gewonnen. Wir müssen jetzt das Spiel jetzt im Detail gut analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen".

Der Austria-Trupp bleibt nun bis zum nächsten Liga-Spiel in Wien. Am Samstag trifft man auf den FK Austria Wien, dort zeigt man dann hoffentlich wieder jenes Gesicht, dass die Austria zum erfolgreichsten Aufsteiger der letzten Jahre gemacht hat: bissig, mutig und mit dem gewissen Spielwitz.

Eine englische Woche wartet auf die Mannschaft von Trainer Markus Mader. Nach dem Spiel gegen Red Bull Salzburg wartet im Cup eine schwierige Aufgabe auf Grün-Weiß. Der Wiener Sport-Club wartet in Runde 2 des Cups.

Unser Gegner - Wiener Sport-Club
Der Wiener SC zählt zu den Traditionsvereinen in Österreich. Die Wiener sind fixer Bestandteil der Regionalliga Ost und gehören seit Jahren zu den Top 5 der dritten Liga. Aktuell liegt der Club aus Wien auf dem fünften Tabellenplatz. Am letzten Freitag gab es für sie eine knappe 1:0 Niederlage in der Meisterschaft. Trainer Markus Mader weiß von den Qualitäten des Wiener Sport-Clubs: "Der Wiener SC gehört zu den Traditionsvereinen und hat immer eine schlagkräftige Truppe zusammen. Die Vereine in der Regionalliga Ost sind immer echte Herausforderungen und daher wissen wir was auf uns zukommt". Mader erwartet einen Gegner, der mitspielen wird und sich sicher nid verstecken wird. "Ich kenne Robert Weinstabl (Trainer) und weiß, dass er gerne Fußball spielen lässt. Sie haben die nötigen Spieler, um mitzuspielen, es wird also eine Top-Leistung von uns brauchen, um eine Runde weiterzukommen", so Mader. Ein wichtiger Faktor könnten auch die Zuschauer sein, am Wiener Sport-Club Platz herrscht immer eine besondere Stimmung. "Wir haben den Gegner analysiert und wissen, dass uns ein harter Brocken erwartet. Aber als Bundesligist sind wir gefordert, zu zeigen, dass wir der Favorit sind", erklärt Mader.

Unsere Austria
Bei den Grün-Weißen wurde am Tag nach dem Spiel gegen Salzburg Wert auf die Regeneration gelegt. Zusätzlich stand natürlich die Analyse der Niederlage am Wochenende im Fokus. "Du darfst dir auch nach so einem Ergebnis, nicht all zu lange einen Kopf machen. Wir haben das Spiel analysiert und gesehen, dass wir auf dem Niveau keine individuellen Fehler machen dürfen. Die werden von einer Mannschaft wie Salzburg einfach bestraft", führt Mader aus und ergänzt: "Das Spiel ist abgehakt und raus aus den Köpfen. Wir freuen uns jetzt auf den Cup und fokusieren uns voll darauf". Die Mannschaft ist am Montag nach einem intensiven Training in den Bus gestiegen und hat ihr Quartier in Wien bezogen. "Wir haben hier gute Bedingungen für unsere finale Vorbereitung. Heute steht noch die Aktivierung auf dem Programm und dann die finale Vorbereitung auf das Spiel am Abend. Wir achten speziell auch noch ein wenig auf jene Spieler, die am Wochenende viele Kilometer abgespult haben, da braucht es auch heute noch einmal ein wenig Regeneration", so der Austria-Coach. Alle Spieler haben die Reise mit nach Wien angetreten, welche Elf dann beginnen werden, ist natürlich noch geheim. "Wir freuen uns auf ein attraktives Spiel und die Spieler sind bereit, sich die dritte Cup-Runde zu erarbeiten", erklärt Mader abschließend.

Spielbeginn in Wien ist um 19:00 Uhr. Die Partie gibt es wie üblich auf www.oefb.tv

Gegen den FC Salzburg gab es für die Austria am Wochenende nichts zu holen, die Mozartstädter behielten klar die Oberhand. Chefcoach Markus Mader und Keeper Domenik Schierl zogen nach der Partie ihr Fazit.

Markus Mader: „Wir haben gewusst, dass wir einen traumhaften Tag brauchen, damit wir überhaupt über einen Punktgewinn nachdenken können. Wir haben aber auch gewusst, dass wir in eine Watschen laufen können gegen Salzburg und genau das ist passiert. Ich war im Großen und Ganzen in der ersten Halbzeit mit dem System der Raute, was wir normalerweise nicht spielen, zufrieden. Wir hatten da Zugriff und auch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Billig waren die ersten zwei Gegentore. In der zweiten Halbzeit nach dem 0:3 waren wir dann klar unterlegen.“

Domenik Schierl: „Wir sind super reingestartet, aber dann gab es zurecht den Elfmeter. Wir haben uns nicht aufgegeben und uns super Möglichkeiten herausgespielt. Sie haben dann das 2:0 durch einen Eigenfehler von uns gemacht und in der zweiten Halbzeit dann gleich das 3:0 – das war der Genickbruch für uns. Wir haben uns nie aufgegeben und zum Schluss waren die Köpfe ein wenig unten. Dass es schwer wird, haben wir alle gewusst, aber wir haben unsere Stärken. Ich glaube noch immer an unsere Mannschaft.“

Highlights Sky Sports Austria

Heimniederlage gegen RB Salzburg

Samstag, 27 August 2022

Am Ende musste sich die Austria dem Meister der letzten 9 Jahre geschlagen geben. Auf der Anzeigetafel stand zwar ein 0:6, doch die Mannschaft von Trainer Markus Mader hat sich über weite Strecken sehr gut verkauft. Man ist mutig aufgetreten und hat sich nicht einschütern lassen, auch nach einem Rückstand hat man weitergemacht. Doch die individuelle Klasse der Salzburger muss man am Ende neidlos anerkennen.

Die Salzburger begannen wie erwartet druckvoll und setzten die Austria-Kicker früh unter Druck. Die ersten fünf Minuten spielte sich die Partie komplett in der grün-weißen Hälfte ab, erst nach knapp sechs Minuten der erste echte Angriff in Richtung Salzburger Tor. Nach 15 Minuten gingen die Salzburger dennoch in Führung. Adriel verursachte einen Elfmeter und Fernando verwandelte sicher. Die Salzburger hatten nun ihre stärkste Phase und erarbeiten sich einige Chancen. Sucic prüfte nach einer schnellen Umschaltaktion Schierl (17.), beim Abschluss von Kjaergaard von der Strafraumgrenze nach 20 Minuten war er aber chancenlos - die Bullen führten mit zwei Toren. Die Austria steckte aber nicht auf und wurde von Minute zu Minute stärker, auch weil Salzburg nun etwas defensiver stand. Die erste gute Möglichkeit hatte Lukas Fridrikas. Nach einer Hereingabe von Hakim Guenouche setzte er den direkt genommenen Ball nur knapp am Tor von Philipp Köhn vorbei. Dann ein Schock für Grün-Weiß, Anderson musste verletzungsbedingt runter, Fabian Gmeiner übernahm die rechte Abwehrseite. In der 36. Minute dann die nächste gute Ausgleichsmöglichkeit. Erneut ließ Salzburg auf links zu viel Platz, dieses Mal nutzte diesen Raum Bryan Teixeira für eine Hereingabe, der im Rückraum Guenouche fand. Doch der sehr aktive Außenverteidiger setzte den Ball am Tor vorbei. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatten Fernando (41.), Dedic (45.) und Wöber (45+1’) Chancen für die Bullen, doch es blieb beim 0:2.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Salzburger dann von Beginn an ihre individuelle Qualität. In den ersten zehn Minuten gab es für die Austria keine Offensivaktion. In der 49. Minute erhöhte Capaldo nach starker Außenwristflanke von Solet auf 0:3, fast im Minutentakt hatten die Bullen jetzt Chancen. Die Austria begann aber trotzdem nicht zu mauern und kam durch Gmeiner zu einer guten Hereingabe, aber Köhn griff sicher zu (56.). Mader versuchte mit einem Dreifachtausch nach 58 Minuten neue Impulse zu setzen, doch die Salzburger erhöhten in der 60. Minute durch Mithilfe von Maak und Schierl 0:4. Damit war die Messe gelesen, der Austria gingen nun auch langsam die Kräfte aus. Kjaergaard (62.), Sesko (72.) und Adamu (74.) hatten Chancen auf weitere Tore, doch Domenik Schierl konnte alle entschärfen. In der 77. Minute jubelte dann Adamu dennoch über seinen Treffer, nach einem schönen Lochpass umkurvte er Schierl und schob trocken ein - auch ein VAR-Check auf Abseits fiel zugunsten der Bullen aus. In der 82. Minute erhöhte das 18-jährige Talent Dijon Kameri auf 0:6 und setzte damit den Schlusspunkt unter die Partie. Der Sieg der Gäste hätte auch noch höher ausfallen können, doch Sesko (85.) und Kameri scheiterten an Schierl bzw. an ihrer Ungenauigkeit.

Auch wenn das Ergebnis eine deutliche Sprache spricht, die Austria hat sich gut verkauft und phasenweise gegen den Meister gut gegengehalten. Die Partie fällt in die Kategorie “Lehrstunde”, man darf aber sicher sein, dass das Team sicherlich seine Lehren daraus ziehen und sich weiterentwickeln wird. Für Grün-Weiß steht nun das Gastspiel in Wien bei der lilanen Austria an. Dort gibt es die nächste Chance auf Punkte.

Der SC Austria Lustenau wird noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und leiht den 19-jährigen Yuliwes Bellache von Clermont Foot 63 aus. Er ist somit neben Cem Türkmen aktuell der zweite Spieler des Kaders, der im Rahmen der Zusammenarbeit leihweise für die Austria aktiv ist.

Der französische Mittelfeldspieler mit algerischen Wurzeln, der hauptsächlich auf den offensiven Außenbahnen und hinter den Spitzen zuhause ist, unterschrieb 2019 beim französischen Erstligisten seinen ersten Profivertrag. Über die Junioren und die zweite Mannschaft von Clermont Foot schaffte er in den vergangenen Monaten den Sprung in den Profikader und durfte bereits die gesamte Vorbereitung auf die diesjährige Ligue 1- Saison mit dem Team absolvieren. Er wurde außerdem bereits in den Kader der U20-Nationalmannschaft von Algerien einberufen.

