Markus Mader: „Wir wollen die 70-Punkte-Marke knacken!“

Donnerstag, 19 Mai 2022
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Gleich in seiner ersten Saison als Trainer beim SC Austria Lustenau schaffte Markus Mader, was dutzenden Vorgängern nicht vergönnt war: Der 54-Jährige holte mit Grün-Weiß den Titel ins Ländle und schaffte den Aufstieg in die Bundesliga. Im Interview lässt das heutige Geburtstagskind den Erfolg Revue passieren und spricht vom letzten Heimspiel am Sonntag im Reichshofstadion.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Bundesliga und zum Geburtstag, lieber Markus. Was ging dir beim Abpfiff am Freitag in Horn durch den Kopf?

Eigentlich gar nicht viel. Ich war nur so froh, dass wir gewonnen hatten. Erst als ich sah, was dann auf dem Spielfeld abging – die Spieler und Trainer lagen vor Freude am Boden und unsere Fans feierten mit uns – wurde mir bewusst, dass wir es geschafft haben.

Die 90 Spielminuten zuvor waren an Spannung kaum zu überbieten. Was hast du deinen Kickern in der Pause für den zweiten Abschnitt mitgegeben und wart ihr während der Partie über den Stand beim entscheidenden Parallel-Duell in Lafnitz informiert?

Als wir zur Halbzeit in die Kabine gingen, hörten wir vom Rückstand des FAC in Lafnitz. Trotzdem mussten wir ruhig bleiben und korrigieren. Wir mussten das Spiel gegen den Ball verbessern, da wir immer wieder Lücken zwischen den Ketten zuließen. Aber die Spieler haben sich dann eingeschworen, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen und alles machen werden, um als Sieger vom Platz zu gehen. Während des Spiels habe ich das Ergebnis vom anderen Spiel nicht mitbekommen, da ich das auch nicht wollte.

Danach kannte der Jubel beim Team und den mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Wie viele Nachrichten hast du auf deinem Handy erhalten?

Es waren tatsächlich ca. 230 Nachrichten und ich habe mich über jede einzelne gleich gefreut. Leider konnte ich diese aber erst im Laufe der nächsten beiden Tage beantworten, da es im Bus aufgrund der Feierlichkeiten nicht mehr geklappt hat.

Wovon hast du in deiner ersten Nacht als Meistertrainer geträumt?

Ich weiß sicher, dass ich gar nicht geträumt habe, weil ich viel zu müde war und ganz tief schlief. Ich bin glaub schon beim Zudecken eingeschlafen und erst wieder am nächsten Morgen wach geworden. Das hat natürlich auch mit der optimalen Vorbereitung auf den Schlaf zu tun (lacht).

Deine erste Saison bei der Austria geht mit dem Meistertitel in die grün-weiße Geschichte ein. Hast du schon realisiert, dass du mit deiner Mannschaft ab Sommer erstklassig spielst?

Ja klar. Wir müssen ja schon einiges im Blick haben und in Angriff nehmen: Verstärkungen, Verbesserungen intern etc. – es gibt viel zu tun, aber wir freuen uns auf die Aufgabe.

Die Anspannung ist weg, die Feierlichkeiten werden am Sonntag den Höhepunkt erreichen. Was erwartest du dir von der letzten Partie gegen die Young Violets und von der Meisterfeier im Anschluss?

Also um die Feierlichkeiten brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Unsere Fans haben ja schon viele Male gezeigt, wie einzigartig sie feiern können. Wir wollen aber den Zusehern und Fans nochmals auch auf dem Spielfeld ein Spektakel liefern, unbedingt einen Sieg und damit die 70-Punkte-Marke knacken. Danach sollen auch die Spieler und das Trainerteam zu Feierbestien werden. Jedenfalls bedanke ich mich jetzt schon für eure Unterstützung!

Team VS. Team 2

11.02.2023

Samstag, 17:00 Uhr

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