Mit der Leihe nach Lustenau soll er nun die nächsten Schritte in seiner Entwicklung machen, wie es vor ihm schon Spieler wie Brandon Baiye oder Muhammed Cham gemacht haben. Bellache wird wie alle Kooperationsspieler vorläufig bis Sommer 2023 ausgeliehen.

Ich freue mich sehr nun bei der Austria zu sein. Für mich ist es sowohl in meiner persönlichen als auch für meine sportliche Entwicklung eine spannende neue Etappe. Ich habe mich natürlich auch mit Brandon und Mo über den Verein ausgetauscht und kann es kaum erwarten meine ersten Schritte und Ballberührungen in Grün-Weiß zu machen. Mein Ziel ist es mich schnellstmöglich ins Team zu integrieren, um der Mannschaft und dem Verein bestmöglich zu helfen“, so Yuliwes Bellache.

Sportkoordinator Alexander Schneider sagte zum Neuzugang: „Wir sind sehr froh mit Yuliwes den nächsten jungen, sehr talentierten und hochveranlagten Spieler in unseren Reihen begrüßen zu können. Er hat in den letzten Monaten erste Erfahrungen mit der Profimannschaft von Clermont gesammelt und speziell in der diesjährigen Sommervorbereitung sowohl im Training als auch bei den Vorbereitungsspielen einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir sind davon überzeugt, dass der Schritt nach Lustenau genau zum richtigen Zeitpunkt kommt und er unserer Offensive weitere fußballerische Qualität und Flexibilität verleihen kann.“

Morgen ist Heimspielsamstag. Die Austria empfängt im Reichshofstadion den Meister der letzten neun Jahren, den FC Red Bull Salzburg. Die Ausgangslage vor diesem Spiel ist klar, die Rollen verteilt. Die Austria hat nichts zu verlieren und kann nur überraschen. Die Mannschaft von Trainer Markus Mader möchte nach dem Derby-Sieg natürlich weiter positive Schlagzeilen schreiben und die Salzburger ärgern.

Unser Gegner - FC Red Bull Salzburg
Den Salzburgern wurden gestern der AC Mailand, Chelsea FC und Dinamo Zagreb in der Champions League zugelost. In der Liga stehen die Bullen auf dem zweiten Tabellenplatz. Bisher musste sich das Team von Matthias Jaissle nur dem LASK beugen, ansonsten stehen vier Siege zu Buche. Die Qualität im Kader ist allseits bekannt, der Marktwert der Spieler überschreitet jene der Austria-Kicker um Welten. Dennoch möchte die Austria gegen Salzburg überraschen. "Auf dem Papider ist es natürlich eine klare Angelegenheit, Salzburg ist die beste Mannschaft Österreichs. Wir haben aber bisher auch gut performt und lassen uns sicher nicht einfach so den Schneid abkaufen", erklärt Markus Mader. "Wir brauchen einen guten Start in das Spiel und müssen an unsere Chance glauben. Auch Salzburg muss die Leistung auf den Platz bringen. Ein Fehler wäre es, sich gegen die Bullen nur hinten reinzustellen und abzuwarten. Dann werden sie über uns drüberfahren. Wir wollen mitspielen", so Mader.

Unsere Austria
Im Lager der Austria herrscht weiterhin Euphorie speziell nach dem späten 2:1 Derby-Sieg gegen Altach. Während die Fans auch eine Woche danach noch davon zehren, ist das Spiel bei der Austria-Mannschaft schon längst abgehakt. "Natürlich haben wir uns über den Derby-Erfolg gefreut, doch es bleibt einfach keine Zeit lange daran zurückzudenken. Es steht die nächste schwere Aufgabe vor uns und da gilt es, den Fokus darauf zu legen", bringt es Mader auf den Punkt. "Natürlich war der Sieg lässig und auch verdient. Der Mannschaft hat auch der Support während dem Spiel und die Feierlichkeiten danach Energie gegeben, aber wir dürfen uns darauf jetzt nicht ausruhen". Kadertechnisch kann Markus Mader auf den vollständigen Kader zurückgreifen, nur Daniel Tiefenbach befindet sich weiter im Aufbautraining. Man darf also darauf gespannt sein, wie Markus Mader und sein Trainerteam die Mannschaft auf die Salzburger einstellt, ob es zu System- oder Aufstellungsänderungen kommen wird. Auf alle Fälle wird es eine spannende Partie, denn es treffen der Tabellenzweite und der Tabellendritte aufeinander. Mit den Fans im Rücken dürfte es am Samstag im Reichshofstadion für die Gäste einen ordentlichen Empfang geben.

Spielbeginn ist um 17:00 Uhr, das Stadion öffnet wie immer um 15:30 Uhr. Im Anschluss an die Partie findet im Austria-Dorf die "Gin-Night" mit Antenne Vorarlberg Party statt. In den letzten Monaten wurde ein eigener Gin kriert, der nun offiziell präsentiert und verköstigt wird. Antenne Vorarlberg stellt einen Live-Dj und verwandelt das Glashaus in eine einzige große Party-Location. Karten gibt es im Online-Ticketshop, an der Stadionkassa oder im Austria-Büro.

Jan Stefanon per Leihe zum FC Dornbirn

Donnerstag, 25 August 2022

Der SC Austria Lustenau verleiht Jan Stefanon bis zum Ende der aktuellen Saison an den FC Dornbirn. Der junge Offensivspieler soll dort durch viel Spielzeit den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen.

Jan Stefanon ist seit Jänner 2021 Austrianer und bestritt 39 2. Liga-Spiele, zwei Bundesliga-Partien und konnte zusätzlich acht Einsätze im UNIQA ÖFB Cup verbuchen. In diesen Spielen erzielte er neun Treffer und bereitete drei Tore seiner Kollegen vor. Ausgebildet wurde der Hohenemser bei seinem Heimatclub, dem VfB Hohenems. Der SC Austria Lustenau ist seine erste Profistation.

Beim FC Dornbirn soll der Angreifer nun für die notwendigen Tore sorgen und dem Offensivspiel der Rothosen zusätzliche Schnelligkeit verleihen.

„Wir haben gemeinsam mit Jan seine aktuelle Situation analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Möglichkeit dieser Leihe genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Die letzten Wochen waren für ihn verständlicherweise nicht einfach. Speziell für einen Stürmer sind Spielzeit, Selbstvertrauen und ein gewisser Flow sehr wichtig. Wir sind weiterhin voll von seinen Qualitäten überzeugt und sind uns sicher, dass Jan durch diesen Schritt die benötigte Spielzeit, in einer ihm bekannten Liga bekommt und zudem Verantwortung in einem jungen Dornbirner Team übernehmen kann. Er wird sich in Dornbirn den Spaß am Fußball, die Selbstverständlichkeit vor dem Tor und das Selbstvertrauen holen, sodass er spätestens nächsten Sommer als noch gereifterer Spieler nach Lustenau zurückzukehren wird“, so Sportkoordinator Alexander Schneider. 

Vergangenen Mai feierten Domenik Schierl und Hakim Guenouche zusammen den Aufstieg in die Bundesliga. Heute steht das Duo bei der Pressekonferenz im Medienhaus in Schwarzach für Fragen, Fotos sowie Autogramme zur Verfügung. Ebenso mit von der Partie ist Chefcoach Markus Mader sowie Sportkoordinator Alexander Schneider.

Die Pressekonferenz ist öffentlich und startet um 13:30 Uhr.

Nach einem Jahr als Leihspieler wechselte Bryan Teixeira im Sommer fix von Clermont Foot 63 zur Austria. Zum Auftakt in die neue Saison wusste der junge Offensivmann mit sieben Scorerpunkten aus fünf Spielen bisher voll zu überzeugen. Im Interview erzählt der 21-Jährige über das vergangene Wochenende und spricht unter anderem davon, wie er und seine Teamkollegen nach dem Derbysieg von den Fans empfangen wurden. 

Hallo Bryan! Am vergangenen Wochenende habt ihr im Ländle-Derby beim SCR Altach einen 2:1-Derbysieg errungen. Dabei hast du kurz vor dem Abpfiff den vielumjubelten Siegestreffer für Grün-Weiß erzielt. Was ging dir beim Tor durch den Kopf und was sagst du zum Spiel?

Wir kennen alle die Wichtigkeit des Derbys. Das ist ein ganz besonderes Spiel für unsere Fans, für uns Spieler und auch für unseren Staff. Dass wir die Partie gewonnen haben und ich das entscheidende Tor gemacht habe, hat den Moment noch magischer gemacht, als er schon war. Wir spielen Fußball, um genau solche Emotionen miterleben zu können und unseren treuen Fans ein Spektakel zu liefern.

Zurück in Lustenau wurdet ihr am Abend im Reichshofstadion von Hunderten Austria-Fans empfangen. Wie habt ihr Akteure das empfunden?

Ich war total überrascht, wie viele Fans uns im Reichshofstadion mit einer großartigen Stimmung empfangen haben. Ich war nur glücklich. Das hat mir, aber auch meinen anderen Teamkollegen sehr viel bedeutet. An dieser Stelle nochmals ein großer Dank an alle, die bei diesem besonderen Moment mit dabei waren. Das werden wir nie vergessen!

Mit zwei Toren und schon fünf Vorlagen bist du furios in die neue Saison gestartet. Warum klappt es heuer für dich so gut?

Das ist nicht von heute auf morgen passiert. Ich konnte den Schwung von der letzten Saison mitnehmen. Die größte Kraft, die wir aktuell in der Mannschaft haben, ist der Zusammenhalt untereinander. Wir sind ein echtes Team.

Nicht nur du kannst auf tolle Werte zurückblicken, sondern auch die ganze Mannschaft. Zehn Punkte aus fünf Spielen lautet die tolle Ausbeute zum Auftakt in die Bundesliga. Wie zufrieden bist du mit euren bisherigen Auftritten?

Wir haben im Vergleich zur letzten Saison wichtige Spieler verloren. Von daher hat uns niemand so einen Start zugetraut. Mit dem Start sind wir natürlich sehr zufrieden. Wir wissen aber, dass die Saison noch lang ist. Eine Meisterschaft ist kein Sprint, sondern viel mehr ein Marathon.

Vor knapp zwei Monaten hast du gegen Ecuador dein Debüt im Nationalteam von Kap Verde gegeben. Was waren das für Gefühle für dich und wie ist der Fußball dort?

Mein Debüt in der Nationalmannschaft war ein sehr wichtiges Kapitel in meiner bisherigen Karriere. Das ist ein Moment, der nicht gleich zu realisieren ist. Bisher habe ich „nur“ ein Freundschaftsspiel für Kap Verde gemacht. Ich werde aber hart dafür arbeiten, dass ich bald auch in einem offiziellen Pflichtspiel auf dem Platz stehen darf.

Werden die Spiele der Austria auf dem Inselstaat verfolgt?

Die Leute sind sehr interessiert, vor allem über die sozialen Netzwerke. Sie wollen natürlich wissen, wie es bei mir läuft und sie interessieren sich immer mehr für den österreichischen Fußball und die Austria.

Am kommenden Wochenende gastiert mit dem FC Salzburg der Serienmeister der vergangenen Jahre in Lustenau. Freust du dich auf diese Partie besonders und was erwartest du dir von diesem Spiel?

Jedes Spiel ist für uns wichtig. Die Partie gegen den Meister ist – bei allem Respekt gegenüber den anderen Teams – natürlich etwas ganz Spezielles. Wir wollen uns gut vorbereiten und unsere Leistung auf den Platz bringen.

"Die Nummer 1 im Land sind wir" hallte laut und stark von der Gästesektor-Tribüne in der Cashpoint Arena in Altach. In der 89. Minute überwand Bryan Teixeira Tino Casali im Altacher Tor für den Siegtreffer und machte die Austria damit zum Derbysieger. Im Anschluss kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn der Sieg war mehr als verdient.

 Die Austria begann hellwach und setzte die Altacher von der ersten Sekunde an unter Druck. Gegner wurden früh angelaufen und der ruhige Spielaufbau verhindert. Die aufopfernde Laufarbeit der Austrianer führte dazu, dass die Altacher die ersten zehn Minuten nicht einmal in die Nähe des grün-weißen Strafraums kamen. Die vielen mitgekommenen Austria-Fans sahen bereits nach zehn Sekunden den ersten Abschluss von Michael Cheukoua, doch mehr als ein Warnschuss war es nciht. Die erste Altacher-Gefahr kam durch Jurcec auf, doch Matthias Maak verhinderte den Abschluss des Rheindörfler Offensivmanns. Große Aufregung gab es dann nach 19 Minuten als Tibidi im Strafraum der Austria zu Fall kam. Der Altacher Leihspieler aus Stuttgart wollte einen Elfmeter herausholen und wurde für seine deutliche Schwalbe mit Gelb bestraft. Die Videobilder zeigen deutlich, dass der Angreifer bereits abhob, bevor Fabian Gmeiner überhaupt eingreifen konnte. Die Austria war besser im Spiel, zwingende Torchancen blieben aber noch aus. Jean Hugonet sowie Michael Cheukoua probierten es mit Schüssen aus großer Distanz, da Casali im Altacher Tor oft weit vor seinem Gehäuse stand, doch die Abschlüsse waren zu ungenau. Entgegen dem Spielverlauf durften dann die Altacher über die Führung jubeln. Nach einem Angriff über Thurnwald und Nuhiu stieg Tibidi in der Mitte gegen Gmeiner höher und köpfte den Ball unhaltbar ins rechte Eck (26.). Der Jubel der Altach-Fans war noch kaum verklungen, da war die Freude auch schon wieder vorbei, denn Matthias Maak traf n der 30. Minute per Kopf zum Ausgleich. Bryan Teixeira hatte den Kapitän mit einer schönen Flanke ideal bedient. In Folge sahen die 8.500 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten - für die Gastgeber sorgte Haudum (35.) und für die Austria Cem Türkmen (39.) für Gefahr, doch es blieb beim 1:1 bis zum Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Altacher aktiver, doch die Austria Abwehr ließ keine echten Möglichkeiten zu. Die Altacher waren im Aufbauspiel auch oft zu ungenau und auch ideenlos. Die Flankenbälle von Thurnwald in Richtung von Nuhiu wurden von Hugonet und Maak entschärft, generell leistete das Innenverteidiger-Duo einen starken Job und meldeten den Altacher Stürmer komplett ab. Die nächste erwähnenswerte Möglichkeit hatte Schreiner für Altach (67.), doch er traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz, auf der Gegenseite prüfte der eingewechselten Torben Rhein Altachs-Goalie Casali (77.). In der 81. Minute hatten die Altacher durch Forson die nächste Chance auf die Führung, doch Domenik Schierl parierte den unplatzierten Schuss mit einer Faustabwehr (81.). Als wohl schon viele mit dem Remis im ersten Ländle-Derby in der Bundesliga seit 22 Jahren rechneten, zündete die Austria noch einmal den Turbo. Schon in der 88. Minute lag den Austria-Fans der Jubel auf der Zunge. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Rhein und Teixeira stand Letzterer alleine vor Casali, doch der Altach-Goalie zeigte einen starken Reflex. Doch beim nächsten Angriff war auch er machtlos. Schmid eroberte am Strafraum der Altacher den Ball bediente Teixeira auf außen und der Angreifer der Austria verwertete dieses Mal souverän zum 2:1 (89.). In der Nachspielzeit (90+2) musste Nuhiu mit Gelb-Rot vom Platz und in der allerletzten Minute klärte Pius Grabher noch einen Abschluss der Altacher auf der Linie (90+4). Als Gishamer dann endlich abpfiff, gab es nur noch grün-weiße Jubelgesänge in der Cashpoint-Arena. Die Heimfans verließen rasch und zügig mit gesenkten Köpfen die Tribünen. Das Stadion war somit in grün-weißer Hand.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft im heimischen Reichshofstadion empfangen und bis spät in die Samstagnacht bzw. früh in den Sonntagmorgen hinein von den Fans gefeiert. MIt zehn Punkten liegt man nun auf dem 3. Tabellenplatz und ist seit neun Jahren der stärkste Aufsteiger der Bundesliga. Am kommenden Samstag trifft man dann zuhause auf Red Bull Salzburg. Auch da möchte die Nummer 1 in Vorarlberg für Furore sorgen - denn zu verlieren hat man nichts.

Erstes Ländle-Derby in der Bundesliga

Donnerstag, 18 August 2022

Am Samstag ist Vorarlberg zweigeteilt - ein kleiner Teil wird die Altacher anfeuern, ein großer Teil die Grün-Weißen aus Lustenau. Solche und umgekehrte Spitzen waren bereits in den letzten Wochen vielerorts zu hören. Seit einer knappen Wochen gibt es nun für Vorarlbergs Fußball-Fans nur noch ein Thema. Das erste Ländle-Derby zwischen dem SC Austria Lustenau und dem SCR Altach in der Österreichischen Bundesliga. Ein Spiel auf das man viel zu lange warten musste.

Unser Gegner - SCR Altach
Die Altacher sind seit 2014 fixer Bestandteil der Österreichischen Bundesliga und gehen mittlerweile in ihre achte Bundesliga-Saison in Folge. Damit gehört den Altachern am kommenden Samstag auch die Favoritenrolle im Derby. Mit deutlich höherem Budget und mehr Liga-Erfahrung sowie dem Heimvorteil können sie sich nicht herausreden. So sieht es auch Austria-Coach Markus Mader: "Ja die Rollen sind klar verteilt, wir gehen als Außenseiter in das Derby". Man werde sehen was möglich sei, denn die Altacher haben Qualität im Kader. "Altach hat in dieser Saison zwar bisher weniger Punkte gemacht, aber das bedeutet nichts. Wir erwarten einen Gegner, der viel Ballbesitz haben möchte und auf Kombinationsfußball setzt. Wichtig wird es sein, Flankenläufe zu verhindern und dass sie in der Mitte ihren Stürmer Nuhiu finden", erklärt Mader. "Wir wissen was spielerisch auf uns zukommt, zusätzlich muss die mentale Komponente passen. Derbys haben eigene Regeln und da zählen oftmals andere Tugenden wie in einem "gewöhnlichen" Ligaspiel. Wir müssen bereit sein zu leiden, zu kämpfen und alles aus uns rauszuholen". Für Altach ist der Druck vor dem Derby sicherlich enorm. Bei einer Niederlage wäre man bereits sechs Punkte hinter der Austria, das würde für Unruhen im Umfeld sorgen. In der Ligatabelle liegen die Atlacher nach vier gespielten Runden nur auf dem achten Tabellenplatz. Im letzten Spiel setzte es auswärts eine deutliche 0:4 Niederlage, hier möchte die Austria natürlich am liebsten anschließen und den Altachern zuhause Punkte abknüpfen. Die Altacher haben aber unter anderem gegen Austria Wien ihre Comeback-Qualitäten bewiesen.

Unsere Austria
Doch genug vom Gegner, Fokus auf unsere Mannschaft - im letzten Saisonspiel gab es einen 4:1 Heimerfolg gegen Hartberg, der durch die Leistung in der zweiten Hälfte auch verdient war. Doch die ersten 40 Minuten haben deutlich gezeigt, dass die Austria noch hart an sich arbeiten muss. "Wir hatten in der ersten Halbzeit bis zu unseren Toren zu viele Ballverluste, die Hartberg gute Umschaltmomente ermöglicht haben. Wir waren nicht agressiv genug und haben zu viele Räume gelassen. Das darf uns im Derby nicht passieren", analysiert Mader. Zu Beginn der Woche lag der Fokus auf Regeneration und Erholung ehe es wieder intensiv zur Sache ging. "Die Vorbereitung bisher war top, man merkt den Spielern die Vorfreude an. Jeder gibt Vollgas und möchte zeigen, dass er in den Kader gehört. Das hebt das Leistungslevel im Team noch einmal deutlich an", so Mader. Auch im Umfeld der Austria ist die Derby-Stimmung deutlich zu spüren. In Foren, beim Stammtisch oder auch im gewöhnlichen Supermarkt wird über den Ausgang des ersten Ländle-Derbys diskutiert. Die Karten für den Gästesektor sind schon lange ausverkauft, auch auf den anderen Tribünen werden sich der eine oder andere Austria-Fan finden lassen. "Wir wissen, dass die Fans sich auch auf tolles Derby freuen. Vor ausverkauftem Haus zu spielen, ist noch einmal ein ganz besonderes Highlight. Wir wollen im Derby von Beginn an jenes Gesicht zeigen, dass uns gegen Hartberg drei Punkte gebracht hat. Wir dürfen auf keinen Fall nachlässig in die Partie gehen, sondern müssen sofort hellwach sein. Dann ist alles möglich", so Mader abschließend. Kadertechnisch können Markus Mader und sein Trainerteam auf alle Spieler zurückgreifen, lediglich Daniel Tiefenbach befindet sich noch im Aufbautraining nach seiner schweren Kreuzbandverletzung.

Die Derby-Party für die Austria beginnt bereits am Samstag, um 12:00 Uhr, im Reichshofstadion. Im Glashaus gibt es kühle Getränke und eine feine Grillerei, ehe dann gegen 15:45 Uhr die Shuttle-Busse nach Altach starten. Die Bustickets (5€ pro Ticket) sind beim Treffpunkt oder vorab im Büro erhältlich. Das Motto für das Derby ist "Alle in Grün" - das bedeutet holt eure grünen Shirts, Capis und Schals aus dem Schrank und bekennt Farbe. Für alle, die leider kein Ticket fürs Match ergattern konnten, gibt es ab 17:00 Uhr die Live-Übertragung direkt im Glashaus im Reichshofstadion. Eintritt natürlich frei.

Die Austria gewinnt auch das zweite Heimspiel der Saison und sichert sich mit einem 4:1 Erfolg drei wichtige Punkte und einen ordentlichen Motivationsschub vor dem anstehenden Derby gegen Altach.

Die Partie begann für die Austria mit einem herben Dämpfer, bereits nach acht Minuten lag das Team von Markus Mader mit 0:1 zurück. Dario Tadic verwandelte einen Elfmeter sicher, als sich zuvor der VAR einschaltet und einen Zweikampf von Hugonet als strafwürdig andete. Hartberg war durch den Treffer beflügelt und ließ die Austria nicht zur Entfaltung kommen. Ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung des grün-weißen Gehäuses. Ein ums andere Mal war es Domenik Schierl, der mit starken Paraden gegen Heil (13.) und Tadic (22.) sein Team im Spiel hielt. Seine Teamkollegen bedankten sich wenige Minuten vor der Pause dafür mit dem Ausgleich. Stefano Surdanovic bediente Bryan Texeira per Lochpass und der schnelle Angreifer nützte aus spitzem Winkel die Möglichkeit zum Ausgleich (41.). Der Austria-Motor lief jetzt rund und nur drei Minuten später war die Partie gedreht. Texeira hatte über links zu viel Platz und nütze den Raum für eine perfekte Flanke auf den heranlaufenden Anderson, der mit einem wuchtigen Kopfball Rene Swete im Hartberg Tor überwand (44.). Vor der Pause hätten die Hartberger aber noch fast ausgeglichen, doch wieder blieb Schierl Sieger im Duell gegen Heil.

Nach dem Seitenwechsel hätte die Austria mit der ersten Aktion beinahe den Deckel auf die Partie gemacht, doch Anderson scheiterte mit einem guten Abschluss an Swete (47.). Es folgte eine ruhige Phase im Spiel, wo beide Teams nicht alles riskieren wollten. Als Hartberg dann mehr und mehr öffnen musste, nutzte die Austria den Raum für den dritten Treffer. Anderson setzte sich stark auf der rechten Seite durch und sein Querpass fand in der Mitte den eingewechselten Lukas Fridrikas (67.). In der Schlussphase hatte dann Michael Cheukoua Pech als er nach einem Konter nur die Querlatte traff (86.). In der Nachspielzeit belohnte sich der Austria-Angreifer aber doch noch. Bryan Teixeira, an diesem Tag der stärkste Austrianer, bediente Cheukoua ideal mit einem Querpass und der Kameruner konnten den Ball im zweiten Versuch über die LInie drücken (90+1).

Am Ende ein verdienter Sieg, auch wenn allen Beteiligten bewusst ist, dass die ersten 40 Minuten auch zu einem ganz anderen Spielverlauf hätten führen können. Dennoch überwog am Ende die Freude, die Austria steht nun auf dem vierten Tabellenplatz mit sieben Punkten und ist bereit für das Ländle-Derby gegen Altach (20.08.2022, um 17:00 Uhr).

Erstmals in der grün-weißen Vereinsgeschichte konnte der SC Austria Lustenau gegen den SK Rapid Wien punkten. In der Hauptstadt setzte es für die Auswahl von Coach Markus Mader ein 1:1-Unentschieden. Chefcoach Markus Mader, Torschütze Stefano Sudanovic und Kapitän Matthias Maak lassen die Partie Revue passieren.

Markus Mader: „Wir haben nicht verloren, weil die Rapidler bis zum Ausschluss vergessen haben das zweite Tor zu schießen. Sie hätten das Spiel schon entscheiden können. Wir haben dann aber eine riesige Mentalität gezeigt. Wir wollten unbedingt diesen Punkt, das haben wir auch in der Kabine in der Halbzeit angesprochen. Wir mussten mutiger und offensiver agieren.“

Stefano Surdanovic: „Dafür arbeitet man jeden Tag. Bei so einer Kulisse zu spielen und dann belohne ich mich noch mit einem Tor, es freut mich der Mannschaft geholfen zu haben einen Punkt mitzunehmen. Darauf können wir stolz sein.“

Matthias Maak: „Das Spiel war für uns alle etwas ganz Besonderes. Die Stimmung war super und mit dem Ergebnis können wir am Ende richtig gut leben. Der Platzverweis der Wiener hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wenn wir früher das 1:1 machen, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.“

Die Highlights der Partie präsentiert von Sky Sport Austria: 

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison holte die Austria am Sonntagabend beim SK Rapid Wien einen Zähler. Eine heißumkämpfte Partie in Wien-Hütteldorf endete 1:1-Unentschieden.

Im Vergleich zur Vorwoche nahm Chefcoach Markus Mader in seiner Aufstellung zwei Veränderungen vor. Für Michael Cheukoua und Cem Türkmen rückten Lukas Fridrikas sowie Fabian Gmeiner in die Anfangsformation. Letzterer agierte hinten rechts und feierte damit ein Startelf-Debüt in der Österreichischen Bundesliga.

Nachdem sich beide Mannschaften zu Beginn abtasteten, wurden die Wiener nach gut zehn Spielminuten erstmals gefährlich. Der Abschluss von Patrick Greil verfehlte das Gehäuse aber deutlich. Zehn Zeigerumdrehungen später war es aber soweit, als Guido Burgstaller nach Doppelpass mit Marco Grüll im Sechzehner abzog und die 1:0-Führung für die Hütteldorfer erzielte. Selten schaffte es Grün-Weiß in der ersten Halbzeit über die Verteidigungskette des Österreichischen Rekordmeisters, vielmehr drängte Rapid auf den nächsten Treffer. Einmal klärte Matthias Maak nach Schierl-Ausflug auf der Linie, einmal rettete die Latte nach Schuss von Patrick Greil vor dem zweiten Gegentor.

In Abschnitt zwei kam die Austria dann besser aus den Kabinen und verzeichnete durch Matthias Maak nach einem Corner die erste Chance nach Wiederanpfiff. Die Schützlinge von Markus Mader trauten sich nach der Pause mehr zu und wurden offensiv auch gefährlicher. Lukas Fridrikas hämmerte einen Freistoß knapp über den Kasten und scheiterte darauf per Kopf. Als bei den Wienern nach einer Stunde Ante Bajic mit Gelb-Rot vom Platz flog, eröffneten sich im Spiel der Austria mehr Räume. Jubeln durften die Grün-Weißen aus dem Ländle schließlich nach 70 Spielminuten: Nach herrlichem Chipball von Bryan Teixeira netzte Stefano Surdanovic per Heber zum Ausgleich ein. Beinahe wäre am Ende sogar noch der Sieg möglich gewesen, Jean Hugoent verpasste ein Rhein-Hereingabe nur knapp und so blieb es nach einer intensiven Partie beim 1;1-Remis.

Die Austria-Kicker erwartet dieses Wochenende eine besondere Auswärtsfahrt. Es geht nach Wien zum SK Rapid Wien, dem österreichischen Rekordmeister. Nach der knappen Niederlage gegen die SV Ried, geht die Mannschaft rund um Kapitän Matthias Maak wieder auf Punktejagd und hofft auf eine ähnlich starke Leistung wie gegen Ried.

Unser Gegner - SK Rapid Wien
Die Rapidler sind aktuell bereits mit englischen Wochen belastet, erst am Donnerstag mussten die Wiener in der Qualifikation zur Eurpa Conference League ran, dort gab es eine knappe 1:2-Niederlage für die Wiener. In der Liga läuft es dafür umso besser, nach zwei Spielen stehen die Hütteldorfer an der Tabellenspitze und musste noch keinen Gegentreffer hinnehmen. "Gegen den Rekordmeister zu spielen, ist nie einfach. Die Rollen sind klar verteilt, wir können als Kleiner nur versuchen zu ärgern. Wir sind der Außenseiter und werden aber alles versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen", erklärt Markus Mader den Matchplan gegen die Rapidler. Rapid's Coach Ferdinand Feldhofer hat in dieser Saison bereits 21 unterschiedliche Feldspieler aufgestellt, die Qualität des Kaders ist enorm. "Sie haben einen sehr breiten Kader und können so die internationale Belastung abfedern. Rapid befindet sich im Rhythmus und die englische Woche hat keinen Vorteil für uns", findet der Austria Coach klare Worte. "Wir erwarten einen Gegner, der uns früh stören wird und alles daran setzen wird, uns überhaupt nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Es braucht von unserer Seite Lösungen im Spielaufbau und eine gewisse Gelassenheit. Die Spieler müssen das Risiko, in den Zweikampf zu gehen oder anzupressen, optimal abschätzen". Entscheidend sei laut Mader auch die Chancenauswertung, die gegen Ried leider nicht so gut funktioniert hat. "Rapid wird uns nicht viele Chancen geben, daher müssen wir sie auch nützen, wenn sich uns die Möglichkeit ergibt", so Markus Mader.

Unsere Austria
Grün-Weiß durfte sich trotz der Niederlage in Ried von vielen Seiten Lob abholen. Man hat mit einer starken Mannschaftsleistung gegen Ried gut mitgehalten und war sogar einen Großteil des Spiels klar überlegen. Alleine an der Chancenauswertung scheiterte man, ansonsten wäre zumindest ein Punkt in Oberösterreich durchaus verdient gewesen. "Unsere Leistung gegen Ried war sehr gut und natürlich ärgert es uns, dass wir die Torchancen nicht genützt haben. Aber so ist Fußball - im ersten Spiel waren wir richtig effizient, gegen Ried war es dann halt leider nicht der Fall", gibt Mader Einblick in die Analyse. "Was uns aber positiv stimmt, ist, dass wir in der Defensive deutlich stabiler aufgetreten sind, die Räume waren besser zugestellt. Wir konnten uns auch viele Chancen erarbeiten und den Gegner unter Druck setzen. Jetzt müssen wir an der Effizienz arbeiten". Das Spiel wurde vom Team in den ersten Tagen danach analysiert und ist bereits abgehakt. "Unser Fokus gilt jetzt Rapid, wir fahren nach Wien und wollen den Großen ärgern", so Mader. Das Austria-Coachingteam kann auf alle Spieler zurückgreifen, auch Adriel Silva ist wieder spielbereit und brennt auf seine ersten Bundesliga-Minuten.

Gespielt wird am Sonntag, 07.08.2022, um 17:00 Uhr im Allianz Stadion, in Wien. Karten für den Gästesektor gibt es direkt an der Stadionkasse. Die Partie wird wie üblich von SKY live übertragen.

Beim geglückten Saison-Auftakt gegen die WSG Tirol kam Tobias Berger in den Schlussminuten aufs Feld und durfte damit erstmals Bundesliga-Luft schnuppern. Weil der Defensivmann seine fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert und das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhielt er nun den Debüt-Award der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Im Leben eines Fußballers gibt es viele denkwürdige Momente: entscheidende Tore, besonders hart umkämpfte Spiele, bittere Niederlagen und hoffentlich auch Titelgewinne, die es zu bejubeln gilt. Ist die Karriere lang und abwechslungsreich genug, wird so manches Spiel oder Tor vielleicht sogar in Vergessenheit geraten. Aber eigentlich jeder Spieler wird sich auch Jahrzehnte nach seinem Karriereende noch an seinen ersten Einsatz in der Bundesliga erinnern – sei es ein überraschendes Startelf-Debüt oder einige Minuten am Ende des Spiels.

Im Sinne des Ausbildungsgedankens verleiht die Österreichische Fußball-Bundesliga seit der vergangenen Saison all jenen Debütanten, die ihre fußballerische Ausbildung in Österreich absolviert haben, den Debüt-Award. Aus den Reihen der Austria durfte Tobias Berger als erster Spieler die Auszeichnung entgegennehmen.

Kriterien Debüt-Award:

  • Spieler muss das 1. Mal in einer höchsten Spielklasse eingesetzt werden.
  • Darf das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Muss mindestens drei Jahre insgesamt und eines davon ab der U15 bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.
  • Muss mindestens zwei der drei Saisonen vor seinem Debüt bei einem Klub in Österreich registriert gewesen sein.

Wir gratulieren Tobi und all den weiteren anderen Bundesliga-Debütanten und freuen uns auf viele weitere Partien im Oberhaus!

Erst vor wenigen Wochen wechselte Anthony Schmid vom Floridsdorfer AC zur Austria, trotzdem kann der 23-Jährige schon auf aufregenden Momente in Grün-Weiß zurückblicken. Im Interview erzählt der Offensivmann unter anderem von seinem ersten Bundesliga-Tor und weshalb er sich für einen Transfer ins Reichshofstadion entschieden hat.

Hallo Anthony! Mit einem 2:1-Sieg gegen die WSG Tirol seid ihr am ersten Spieltag erfolgreich in die neue Saison gestartet. Dabei hast du das erste Bundesliga-Tor der Austria seit über 20 Jahren erzielt. Was ging dir durch den Kopf, als der Ball im Netz landete?

Als Aufsteiger direkt mit einem Sieg vor eigenen Fans in die neue Saison zu starten – da gibt es wohl nicht viel Besseres. Das Spiel gegen die Tiroler war sehr intensiv, über das Ergebnis waren wir sehr glücklich. Dass ich dann das erste Tor der Austria nach der Bundesliga-Rückkehr gemacht habe, war für mich persönlich umso schöner. Es war ein unglaubliches Gefühl.

Am vergangenen Samstag musstet ihr euch folglich in Ried trotz guter Leistung knapp geschlagen geben. Was hat deiner Meinung nach für die nächsten Zähler gefehlt und was konntest du aus dem Spiel dennoch mitnehmen?

Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel abgeliefert. Vor dem Tor hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Auf die gezeigte Leistung lässt sich aber definitiv aufbauen. Wir wollen wie schon in Ried mit viel Mut in die nächsten Partien gehen.

Du bist zu Beginn der Transferperiode vom FAC ins Ländle gewechselt. Warum hast du dich für einen Wechsel zu Grün-Weiß entschieden und wie waren deine ersten Wochen in Lustenau?

Als ich vom Interesse der Austria an mir gehört habe, musste ich nicht lange überlegen. Ich kannte den Verein bereits als Gegner aus meiner Zeit beim FAC. Ich habe da schon die tolle Stimmung im Stadion wahrgenommen und erlebt, wie die Menschen im Verein miteinander umgehen. Daher fiel mir die Entscheidung dann sehr leicht. Die ersten Wochen hier waren super. Ich habe mich direkt vom ersten Tag weg wohlgefühlt und freue mich auf die anstehenden Monate.

Im Sommer 2020 bist du noch beim SC Oberachern in der fünften deutschen Liga unter Vertrag gestanden. Keine zwei Jahre später darfst du dich schon Bundesliga-Torschütze nennen. Hättest du dir einen so schnellen Sprung nach oben zugetraut?

Ehrlich gesagt habe ich nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann. Aber im Fußball ist alles möglich und vieles kann sich schnell ändern. Ich glaube aber zu 100% an mich und will mich immer weiterentwickeln.

In Deutschland hast du alle Nachwuchsmannschaften des SC Freiburg durchlaufen. Beim Bundesligisten aus dem Nachbarland steht mit Jonathan Schmid zugleich dein älterer Bruder unter Vertrag. Wie wichtig war für dich deine Zeit in Freiburg und was kannst du von deinem Bruder auf dem Platz noch lernen? 

Meine Zeit beim SC Freiburg war extrem wichtig und schön für mich. Ich habe von der U15 bis zur U23 dort gespielt und durfte unter anderem den DFB-Pokalsieg der Junioren feiern. Zu meinen Bruder schau ich natürlich auf. Er ist der Franzose mit den meisten Bundesliga-Spielen und ein super Typ. Kurz gesagt: Er ist einfach mein Vorbild.

Am anstehenden Wochenende steigt das Auswärtsspiel beim SK Rapid Wien. Wie sehr freut ihr euch auf die Partie in Hütteldorf?

Wir freuen uns schon sehr auf die Partie am Sonntag beim SK Rapid Wien. Ich durfte mit dem FAC in der 2. Liga bereits dort spielen, aber in der Bundesliga ist das sicher nochmals eine andere Nummer. Für solche Spiele wird man Fußballspieler.

Im zweiten Bundesliga-Saisonspiel setzte es für Grün-Weiß am Samstag bei der SV Ried die erste Niederlage. Trotz guter Leistung unterlag die Austria mit 0:1. Cheftrainer Markus Mader, Keeper Goalie Domenik Schierl und Kapitän Matthias Maak äußerten sich zur engen Partie im Innkreis. 

Markus Mader: „Im Nachhinein gesehen war die Partie wegen dem Ergebnis natürlich enttäuschend. Wir haben schon in der ersten Halbzeit gute Chancen gehabt und da müssen wir 1:0 führen. Wir werden es uns noch einmal ansehen und analysieren. Auch wenn wir keine Zähler mitnehmen konnten, sind wir auf unsere gezeigte Leistung stolz.

Domenik Schierl: „Wir haben einen guten Auftritt abgeliefert. Ich finde, dass wir aber der 20. Spielminute die bessere Mannschaft waren. Wir hatten die besseren Torchancen, haben es aber verabsäumt, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen. Auf die gezeigte Leistung lässt sich aber definitiv aufbauen.“

Matthias Maak: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben uns aber im Laufe der Partie gesteigert. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, Ried hat es leider gemacht. Verdient war es nicht, aber so ist der Fußball.“

Die Highlights der Partie präsentiert von Sky Sport Austria: 

Die Austria wird für eine starke Leistung in Ried leider nicht belohnt. Julian Wießmeier erzielt für die Gastgeber aus Oberösterreich den enzigen Treffer der Partie. Grün-Weiß hat ordentlich mit gespielt, doch am Ende bleibt die 0:1-Niederlage.

Im Vorfeld galten die Rieder eigentlich als klarer Favorit, doch die Austria belehrte die anwesenden Ried-Anhänger eines Besseren. Mit derselben Elf wie am ersten Spieltag und dem gleichen System (4-2-3-1) versteckte sich die Austria nicht und spielte munter mit. In den ersten Minuten blieben echte Chancen aus, beide Teams neutralisierten sich. Die erste gute Möglichkeit hatte der aufgerückte Jean Hugonet, doch Ried Torwart Sahin-Radlinger parierte stark (16.). Im Gegenzug waren die Rieder mit ihrer ersten Chance erfolgreich. Nach einem Stellungsfehler von Hakim Guenouche hatte Ex-Austria-Kicker Julian Wießmeier zu viel Platz und setzte den Ball ins lange Eck (20.). Stefano Surdanovic hatte die nächste gute Chance, doch der Abschluss blieb erfolglos (26.).

Nach der Pause versuchten beide Teams mutiger zu agieren, was dazu führte, dass sich auch neue Räume auftaten. In der 50. Minute hatte Wießmeier dann das 2:0 auf dem Fuß, doch dieses Mal passte der Abschluss nicht. Danach wurde die Austria wieder stärker, Anthony Schmid scheiterte mit einem Alleingang an Sahin-Radlinger (56.), den Abpraller konnte er aufgrund eines ungünstigen Winkels nicht zum Ausgleich ins leere Tor nutzen. Mit der Einwechslung von Lukas Fridrikas war die Austria nun deutlich überlegen, in der 62. Minute scheiterte Surdanovic am besten Rieder, Sahin-Riedlinger. Kurz darauf hätte die Austria gerne einen Elfmeterpfiff gehört, doch eine fragwürdige Abseitsentscheidung verhinderte die gute Ausgleichsmöglichkeit. Die Rieder hatten im zweiten Durchgang nur noch eine Chance durch Pomer, aber ansonsten waren die Oberösterreicher mit dem Verteidigen beschäftigt. In der Schlussphase setzte Markus Mader auf eine Dreierkette, auch Matthias Maak versuchte sich noch im Sturmzentrum. In der Nachspielzeit hatten Jean Hugonet mit einem Kopfball am Fünfer (92.) und Schmid nach toller Vorbereitung durch Lukas Fridrikas (94) sehr gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch am Ende jubelten die Rieder mit sehr viel Glück über drei Punkte.

Die Austria darf nach dieser Leistung dennoch stolz auf sich sein. Man ist in der Liga angekommen und versteckt sich nicht vor Gegnern, die auf dem Papier deutlich stärker eingeschätzt werden. Als nächstes muss die Mannschaft rund um Pius Grabher nach Wien zum SK Rapid Wien. Ein Spiel, dem sicherlich viele Austrianer beiwohnen werden.

Am Samstag, 30. Juli 2022, ist die Austria erstmal auswärts in der Bundesliga gefordert. Es geht nach Oberösterreich zur SV Ried. Die Duelle mit den Riedern waren schon in der zweiten Liga immer ein absolutes Highlight und man darf davon ausgehen, dass es wieder eine spannende Partie wird.

Unser Gegner - SV Ried
Die Rieder mussten in der ersten Runde eine knappe Niederlage hinnehmen, doch das Team von Christian Heinle hat sich sehr stark präsentiert und unglücklich verloren. So sieht es auch Austria-Coach Markus Mader: "Wie Ried gegen Rapid aufgetreten ist, war schon beeindruckend. Sie waren auf alle Fälle ebenbürtig und haben sich gute Chancen erarbeitet. Es wird für uns eine riesige Aufgabe in Ried etwas mitzunehmen". Die Rieder verfügen über eine eingespielte Truppe, haben im bisherigen Transferfenster keine großen Sprünge gemacht und das Team zusammengehalten. "Sie haben eine robuste und erfahrene Mannschaft, die über starke Einzelspieler verfügt. Wir werden hier ordentlich dagegenhalten müssen", bringt es Mader auf den Punkt. Neben den sportlichen Qualitäten erwartet der Austria-Coach auch von der Atmosphäre her eine Herausforderung. "Das Rieder Stadion wird sicherlich gut gefüllt sein und das Stadion kann ein echter Hexenkessel sein. Das ist für junge Spieler oftmals eine zusätzliche Herausforderung. Wir sind daher auf eine Herausforderung auf körperlicher, aber auch psychischer Ebene eingestellt", so Mader.

Unsere Austria
Bei der Austria herrschte nach dem geglückten Start gute Stimmung, auch wenn das Team natürlich sich bewusst ist, dass noch kein Blumentopf gewonnen wurde. Nachdem zunächst Regeneration auf dem Trainingsplan stand, wurde ab Dienstag wieder hart für die nächste Runde gearbeitet. "Das erste Spiel war körperlich enorm anstrengend, da musst du genügend Zeit für die Erholung einplanen. Auch der wechselnde Rhythmus muss berücksichtigt werden. Es macht einen Unterschied, ob du Sonntag wieder Spiel hast oder bereits am Samstag wieder ran musst", erklärt Mader. Der Trainer war nach dem ersten Sieg zufrieden, auch wenn er deutlich machte, dass nicht alles gut war. "Es ist enorm schön mit einem Erfolg zu starten, die Mannschaft hat schnell den Respekt abgelegt und ist mutig aufgetreten. Unser Ziel war es, nicht wie ein Aufsteiger zu wirken und das ist uns geglückt. Aber wir haben auch festgestellt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben", erklärt der Austria Coach. Speziell in der Defensivarbeit seien noch zu viele Lücken, der Gegner hatte es zu leicht, Chancen zu kreieren. "Daran müssen und haben wir gearbeitet. Die Analyse war enorm wichtig und wir wissen, wo wir ansetzen müssen", so Mader. Kadertechnisch hat Markus Mader mit Lukas Fridrikas eine neue Option bekommen, auch Adriel Silva ist bald wieder fit und brennt auf einen Einsatz. "Ich freue mich, dass Lukas mit an Board ist, ich habe mit ihm ja schon in Dornbirn zusammengearbeitet und hoffe, wir knüpfen da direkt wieder an", erzählt Mader. "Adriel ist auch auf einem guten Weg, das gibt uns zusätzliche Optionen, die in der Bundesliga einfach wichtig sind".

Spielbeginn ist am Samstag um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es live auf Sky.

Stürmer Lukas Fridrikas löst seinen Vertrag beim SK Austria Klagenfurt auf und schließt sich dem SC Austria Lustenau an. Der 24-Jährige kehrt damit nach eineinhalb Jahren ins Ländle zurück.

Lukas Fridrikas war Anfang 2022 vom FC Wacker Innsbruck nach Klagenfurt gewechselt. Für die Kärntner absolvierte er in der vergangenen Saison sechs Meisterschafts- und zwei Cup-Spiele. Fridrikas gilt als variabel einsetzbarer Offensivspieler und bringt außerdem die Erfahrung von 70 Zweitligaspielen mit, in denen er 26 Tore erzielte und 8 Vorlagen beisteuerte.

Der Angreifer wurde in der Akademie von Red Bull Salzburg ausgebildet. Über den USK Anif und Seekirchen gelang ihm der Sprung zum SC Wiener Neustadt. Nach einer Leihe zum SC/ESV Parndorf engagierte der FC Dornbirn den damals 20-Jährigen. Bei den Rothosen entwickelte sich Fridrikas unter seinem damaligen Trainer Markus Mader schnell zum Führungsspieler. Seine Leistungen ermöglichten ihm dann den Wechsel zum FC Wacker Innsbruck und schlussendlich den Sprung in die Bundesliga. Beim SC Austria Lustenau wird er erneut mit Markus Mader arbeiten und auf Punktejagd in der Bundesliga gehen.

Lukas Fridrikas unterschreibt beim SC Austria Lustenau einen Vertrag bis Sommer 2024.

 „Ich freue mich ab jetzt bei der Austria und damit zurück im Ländle zu sein. In der Vergangenheit war ich ja schon drei Jahre in Vorarlberg und es freut mich besonders, auch wieder mit meinem alten Coach zusammenzuarbeiten. Den ein oder anderen aus der Mannschaft kenne ich bereits. Ich bin bereit für die neue Herausforderung bei der Austria und das Ziel ist klar: Ich möchte mich beweisen und mit der Mannschaft in der Bundesliga Erfolge einfahren“, so Fridrikas.

Sportkoordinator Alexander Schneider zur Verpflichtung: „Wir sind froh, Lukas bei uns begrüßen zu dürfen. Mit ihm werden wir in der Offensive noch mehr Tempo und Flexibilität haben. Er hat speziell in seiner Zeit in Dornbirn gezeigt, was ihn ausmacht. Er ist schnell, körperlich gut und vor dem Tor stark. Er ist das nächste Puzzle-Stück in unserer Kaderplanung. Wir wissen, dass er bei Innsbruck und in Klagenfurt keine einfache Zeit hatte und wollen ihm helfen, dass er bei uns zu alter Stärke zurückfinden kann. Wir werden mit ihm den gemeinsamen Weg gehen, dass er zu einem Bundesligaspieler reift, der sein Potential konstant abrufen kann.“

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva bleibt beim SC Austria Lustenau. Der im Sommer 2021 verpflichtete Brasilianer verlängert seinen Vertrag um eine Saison.

Für Adriel Tadeu Ferreira Da Silva war die Austria seine erste Station in Europa. Insgesamt kam der 25-Jährige für Grün-Weiß 21 Mal zum Einsatz. In der letzten Spielzeit erlitt der Brasilianer im April im Spiel gegen den FC Blau-Weiß Linz einen komplizierten Schlüsselbeinbruch und fiel im Saisonfinale aus. Nach der schweren Verletzung steigt Adriel nächste Woche wieder voll in das Mannschaftstraining ein. Der physisch starke Spieler steht somit zeitnah wieder als Option für das defensive Mittelfeld zur Verfügung.

Adriel Silva wurde in Brasilien bei Osasco FC und Audax-RJ ausgebildet. Es folgte ein Jahr in Japan bei Ganaire Tottori, ehe er 2020 nach Brasilien zu Corinthians B zurückkehrte. 2021 wechselte er im Frühjahr zu Paysandu SC, bevor er im Sommer von der Austria verpflichtet wurde.

Adriel Tadeu Ferreira Da Silva unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Vertrag bei der Austria verlängert habe und nun die Chance bekomme, mich in der Bundesliga zu beweisen. Ich fühle mich wieder sehr gut und bin sehr motiviert. Ich werde auf dem Platz immer das Maximum für die Mannschaft und den Verein geben“, so Adriel Silva.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Wir freuen uns, dass Adriel der Austria erhalten bleibt. Er ist ein vorbildlicher Charakter, der sich letzten Sommer trotz Sprachbarrieren sofort super in das Team integriert hat. Adriel bringt durch seine körperliche Robustheit eine Qualität in unser Mittelfeld, die wir sonst nicht haben. Wir glauben, dass ihm seine Spielart in der Bundesliga noch mehr entgegenkommen wird und wir deshalb mit ihm noch viel Freude haben werden.“

Die letzten Wochen bereits viel bemüht, aber auch heute passt der Spruch am besten: Die Austria ist wieder da! Mit einem 2:1 Sieg gegen die WSG Tirol kehrt die Austria in die Bundesliga zurück und darf über drei Punkte jubeln sowie den vierten Tabellenplatz.

Die Austria startete schwungvoll in die ersten Bundesliga-Minuten, Trainer Markus Mader hatte das Team aus dem Cup nur auf einer Position verändert und Michael Cheukoua anstatt Fabian Gmeiner starten lassen. Anderson rückte dafür in die Abwehrreihe. Bereits nach vier Minuten klopfte Anthony Schmid erstmals am Wattener Gehäuse an. Nach einer Balleroberung marschierte der Angreifer zur Mitte, konnte aber aus eher spitzem Winkel nur das Außennetz zum Wackeln bringen. Auf der Gegenseite hatte die Austria Glück als Domenik Schierl einen Ball an die Latte klärte (5.). In den ersten Minuten war besonders Bryan Teixeira auffälligster Kicker am Platz. Nach sieben Minuten konnte er erstmals auf der linken Außenbahn durchbrechen und Oswald prüfen, der den Ball nur mit viel Glück mit dem Gesicht klären konnte. Die Partie blieb ein offener Schlagabtausch, im Gegenzug konnte Price einen sehr gute Möglichkeit nicht nutzen, als er völlig freistehend vor Domenik Schierl das Tor verfehlte (8.). In der 12. Minute dann die Führung für Grün-Weiß. Erneut war Teixeira beteiligt. Der Franzose wurde ideal von Surdanovic bedient und fand in der Mitte den einlaufenden Anthony Schmid, der keine Mühe hatte Ferdinand Oswald zu überwinden. Die WSG versuchte in Folge das Tempo zu erhöhen. Doch die Abwehr rund um Maak und Hugonet ließ kaum etwas zu und wenn, dann waren die Wattener im Abschluss zu ungenau. In der 36. Minute hatten die Gäste aus Tirol dann den Jubel zum Ausgleich auf den Lippen, doch Hakim Guenouche klärte nach einer Ecke auf der Linie. Die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder der Austria. Surdanovic prüfte Oswald mit einem Freistoß aus der Distanz (39.), Cheukoua konnte einen schönen Lupfer von Pius Grabher nicht ganz sauber abschließend (41.). und Teixeira platzierte einen Abschluss nach schönem Sololauf zu ungenau (45+2).

Die zweite Hälfte hätte beinahe mit einem herben Dämpfer begonnen, als sich Jean Hugonet verschätzte und Prica ihm den Ball auf der Torlinie noch wegspitzelte, doch die Chance nicht nutzen konnte. Wie auch schon in Durchgang eins blieb es ein Partie auf Augenhöhe, nach der Chance von Prica hätte Anthony Schmid eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen, doch erscheiterte nach Sololauf an Oswald (48.). In der 50. Minute jubelte das Reichshofstadion, doch das Tor von Teixeira, der Oswald schön aussteigen ließ, wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. Die WSG wurde vor allem durch Tim Prica gefährlich, doch der Stürmer der Tiroler war im Abschluss auch in Durchgang 2 zu ungenau (55.). Nach 58. Minuten dann ein Angriff durch Anderson und Cheukoua, die beiden Austria-Kicker wollten einen Doppelpass spielen, doch unfreiwillig avancierte Valentino Müller zum Vorlagengeber. Anderson überlief alle Gegenspieler und nutzt einen schlechten Rückpass von Müller zum 2:0. Die Tiroler waren durch den zweiten Gegentreffer etwas aus dem Tritt und es dauerte bis zur 79. Minute ehe Blume die nächste Möglichkeit hatte, doch der Abschluss war zu ungenau (79.). Zuvor hatte Jan Stefanon nach einem Konter keine Abnehmer für seine Hereingabe gefunden (74.). In der Schlussphase kam Wattens durch einen Elfmeter von Prica zum Anschlusstreffer (87.) und hätte nur eine Minute später beinahe den Ausgleich erzielt, doch Schierl blieb im Duell mit Prica dieses Mal Sieger (88.).

Damit sind die ersten Bundesliga-Punkte eingefahren und die Austria hat einen Top-Start hingelegt. Doch Ausruhen ist nicht angesagt, es liegt noch viel Arbeit vor dem Team. Weiter geht es kommende Woche gegen die SV Ried.

Das Warten hat ein Ende, nach 22 Jahren ist die Austria wieder da und zwar in der Bundesliga! Am Sonntag, 24.07.2022, steigt um 17:00 Uhr die erste Runde der Österreichischen Bundesliga gegen die WSG aus Wattens. Die Austria gilt als Außenseiter, dennoch möchte man unbedingt positiv in die Meisterschaft starten.

Unser Gegner - WSG Tirol
Die Tiroler gehen in ihre vierte Saison in der Bundesliga und belegten im vergangenen Jahr den siebten Endrang (1. der Qualifikationsgruppe). Das Team aus Wattens konnte sich im Cup durchsetzen, doch die Tiroler mussten gegen Neusiedl in die Verlängerung. Ansonsten haben die Wattener eine gute Vorbereitung gespielt. Hervorzuheben sind unter anderem einen 4:2 Sieg gegen BW Linz, einen 2:0 Sieg gegen den 1. FC Nürnberg oder den 10:1 Erfolg gegen Wörgl. Auf der anderen Seite gab es aber auch eine deutliche Niederlage gegen den Vfl Wolfsburg (1:7). Markus Mader erwartet beim Bundesliga-Debüt einen unangenehmen Gegner: "Wattens agiert sehr kompakt und zeigt körperliche Präsenz. Wir gehen davon aus, dass die Tiroler von Beginn an Druck erzeugen und uns nicht ins Spiel kommen lassen wollen. Da müssen wir dagegen halten". Wattens hat sich mit Nik Prelec und Lautaro Rinaldi im Sturm verstärkt, auf der anderen Seite hat man mit Fabian Koch, Renny Smith und Markus Wallner drei Stützen nicht mehr im Team. Mit Dominik Stumberger und Alexander Ranacher stehen auch zwei Ex-Austria-Kicker im Profikader der WSG. "Wir erwarten zum Auftakt einen richtigen Fight, den wir auf alle Fälle annehmen", so Mader abschließend.

Unsere Austria
Die Mannschaft rund um Kapitän Matthias Maak ist natürlich vor dem Spiel gegen die WSG top motiviert und dank des Erfolges im Cup darf das Team auch mit breiter Brust in die Partie gehen. Die Neuzugänge haben sich gut in die Mannschaft eingefügt und sowohl Stefano Surdanovic als auch Anthony Schmid konnten bereits ihre ersten Treffer in Grün-Weiß verbuchen. "Mit der Leistung im Cup sind wir sehr zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, waren dominant und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Leider haben individuelle Fehler uns das Leben schwerer gemacht als nötig. Daran müssen wir arbeiten, um solche Gegentore zu vermeiden", erklärt Markus Mader. "Das Spiel war aber ein perfekter Gradmesser für die kommenden Aufgaben und hat uns klar gezeigt, woran wir arbeiten müssen". Das Trainerteam muss vor dem Spiel gegen Wattens nur auf die langzeitverletzten Daniel Tiefenbach und Adriel Gomes verzichten, die endgültige Aufstellung wird aber erst nach dem Abschlusstraining festgelegt. Angesprochen auf die derzeitige Gefühlslage gibt sich Markus Mader entschlossen: "Die Vorfreude ist riesig und jeder fiebert dem Spiel entgegen. Wir sind natürlich Außenseiter, aber mit dieser Rolle kann ich mich gut anfreuden. Wir waren zu Beginn der letzten Saison auch eher als Außenseiter unterwegs und am Ende hat es uns weit gebracht. Wir sind optimistisch, wissen aber, dass es eine große Herausforderung wird". Wie gut man diese Challenge meistern wird, sei abhängig davon, wie gut das junge Team mit der neuen Situation umgehe. "Das Tempo, die Härte, die Qualität der Spieler und andere Faktoren sind hier deutlich höher und intensiver. Damit müssen die Spieler lernen umzugehen und man muss schnell den Respekt ablegen. Gas geben und mutig sein ist unser Motto", so Mader abschließend.

Spielbeginn ist am Sonntag, um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es live auf SKY. Stadionöffnung ist um 15.30 Uhr. Natürlich gibt es noch Karten an der Tageskasse, wir empfehlen euch aber, sich jetzt noch schnell die eigene Saisonkarte zu sichern. Saisonkarten können im Austria-Büro oder an der Stadionkassa gekauft werden.

Der SC Austria Lustenau verpflichtet Ammar Helac. Der 24-Jährige löst seinen Vertrag bei der Wiener Austria auf und unterschreibt in Lustenau. Er komplettiert damit das Torwart-Trio neben Domenik Schierl und Simon Nesler-Täubl.  

Ammar Helac wechselte im Sommer 2020 vom FC Blau-Weiß Linz zum FK Austria Wien, wo er in der letzten Saison vermehrt im Bundesliga-Kader stand. Insgesamt bringt der 1,90m große Torwart die Erfahrung von 69 Zweitligaspielen mit. 55 Spiele davon bestritt er für Blau-Weiß Linz.

Helac wurde in der Akademie des LASK ausgebildet und schaffte über den ASKÖ Donau Linz den Sprung in den Profibereich. Er durfte außerdem bereits für die österreichische U20- und U21-Nationalmannschaft auflaufen.

Ammar Helac unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

„Ich habe in der Vergangenheit schon als gegnerischer Torwart hier im Reichshofstadion – inklusive Bierdusche – gespielt und freue mich sehr auf die tolle Stimmung in der Bundesliga, wenn ich jetzt auf der richtigen Seite stehe. Ich persönlich werde mein Bestes geben, um mit der Mannschafft die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, so Ammar Helac.

Sportkoordinator Alexander Schneider meinte: „Wir sind sehr froh, das Torhüter-Trio nun komplett zu haben. Mit Ammar haben wir einen Torwart verpflichtet, der in der 2. Liga bei Blau-Weiß Linz gezeigt hat, was er kann und zuletzt wertvolle Erfahrungen bei der Wiener Austria gesammelt hat. Er ist sehr ambitioniert, will sich auf höchsten Niveau entwickeln und hat bereits erfahren, was es heißt Bundesliga täglich zu leben. Wir erwarten von ihm, dass er den Konkurrenzkampf in der Mannschaft erhöht. Wir verfügen nun über ein sehr gutes Torhüter-Trio, das ein sicherer Rückhalt für die anstehende Saison sein wird.

Die Austria gewinnt das Erstrundenspiel im UNIQA ÖFB Cup verdient mit 3:2. Der FC Marchfeld Donauauen machte es der Mannschaft von Trainer Markus Mader nicht leicht, die die Partie nach einem 0:1 Rückstand im zweiten Durchgang hoch professionell zu eigenen Gunsten drehen konnte.

Trainer Markus Mader ließ im gewohnten 4-2-3-1 System spielen, stellte Stefano Surdanovic auf die 10er-Position und als Sturmspitze agierte Anthony Schmid. Selbiger hatte dann nach knapp fünf Minuten die erste Chance auf die Führung. Nach einem Ballverlust des Ostligisten scheiterte aber an Mario Zocher. MIt der ersten eigenen Chance gingen dann die Marchfelder in Führung. Nachdem Matthias Maak unächst einen SChuss von Baijarmi noch blocken konnte, schaltete Marc Ortner am schnellsten und erzielte mit etwas Glück die Führung (12.). Die Gastgeber blieben bissig und die Austria tat sich schwer Chancen zu kreieren. Nach 20 Minuten hätten die Austria-Kicker gerne ienen Elfmeter bekommen, doch ein Halten an Anthony Schmid wurde vom Schiedsrichter nicht als strafwürdig erachtet. Dennoch kam die Austria immer mehr zum Zug, Nach 33. Minuten fand eine Hereingabe von Teixeira keinen Abnehmer (33.), zwei Minuten später kam Stefano Surdanovic zum Kopfball, doch auch hier sollte nichts Zählbares rauskommen (35.). Die letzte Möglichkeit vor dem Pausenpfiff hatte erneut Anthony Schmid, doch dem Abchluss fehlte die nötige Kraft (37.).

 Markus Mader reagierte zur Pause und brachte MIchael Cheukoua anstelle von Fabian Gmeiner, Anderson rückte auf die Außenverteidiger-Position zurück. Es sollte sich als Goldgriff herausstellen, denn direkt nach Wiederanpfiff vernaschte der Kameruner am Strafraum zwei Gegenspieler und servierte im Anschluss den Ball ideal Surdanovic, der per Fallrückzieher seinen ersten Pflichtspiel-Treffer in Grün-Weiß erzielte (46.). Mit dem Tor agierte die Mannschaft zielgerichter und wurde dafür auch schnell belohnt. Teixeira tankte sich auf der rechten Seite perfekt durch und fand in der Mitter erneut Surdanovic, der einen Doppelpack schnürte (54.). Die Freude über die Führung hielt leider nicht lange. Der FC Marchfeld Donauauen kam durch Maximillian Entrup zum Ausgleich (60.). Die Austria ließt sich aber nicht aus dem Konzept bringen und stellte fünf Minutne später auf 3:2. Eine lange Flanke von Anderson wurde von Michael Cheukoua perfekt per Kopf weitergeleitet und in der Mitte dankend von Anthony Schmid verwertet (65.). Die Gastgeber aus Marchfeld warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, doch mehr als ein Schuss von Bajrami ans Außennetz sollte nicht mehr herausschauen (81.).

Die Austria steht am Ende verdient in der zweiten Runde, dennoch ist allen Akteuren klar, dass es bis zum Bundesliga-Start am kommenden Wochenende noch einmal eine weitere Steigerung benötigt.

Wallace Menezes dos Santos wechselt nach Kroatien zum HNK Gorica. Der Brasilianer verlässt den SC Austria Lustenau nach 2 ½ Jahren.

Der 24-Jährige kam im Februar 2020 von Maruinense an den Rhein und trug das Austria-Dress in 70 Pflichtspielen. Wallace jubelte in dieser Zeit über elf Tore und acht Vorlagen. Mit seinen Dribblings und sehenswerten Treffern begeisterte er immer wieder das Publikum im Reichshofstadion.

Bei seinem neuen Club HNK Gorica aus Kroatien unterschreibt er einen Vertrag bis Sommer 2025.

Die Verantwortlichen des SC Austria Lustenau wünschen Wallace für seine Zukunft nur das Beste und hoffen, dass er bei seiner neuen Herausforderung sein volles Potential zeigen kann.

Die Vorbereitung auf die neue Saison ist so gut wie vorbei, heute steht nur noch das Abschlusstraining an. Danach geht es für das Team von Trainer Markus Mader nach Niederösterreich. In der ersten Cup-Runde trifft man auswärts auf den FC Marchfeld Donauauen.

Unser Gegner
Der Fußballclub aus Mannsdorf an der Donau spielt aktuell in der Regionalliga Ost und beendete die letzte Meisterschaft auf dem siebten Tabellenplatz. Das Team aus Niederösterreich verfügt über zahlreiche Spieler, die über 2. Liga und auch Bundesliga-Erfahrung verfügen. Mit Christoph Kröpfl, Issiaka Ouedraogo, Maximilan Entrup, Eldis Bajrami und Marc Ortner verfügt Marchfeld Donauauen über Erfahrung aus mehr als 440 Bundesliga- und 320 2. Liga-Spielen. Markus Mader konnte in den letzten Tagen mit der Mannschaft den heutigen Gegner mit Hilfe von Videos analysieren und zieht ein Fazit: "Es wird gegen Marchfeld nicht leicht, denn wie man weiß, gibt es in der Regionalliga Ost sehr viele gute Mannschaften mit vielen Ex-Profis. Uns ist bewusst, dass es eine riesige Herausforderung wird, auswärts zu bestehen. Aber natürlich ist unser Ziel klar, wir wollen in die zweite Runde". Mader erwartet einen Gegner, der versuchen wird, die Austria früh unter Druck zu setzen und hoch pressen wird. "Sie werden sich sicherlich nicht verstecken und versuchen über Kampf uns Paroli zu bieten", so Mader.

Unsere Austria
Die Austria hat eine durchwachsene Vorbereitung hinter sich, lediglich zwei Testspiel konnten gewonnen werden. "Ergebnistechnisch war die Vorbereitung natürlich ernüchternd. Wir haben zwar gegen den FC Dornbirn sowie gegen den Dornbirner SV gewonnen, aber dafür auch deutliche Niederlagen gegen Wil, St. Gallen und Köln eingefahren", erklärt Austria-Coach Mader. "Natürlich muss man die Qualität einiger Gegner anerkennen. Gegen St. Gallen und Köln ist es kein Beinbruch zu verlieren. Vor allem hat die Leistung von uns gepasst, aber durch individuelle Fehler haben wir zu leicht Gegentore bekommen. Meinen Spielern ist dadurch noch einmal sehr bewusst werden, dass auf diesem Niveau Fehler eiskalt bestraft werden. Das Spiel gegen Wil brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, das war ein gebrauchter Tag".
Im Training hat die Mannschaft in den letzten Wochen intensiv gearbeitet, in einem kurzen Trainingslager in Lech wurde auch viel Teambuilding betrieben. Der Kader der Grün-Weißen ist noch nicht ganz komplett, dennoch konnten mit Anthony Schmid, Stefano Surdanovic, Torben Rhein und Bryan Teixeira gute Spieler verpflichtet werden. Mit Cem Türkmen steht auch bereits ein Kooperationsspieler von Clermont Foot im Kader. Weitere sollen noch folgen. "Wir haben in den letzten Wochen Vollgas gegeben und die Spieler haben im Training immer gut mitgezogen. Natürlich wollen wir uns noch verstärken, aber das darf im Cup keine Ausrede sein. Wir werden alles aus uns rausholen, um die nächste Runde zu erreichen", erklärt Mader abschließend. Wer am Samstag in der Startelf stehen wird, entscheidet das Trainer-Team erst heute nach dem Abschlusstraining.

Spielbeginn ist am Samstag (16.07.) um 17:00 Uhr. Die Partie gibt es wieder live auf dem Youtube-Kanal des UNIQA ÖFB Cups.

Cem Türkmen wird für eine weitere Saison von Clermont Foot 63 an den Rhein zum SC Austria Lustenau ausgeliehen.

Der 20-Jährige absolvierte in der letzten Saison 28 Pflichtspiele für Grün-Weiß und war speziell in der Rückrunde ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Aufstieg. Er wurde 26 Mal in der Meisterschaft eingesetzt und spielte zweimal im UNIQA ÖFB-Cup. Beim 4:0-Derbysieg gegen den FC Dornbirn durfte der Deutsche über seinen ersten Treffer für die Austria jubeln. Türkmen durchlief alle Nachwuchsebenen des deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen und war türkischer U-Nationalspieler. 2021 erfolgte dann der Wechsel zu Clermont Foot 63, von wo er direkt an die Austria weiterverliehen wurde.

Cem Türkmen wird erneut für eine Spielzeit ausgeliehen.

Ich bin sehr glücklich, eine weitere Saison beim SC Austria Lustenau spielen zu dürfen. Die Vorfreude auf die anstehenden Partien in der Bundesliga ist sehr groß. Ich will mit der Mannschaft so erfolgreich wie möglich sein. Wir sind zu 100% motiviert. Den Anfang wollen wir am Wochenende in der ersten Runde des ÖFB-Cups machen“, so Türkmen.

Sportkoordinator Alexander Schneider sagte: „Wir freuen uns, dass Cem eine weitere Saison das Trikot der Austria überstreift. Nach Anfangsschwierigkeiten und dem Umstieg auf den Profifußball hat er sich im Laufe der letzten Spielzeit sehr gut entwickelt und wurde ein immer wichtiger Teil der Mannschaft. Er hat bewiesen, welche fußballerischen Qualitäten er mitbringt und wir sind überzeugt, dass er nun im zweiten Jahr seine Entwicklung in diese Richtung fortsetzen wird. Nun erwarten wir von ihm, dass er dabei auch immer mehr Verantwortung im zentralen Mittelfeld übernimmt. Bei Brandon Baiye hat sich beispielweise auch gezeigt, dass das erste Jahr nicht immer das einfachste ist, aber sehr wichtig, um komplett anzukommen und dann im zweiten Jahr eine bedeutende Rolle im Team einzunehmen.“

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Team VS. Team 2

03.02.2023

Freitag, 16:30 Uhr

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